Auftakt zur neuen Runde des Mentoring-Projektes

Kennenlernen von Mentorinnen und Nachwuchskräften. Ziel ist es, Frauen für Führungspositionen zu stärken

Die Frauenrunde traf sich in Meinerzhagen zum Auftakt des neuen Mentoring-Projektes.
Die Frauenrunde traf sich in Meinerzhagen zum Auftakt des neuen Mentoring-Projektes.

Meinerzhagen. Startschuss für die zweite Runde des Mentoring-Projektes. Die sechs Mentorinnen und sechs Mentees trafen sich am 27.03.2017 bei der ABANDUS GmbH in Meinerzhagen. Das Ziel ist es, talentierte und kompetente Frauen für und in Führungspositionen zu fördern. Die Unternehmervereinigung »Sauerland Initiativ« bringt zu diesem Zweck in sechs Mentoring-Tandems erfahrene Führungsfrauen mit ambitionierten Nachwuchskräften zusammen. So können sie gemeinsam die Weichen für eine erfolgreiche Fach- und Führungskarriere stellen.

Karin Schulze, Vorstandsvorsitzende von »Sauerland Initiativ«, begrüßte die Mentorinnen und Mentees.

»Mentoring ist für mich eine Herzensangelegenheit«, sagt Karin Schulze, Gastgeberin und Vorstandsvorsitzende von »Sauerland Initiativ«. Carla Grundhoff, Prokuristin der MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG in Kirchhundem, hielt einen Vortrag mit dem Titel »Gleichberechtigung – ein Ritt auf der Schnecke« .Sie untermauerte das oft diskutierte und sehr aktuelle Thema mit wissenschaftlichen Aspekten von unter anderem Iris Bohnet (Verhaltensökonomin und Professorin für Public Policy an der Harvard Kennedy School in Cambridge, Massachusetts). Die persönlichen Erfahrungen von Carla Grundhoff rundeten den Vortrag ab. Im Anschluss gab Dr. Friederike Höher, Mentoring-Coach aus Dortmund, einen Überblick über die Themen des Mentoring.

Die Zuordnung der Mentorinnen, das sogenannte »Matching«, erfolgte im Vorfeld durch »Sauerland Initiativ«. Die Namen wurden nicht einfach bekanntgegeben. Die Mentees bekamen nur Stichworte über ihre Mentorinnen und mussten diese dann in einer amüsanten Fragerunde ausfindig machen. Um den Tandem-Partner zu erkennen, gab es dann beispielsweise Fragen wie »Gehen Sie gerne wandern? Haben Sie einen Hund?«.

Die Teilnehmerinnen konnten sich über die Richtlinien informieren. Fotos: Rieke Penninger

Die ehrenamtlichen Mentorinnen begleiten die jungen Frauen nun für etwa ein Jahr auf ihrem beruflichen und persönlichen Weg. »Das Zusammenspiel zwischen Mentorin und Mentee ist nicht einseitig, beide Seiten profitieren von dem Austausch. Das berichteten mehrere Frauen, die sich bereits an solchen Projekten beteiligt haben«, so Dr. Friederike Höher. »Sauerland Initiativ« ist Finanzgeber für das Projekt und wird weitere Treffen organisieren. So entsteht ein Netzwerk von starken Persönlichkeiten.