Innovative Lösung für die Weiterführung des Betriebs in Zeiten von Corona

Foto mit Personen: von links Elena Schneider (Projektmanagerin), David Löher (Geschäftsführer), Dr. Steffen Heuel (Geschäftsführer und Chef Entwickler)
Foto mit Personen: von links Elena Schneider (Projektmanagerin), David Löher (Geschäftsführer), Dr. Steffen Heuel (Geschäftsführer und Chef Entwickler)

Was in Berlin diskutiert wird ist bei Localino® schon digitale Realität

Eine App für jeden Bundesbürger, um Kontakte nachzuvollziehen und Infektionsketten zu durchbrechen, wird derzeit öffentlich breit diskutiert. Während dies noch in der Diskussion ist, hat das Unternehmen Localino® aus Lennestadt längst eine Lösung bereitgestellt. Damit ist es möglich, Kontakte im Gebäude exakt nachzuvollziehen und Personen zu warnen, die kritische Abstände unterschreiten. Zudem ist die Lösung weitaus präziser und gerade für Unternehmen eine Win-Win-Situation in den ansonsten eher beschwerlichen Zeiten. Sie schützt Mitarbeiter vor Infektionen, verhindert Betriebsstillegungen bei Infektionsfällen und bildet gleichzeitig Digitalisierungsmöglichkeiten für Abläufe und Prozesse. 

Laufender Betrieb trotz Corona?
Wie kann man den Betrieb von Unternehmen in Zeiten von Corona sicherstellen und gleichzeitig seine Mitarbeiter schützen? Eine Frage, die derzeit alle Unternehmen umtreibt. Solange keine Medikamente und Impfstoffe zur Verfügung stehen, sind Hygiene-Maßnahmen zu treffen und die Kontakte mit anderen Personen zu minimieren und ggf. aufwendig zu protokollieren. Kommt es in einem Unternehmen zu einem Infektionsfall, so sollte möglichst schnell nachvollzogen werden können, welche Personen Kontakt mit der infizierten Person hatten.

Dazu hat sich das Unternehmen Localino®, ein Team aus Spezialisten für Indoorlokalisierung, Digitalisierung und Prozessmanagement, Gedanken gemacht und ein passendes System entwickelt. Mit den Localino®-Systemen ist es möglich, Bewegungen im Raum nachzuvollziehen und Distanzen zwischen Objekten und Personen zu messen. Normalerweise werden die Systeme für die Digitalisierung, Optimierung und Vernetzung von Prozessen eingesetzt.

Mit den Localino®-Covid-19-Lösungen werden Personen bei der Unterschreitung von Mindestabständen auf ihrem Smartphone oder einem mobilen Device am Handgelenk durch Vibration und Signaltöne gewarnt. Zudem können die Kontaktverläufe in der Software nachvollzogen und im Falle einer Infektion gezielte Maßnahmen initiiert werden. Die Daten werden dabei personenneutral und damit anonym erfasst. 

Flexible System und anonyme Daten
»Wir bieten unserem Kunden eine flexible Lösung, die zum einen bei der Aufrechterhaltung des Betriebes schützt aber gleichzeitig auch Möglichkeiten für eine digitale Zukunft liefert. Die Systeme sind in verschiedenen Ausbaustufen erhältlich, können skalierbar erweitert werden und die Daten werden anonym erfasst«, beschreibt Geschäftsführer David Löher das System. 

Gibt es eigentlich einen technischen Unterschied zu der geplanten Corona App der Bundesregierung? Das beantwortet Localino®-Chef-Entwickler Dr. Steffen Heuel mit einem eindeutigen »Ja, einen sehr großen!«. Die App der Regierung wird es ermöglichen, mittels Bluetooth potentielle Kontakte zu erfassen. Allerdings können Entfernungen zwischen Menschen hierbei nur über Signalfeldstärke gemessen werden. Das könnte zu einer hohen Fehlerquote führen. Ein Kontakt könnte auch als solcher erfasst werden, wenn sich zwei Smartphones über viele Meter hinweg finden und die »Lautstärke« des Funksignals passt. D.h. auch unkritische Kontakte könnten als Risikokontakte ausgewertet werden. Diese Genauigkeit ist im öffentlichen Umfeld gegebenenfalls als Indikator ausreichend und der Ansatz vor allem durch die große Verbreitung von Bluetooth sinnvoll,aber besonders in einem Unternehmen viel zu ungenau und unzuverlässig.

