Mentoring: Unterstützung, neue Perspektiven, wertvolle Tipps

Teilnehmerinnen berichten bei der Abschlussveranstaltung der zweiten Runde von ihren Erfahrungen mit dem Projekt von »Sauerland Initiativ«

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»Da wir das Projekt inzwischen nun schon zum dritten Mal anbieten, können wir es schon Tradition nennen«, so Karin Schulze, Vorsitzende von »Sauerland Initiativ« am Dienstag (12. Dezember 2017) bei der Firma WESCO in Arnsberg. Rund 50 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung waren der Einladung der Unternehmerinitiative gefolgt und erlebten im adventlichen Ambiente der Alumentur der Villa WESCO in Arnsberg eine stimmungsvolle Feier zum Abschluss der zweiten Runde des Mentoring-Projektes von »Sauerland Initiativ«.

Gastgeberin und Mentorin Silvia Neuhaus begrüßte die Gäste und machte die Bedeutung des Projektes deutlich, das in der Region Sauerland bisher einzigartig ist. Genau das vermittelte auch die anschließende Podiumsdiskussion. Unter der Moderation von Beate Schmies (Studioleitung WDR Siegen) berichteten die Mentees Anna-Carina Ganz und Petra Hennemann stellvertretend für alle Teilnehmer von ihren Erfahrungen. Ihr Resümee: Das Mentoring ist eine sehr hilfreiche Maßnahme zur Persönlichkeitsentwicklung. Die Mentorinnen waren eine große Unterstützung. Sie zeigten in schwierigen Situationen gute Perspektiven auf und gaben kompetente Tipps.

Mentee Anna-Carina Ganz (Mitte) und ihre Mentorin Silvia Neuhaus (M. Westermann & Co.
GmbH,rechts) im Gespräch mit Moderatorin Beate Schmies (Studioleitung WDR Siegen).

Auch die Mentorinnen Silvia Neuhaus (M. Westermann & Co. GmbH) und Prof. Dr. Anne Jacobi (Fachhochschule Südwestfalen) sind von Wirkung und Nutzen des Mentorings überzeugt. Auch für sie selbst sei das Begleiten von talentierten und kompetenten Frauen auf ihrem Karriereweg durch individuelle Beratung ein großer Gewinn. Die Mentorinnen haben viel Berufserfahrung, stellen ehrenamtlich ihre Zeit, ihr Wissen und Know-how zur Verfügung, um Nachwuchskräfte zu fördern. »Mentoring ist ein modernes und zukunftsweisendes Instrument der Personalentwicklung und in dieser strategischen Form und unternehmensübergreifenden Ausprägung neu in unserer Region«, erklärte Karin Schulze. »Wir freuen uns auf die nächste Runde.«

»Es war von Anfang an ein sehr vertrauensvoller Austausch« , sagte Prof. Dr. Anne Jacobi (FH
Meschede, Mitte) über die Zeit mit ihrer Mentee Petra Hennemann (LokalPlus, links).

Auf dem Programm stand außerdem ein spannender Vortrag von Business-Coach Sabine Grosser aus Düsseldorf. »Ein resilientes System hat nicht weniger Krisen, aber es hat bessere Mittel damit umzugehen«, so Grosser. Resilienz steht für die dynamische Fähigkeit eines Menschen, mit widrigen Umständen und Situationen fertig zu werden Dabei sind es verschiedene Faktoren wie Optimismus, tragfähige Beziehungen oder auch Lösungsorientierung, die es dem Menschen ermöglichen, Krisen zu überwinden und gegebenenfalls sogar daran zu wachsen. Innerhalb der Kauai-Studie (Werner & Smith, 1982, 2001) wurden über 40 Jahre lang 698 Menschen auf der hawaiianischen Insel Kauai beobachtet, interviewt und Daten über ihre Lebens- und Gesundheitssituation erhoben. Die Ergebnisse geben Aufschluss über den Unterschied zwischen resilienten und nicht-resilienten Menschen. Sabine Grosser gab den Teilnehmern darüberhinaus wertvolle Tipps im Zusammenhang mit dem persönlichen Stresserleben im Alltag.

Karin Schulze (Vorstandsvorsitzende »Sauerland Initiativ«, rechts) mit Mentorinnen und
Mentees sowie Refentin Sabine Grosser und Moderatorin Beate Schmies.

Fotos: Steffen Schulte-Lippern.

Interessierte Bewerberinnen haben die Möglichkeit, einen Lebenslauf und ein kurzes Motivationsschreiben, warum sie am Mentoring-Programm teilnehmen möchten, per Mail (spaeinghaus@sauerlandinitiativ.de) an die Geschäftsstelle von Sauerland Initiativ zu schicken.

Metten-Mitarbeiter feiern gemeinsam ihr Betriebsjubiläum

380 Jahre Betriebszugehörigkeit und drei Mal 45-jähriges Jubiläum

Gemeinsam mit der Geschäftsleitung der Firma Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG feierten die Jubilare ihre langjährige Betriebszugehörigkeit.“ Es fehlen: Klaus-Dieter Andert, Georg Dröge und Matthias Kleppel.Foto: Metten.
Gemeinsam mit der Geschäftsleitung der Firma Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG feierten die Jubilare ihre langjährige Betriebszugehörigkeit.“ Es fehlen: Klaus-Dieter Andert, Georg Dröge und Matthias Kleppel.
Foto: Metten.

380 Jahre – auf eine solch lange Betriebszugehörigkeit bei der Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG können die Jubilare der Jahre 2016 und 2017 gemeinsam zurückblicken.

»Wir sind stolz, auf so viele treue, engagierte Mitarbeiter setzen zu können«, bedankte sich der Geschäftsführende Gesellschafter Tobias Metten, der gemeinsam mit Peter Metten und Ulrich Metten zu einer gemütlichen Feierstunde geladen hatte. »Auch in 115 Jahren Firmengeschichte hat sich an der Bedeutung guter Mitarbeiter nichts verändert – sie ist ungebrochen groß«, würdigt Tobias Metten die Einsatzbereitschaft der Kollegen. Auch der Betriebsrat, vertreten durch den Vorsitzenden Michael Struwe und seine Stellvertreterin Karin Kampschulte, dankten den Jubilaren für ihre Treue zum sauerländischen Traditionsunternehmen.

In der heutigen Zeit eher selten: Mit Danica Marcec, Klaus-Dieter Andert und Elisabeth Becker feiern gleich drei Mitarbeiter ihr 45-jähriges Betriebsjubiläum. Christian Kluge und Theodor Hagemeister blicken auf 35 Jahre zurück, und Bernhard Tröster, Georg Dröge, Siegbert Moess, Gennadi Stefanowitsch, Matthias Kleppel, Manfred Jostes und Artur Mozigemba feiern ihre 25-jährige Betriebszugehörigkeit.