Mentoring: Beide Seiten profitieren vom Austausch

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Sauerland. Business-Coach Dr. Friederike Höher vergleicht Mentorin gern mit dem Tangotanz: „Die Mentorin holt die Mentee dort ab, wo sie steht und eröffnet ihr durch feine Impulse Wege, sich weiterzuentwickeln – ähnlich wie beim Tango“. Zusammen mit der systemischen Familientherapeutin Brigitte Wagner leitet Höher das Mentoring-Projekt von »Sauerland Initiativ«, das im Herbst startet.

„Die aktuelle Herausforderung ist es, talentierte und kompetente Frauen für und in Führungspositionen zu fördern“, erklärt Karin Schulze, Vorsitzende »Sauerland Initiativ«. Aufgrund der demografischen Entwicklung seien die Unternehmen zukünftig dringend auf das Potenzial ihrer Arbeitnehmerinnen angewiesen und könnten auf eine demografieorientierte Personalentwicklung nicht mehr verzichten. »Sauerland Initiativ« bringt in mehreren Mentoringtandems erfahrene Führungskräfte mit ambitionierten Arbeitnehmerinnen zusammen, um gemeinsam die Weichen für eine erfolgreiche Fach- und Führungskarriere zu stellen. Das Zusammenspiel zwischen Mentorin und Mentee soll dabei nicht einseitig sein, vielmehr sollen beide Seiten von dem Austausch profitieren.

„Die meisten Teilnehmerinnen früherer Programme führen ihre beruflichen Erfolge auf das Mentoring zurück: Sie haben mehr Kunden erschlossen, generieren mehr Umsatz, sind selbstbewusster und durchsetzungsstärker geworden und haben ihren eigenen Führungsstil entwickelt“, berichtet Dr. Friederike Höher. Die Aufgabe der Mentorin ist es, für die Mentee als Vorbild zu fungieren, sie zum Nachdenken anzuregen, Erfahrungswerte weiterzugeben und die Mentee zu ermutigen, ihre Ziele zu verfolgen. Auf die Führung von professionellen Beratungsgesprächen bereitet Friederike Höher die Mentorinnen in speziellen Workshops vor, in denen Methoden und Vorgehensweisen aus dem Coaching vermittelt werden. „Das Mentoring trägt dazu bei, talentierte Frauen zu ermutigen ihre beruflichen und persönlichen Ziele zu erreichen“, erklärt die Trainerin.

„Obwohl Frauen häufig die besseren analytischen Fähigkeiten haben, sehr fleißig und hoch motiviert sind, fehlt es Ihnen oft an Selbstbewusstsein“, meint Karin Schulze. An dieser Stelle will die Vorsitzende von „Sauerland Initiativ“ nun mit dem Mentoring-Projekt ansetzen. In den vergangenen zwei Jahren hat sie mit Unternehmerinnen und Führungsfrauen aus unterschiedlichen Branchen ein Netzwerk aufgebaut. „Gemeinsam wollen wir talentierten Frauen die Möglichkeit geben, sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln und von erfahrenen Führungskräften zu lernen.“ Das Programm von Sauerland Initiativ sieht vor, dass sich Mentorin und Mentee zunächst für ein Jahr in regelmäßigen Abständen treffen um sich auszutauschen und zu diskutieren. Erfahrungsgemäß gehe es bei den Treffen um Führungsthemen, um die berufliche Entwicklung der Mentee sowie um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, so Dr. Höher. Aber auch die Entwicklung des eigenen Geschäftsfeldes, Marketing und Selbstvermarktung sowie das Auftreten gegenüber Kunden und Mitarbeitern sollen zur Sprache kommen.

Der Kreis der Mentorinnen von „Sauerland Initiativ“ steht fest, gesucht werden noch weitere Mentees. Für Rückfragen steht Sylvia Schmidt, Geschäftsstelle von „Sauerland Initiativ“, unter der Rufnummer 02353/6659700 oder per Email unter schmidt@sauerlandinitiativ.de zur Verfügung.

Bildunterzeile (v.l.n.r.):

Einige, aber nicht alle Frauen aus dem Mentoring-Projekt von »Sauerland Initiativ«: Karin Schulze (Sauerland Initiativ), Sylvia Schmidt (Sauerland Initiativ), Martina Thiessies (ENO-Plan Managementsysteme GmbH), Sabine Keggenhoff (Keggenhoff I Partner), Elisabeth Appelhans (Sorpetaler Fensterbau GmbH), Claudia Wolf-Wiencke (Grüber + Lösenbeck GmbH), Friederike Höher (Management Coach), Ricarda Kusch (Kusch+Co. GmbH & Co. KG), Monika Löcken (Kreis Olpe) und Carla Grundhoff (Mennekes Elektrotechnik GmbH & Co. KG). Foto: Schulte Lippern

Download: Mentees gesucht