Innovationspreis von »Sauerland Initiativ« ist Gütesiegel

Höfer und Reschke_web

Zum zwölften Mal vergibt die Unternehmervereinigung »Sauerland Initiativ« in diesem Jahr den »Innovationspreis Sauerland«. Die Bewerbungsfrist für den mit 10.000 Euro dotierten Preis endet am 30. Juni 2014. Zahlreiche Unternehmen aus der Region haben in den vergangenen Jahren bereits teilgenommen und mit ihren innovativen und zukunftsweisenden Projekten gewonnen. Im vergangenen Jahr schaffte es die TSL-Escha aus Halver mit ihrer LED-Arbeitsplatzleuchte »PL150« auf den ersten Platz. »Wir wussten, dass unsere Leuchte eine Innovation ist. Aber wir dachten, unser Produkt ist zu speziell. Die Leuchte ist sehr technisch und eigentlich auch für diesen Bereich gedacht, vorrangig für Montage- und Prüfarbeitsplätze entwickelt«, erklärt Diplom-Ingenieur Andreas Reschke, Marketingleiter bei TSL-Escha. Trotzdem bewarb sich das Unternehmen für den »Innovationspreis Sauerland« und überzeugte die Fachjury prompt. Das Gremium war von der Technik der Leuchte begeistert und von der Tatsache, dass bei der Entwicklung der »PL150« der Faktor Mensch im Mittelpunkt stand.

TSL-Escha geht neue Wege

TSL-Escha hat bei der Entwicklung der Arbeitsplatzleuchte »PL150« einen neuen Weg eingeschlagen und die Problematik der objektiven und subjektiven Lichtgestaltung aufgegriffen. Gemeinsam mit Entwicklern und den Mitarbeitern aus den Bereichen Montage und Prüfung wurden individuelle Anforderungen an eine Arbeitsplatzleuchte definiert. Daraus entstanden ist ein Produkt aus Aluminium und hochwertigen Kunststoffteilen, das die Vorzüge einer energiesparenden und ergonomischen Ausleuchtung mit einem maximalen Nutzen für das Unternehmen und seine Mitarbeiter verbindet. Die Leuchte kombiniert industrielle Funktionalität mit ansprechendem Bürodesign. Die »PL150« verfügt über eine extreme Leuchtkraft und benötigt dank ihrer extrem flachen Bauform ausgesprochen wenig Platz.

»Es gibt nicht das Licht, Licht ist individuell«, sagt Diplom-Ingenieur Lutz Höfer, Geschäftsführer der TSL-Escha. Deswegen ist die »PL150« auch individuell einstellbar, zum einen in Farbtemperatur und Helligkeit. Der Nutzer kann stufenlos wählen zwischen warmweißem und kaltweißem Licht. »Kaltes Licht fördert die Konzentration und verhindert Ermüdung. Warmes Licht generiert Wohlbefinden«, erklärt Höfer. Zudem lässt kaltes Licht Konturen und Details deutlicher erkennen. Zum anderen kann die Leuchte von TSL-Escha in der Höhe und der waagerechten eingestellt werden, ebenso kann der Neigungswinkel verändert werden. »Unsere Freude über den Innovationspreis Sauerland war natürlich riesengroß «, beschreibt Andreas Reschke die Reaktion auf diesen Erfolg, »denn er ist eine Art Gütesiegel und hat in der Region eine sehr große Bedeutung.« Und jetzt, einige Monate nach der Verleihung, sei das anhand der Auftragslage deutlich spürbar. »Wir haben neue Kunden hinzu gewonnen und das Feedback war durchgehend positiv«, berichtet Reschke. So arbeitet das Unternehmen derzeit an einer Weiterentwicklung der Leuchte für das Unternehmen Leica. TSL-Escha rüstet am Standort in Wetzlar die Arbeitsplätze des Kameraherstellers mit der neuen LED-Leuchte aus. Weiter haben sich für das Halveraner Unternehmen, das zur international agierenden Turck-Gruppe gehört, neue Geschäftsbeziehungen mit regionalen Industrieunternehmen ergeben.

Ansporn für die Mitarbeiter

Geschäftsführer Lutz Höfer stellt zudem einen internen Aspekt heraus, der sich durch den Sieg beim »Innovationspreis Sauerland« für TSL-Escha ergeben hat: »Der Preis ist Ansporn für unsere Mitarbeiter, innovative Produkte auf den Markt zu bringen, und das fördert insgesamt die Weiterentwicklung unseres Unternehmens.« TSL-Escha hat derzeit mehrere kundenspezifische Lösungen in der Pipeline und arbeitet an LED-Lösungen für den Bahnsektor. »Wir wollen weiter in den Bereich Lichttechnik investieren«, gewährt Höfer einen Einblick in die Planungen des Unternehmens. »Und wir wollen nicht das, was es schon gibt. Wir wollen heute über die Produkte von morgen nachdenken und innovative Lösungen finden. «Aus diesen Erfahrungen heraus empfehlen Höfer und Reschke anderen Unternehmen, sich mit ihren Projekten um den »Innovationspreis Sauerland« zu bewerben. Preiswürdige Vorhaben können aus den Bereichen Industrie, Handwerk und Gewerbe, Dienstleistung, Kunst und Kultur, Mobilität, Forschung und Entwicklung, Tourismus, Kommunikation oder Sport und Freizeit kommen. Auch innovative Ideen zur Gewinnung bzw. Bindung von Fachkräften können preiswürdig sein. Die Bewertung der eingereichten Bewerbungen erfolgt insbesondere nach den Kriterien Innovationsgrad, Kreativität, Erfolgsaussichten und Umsetzungsfähigkeit, unternehmerisches Engagement sowie wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Nutzen. Zuständig für Bewertung und Vergabe des Innovationspreises ist eine fachkundige, ehrenamtliche Jury.

Die Bewerbungsunterlagen für den »Innovationspreis Sauerland 2014« können in der Geschäftsstelle von »Sauerland Initiativ«, Postfach 1528, 58545 Halver, Tel.: 02353/6659700, Fax: 02353/6659701, E-Mail: info@sauerlandinitiativ. de, angefordert oder im Internet (www.sauerlandinitiativ.de) heruntergeladen werden. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2014.

Bildunterzeile: Geschäftsführer Lutz Höfe und Marketingleiter Andreas Reschke