Finalsieg mit „energyFootprint“

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Meschede. Das Team der Fachhochschule Südwestfalen aus Meschede hat das Finale der Accenture Campus Challenge in Kronberg gewonnen. Die Mescheder Studierenden Lisa Bleitner, Andreas Brittner, Florian Rottner und Philipp Stein
setzten sich gegen die zahlreiche Konkurrenz aus anderen Hochschulen durch.

Die Accenture Campus Challenge ist ein Wettbewerb der Unternehmensberatung Accenture aus Kronberg. Als Gegner traten Teams von Hochschulen mit prominenten Namen an. Vertreten waren unter anderem die Technischen Universitäten Darmstadt und München sowie die Universitäten Bern, Erlangen-Nürnberg und Leipzig.

Den diesjährigen Wettbewerb mit dem Thema „Smart Sustainability“ leitete die Marsbergerin Dunja Frisch. Sie stellte den Studierenden die Aufgabe, ökologische Lösungen für Unternehmen zu entwickeln, die sich auch ökonomisch rechnen. Die Lösung der Mescheder Studierenden heißt „energyFootprint“. Über Platten im Fußboden von Supermärkten soll mittels piezoelektrischem Effekt Strom produziert werden. So erzeugen Supermarktkunden beim Einkaufen Energie. Die über die Platten erhobenen Daten können außerdem zur Kundenstromanalyse genutzt werden und geben so Aufschluss über das Kundenverhalten.

Alle Mitglieder des Sieger-Teams studieren in Meschede im Studiengang „International Management with engineering“ in Kooperation mit der Siemens AG. Im Wettbewerb haben sie sich besonders durch ihre überzeugende Idee und die professionelle Präsentation mit Video und funktionstüchtigem Prototypen hervorgehoben. Dabei standen die Vorzeichen für den Sieg eigentlich denkbar schlecht. Das Finale fiel mitten in die Klausurzeit, die Studierenden mussten am Tag vor dem Finale noch eine Klausur schreiben.

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Von links nach rechts: Dunja Frisch (Accenture, Leiterin der Campus Challenge), Andreas Brittner, Florian Rottner, Lisa Bleitner, Philipp Stein, Martin Mitrega (Accenture, Betreuer)

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