Kontaktbeschränkungen verhindern persönliche Berufsorientierung

Kontaktbeschränkungen verhindern persönliche Begegnungen in der Phase der Berufsorientierung – doch es gibt eine digitale Alternative

hashtag-ausbildung.de ist Azubiblog, digitale Messe und Social-Media-Kanal in einem.
hashtag-ausbildung.de ist Azubiblog, digitale Messe und Social-Media-Kanal in einem.

hashtag-ausbildung.de macht Ausbildung in der Region digital erlebbar Sauerland. Für 2020 gibt es noch freie Ausbildungsplätze, in diesen Wochen stellen Ausbildungsbetriebe und Schülerinnen und Schüler auch die Weichen für 2021. Doch auf die so wichtigen persönlichen Begegnungen müssen beide Seiten im Moment verzichten: Berufsmessen und firmeneigene Infoveranstaltungen sind aufgrund der Kontaktbeschränkungen abgesagt, zudem entfallen wegen der Schulschließungen Unterrichtseinheiten zur Berufsorientierung. Der südwestfälische Azubiblog hashtag-ausbildung.de ist in dieser Situation ein adäquates digitales Angebot, das die soziale Distanzierung überbrückt und auch im Homeschooling Anwendung finden kann: Als digitale Messe ist hashtag-ausbildung.de dank lebendiger Onlinekommunikation die Plattform, auf der Ausbildungsbetriebe und Berufseinsteiger zueinander finden, ohne persönlich aufeinanderzutreffen.

Azubis berichten aus den Unternehmen
hashtag-ausbildung.de funktioniert wie ein Social-Media-Kanal: Hier berichten Azubis von ihrem Ausbildungsberuf, ihrem Unternehmen und wie es ist, Azubi zu sein. »Das sind Einblicke, die ganz nah dran sind an den vielen tollen Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten in unserer Region«, so Jan Stegmayer, Projektmanager bei der Lennestädter ontavio GmbH, die hashtag-ausbildung.de gemeinsam mit der IHK Siegen ins Leben gerufen hat. Das Portal ist wie eine Social-Media-Timeline aufgebaut, Kern und Hauptelement ist das Hashtag (#) mit dem sich Themen und Ausbildungsberufe mit einem Klick sortieren lassen.

Schülerinnen und Schüler erhalten durch die Posts authentische Einblicke in die heimische Wirtschaft und erleben Ausbildungsmöglichkeiten aus der Perspektive Gleichaltriger. Sie können Informationen zu Berufsbildern sammeln oder Stories über den Ausbildungsalltag in den Firmen anschauen: »Mit Fotos und Videos geben die Unternehmen lebhafte Einblicke in ihre Arbeitswelt. Außerdem werden wertvolle Informationen für den Berufseinstieg, die Bewerbung und über Ausbildungsmöglichkeiten, -abläufe und Jobperspektiven kommuniziert«, so Stegmayer weiter. Die einzelnen Beiträge werden durch passende Ausbildungsplatzangebote des Unternehmens ergänzt.

Ausbildung hautnah digital erleben und in Kontakt kommen
Eltern und ihre Kinder können so die Ausbildung hautnah miterleben. Welcher Beruf würde passen? Welches Unternehmen bildet aus und wie läuft dort die Ausbildung ab? »Ausbildungsinteressierte können den Azubis auch direkt Fragen stellen und so – wie im persönlichen Gespräch auf einer Messe – erste Kontakte knüpfen. Das hilft Schülerinnen und Schülern in der wichtigen Phase des Übergangs von der Schule in den Beruf gerade jetzt sehr. Die Ausbildungsbetriebe haben die Möglichkeit, die fehlenden persönlichen Kontaktpunkte digital wettzumachen,« fasst Stegmayer zusammen.

Eine Win-win-Situation, viele Top-Ausbildungsbetriebe aus der Region präsentieren sich daher auf hashtag-ausbildung.de. Sie blicken bereits in die Zukunft nach Corona und bauen so auch ohne Messen kontinuierlich Kontakt zum zukünftigen Nachwuchs auf.

Jubiläums-WIM auf nächstes Jahr verschoben

Ballonsport pur: Reine Wettbewerbsveranstaltung ohne Kirmes und Rahmenprogramm in diesem Jahr

Ballonsport pur: Reine Wettbewerbsveranstaltung ohne Kirmes und Rahmenprogramm in diesem Jahr

Warstein. Großveranstaltung in Südwestfalen: Aus aller Welt kommen Ballöner und Heißluftballonbegeisterte jeden Spätsommer zur Warsteiner Internationalen Montgolfiade (WIM). Schweren Herzens haben die Organisatoren beschlossen, dass in diesem Jahr eine reine Ballonsportveranstaltung ohne Besucher stattfinden wird. Die Jubiläums-WIM wird vom 3. bis 11. September 2021 nachgeholt.

Die WIM ist für tausende Gäste, die das Spektakel der Himmelsgiganten live aus nächster Nähe verfolgen, jedes Jahr ein fester Termin im Kalender – doch in diesem Jahr ist leider alles anders. »Als Veranstalter haben wir eine große Verantwortung gegenüber unseren Teilnehmern, Besuchern und Mitarbeitern. Wir haben die Entscheidung wohl überlegt, aber schweren Herzens getroffen«, sagt WIM-Geschäftsführer Uwe Wendt. Die gute Nachricht für alle Heißluftballonfans: Ballone werden auch in diesem September über Warstein steigen. »Wir konzentrieren uns auf die Wurzeln unserer Veranstaltung, auf den Ballonsport: Wir werden eine reine Sportveranstaltung für Piloten aus Deutschland, ohne Gäste im Ballonkorb und VIP-Club oder Kirmes durchführen«, sagt Uwe Wendt. Auch ein Rahmenprogramm mit Partys, Night-Glow und Feuerwerk wird es nicht geben. Die Wettbewerbsveranstaltung für Ballonfahrer wird voraussichtlich vom 9. bis 13. September stattfinden.

Die Jubiläums-WIM wird dann im nächsten Jahr vom 3. bis 11. September nachgeholt. »Die WIM ist ein Festival, bei dem Familien, Freunde und Bekannte zusammenkommen, um gemeinsam auf der Kirmes, im VIP- und Festzelt oder im Ballonkorb eine gute Zeit zu haben. Eine Durchführung unter strengen Auflagen würde unserem Festival den Zauber nehmen, denn die WIM lebt vom Beisammensein. Wir bedauern die Verschiebung sehr, aber gleichzeitig freuen wir uns umso mehr auf das Jubiläum im nächsten Jahr: Dann stoßen wir gemeinsam in Warstein an«, sagt Catharina Cramer, Inhaberin der Warsteiner Brauerei.

Alle bereits getätigten Buchungen für Ballonfahrten und den VIP-Club werden automatisch storniert. Das Organisations-Team der WIM wird dazu jeden Kunden persönlich kontaktieren. Für Fragen steht das WIM-Team gern unter 02902.881383 / 02902.881400 oder montgolfiade@warsteiner.com zur Verfügung. Bei bereits gekauften Gutscheinen verlängert sich die Gültigkeit um ein Jahr.

Die Warsteiner Internationale Montgolfiade
Die Warsteiner Internationale Montgolfiade (WIM) ist das größte jährlich stattfindende Ballonfestival Europas. Seit 1986 treffen sich Ballonfahrer aus aller Welt zu dem Großereignis im sauerländischen Warstein. Seit 1996 findet das Festival jährlich statt. Zur 30. WIM werden vom 3. bis 11. September 2021 mehr als 200 Ballonpiloten und bis zu 100.000 Zuschauer erwartet. Organisator der WIM ist die Warsteiner International Montgolfiade GmbH mit den Geschäftsführern Uwe Wendt und Marcus Wendel. Titelsponsor der Veranstaltung ist die Warsteiner Brauerei.