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Bewunderung für »Sauerlandität«

Das Buch von »Sauerland Initiativ« kommt sehr gut an – BVB-Boss Hans-Joachim Watzke: »Donnerwetter, was das Sauerland alles zu bieten hat«

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Schon der Titel macht neugierig: »Sauerlandität – was das Sauerland zur Marke macht«. An dieser Stelle sei verraten, dass die Wortschöpfung »Sauerlandität« neu erfunden wurde – eine Kombination der Begriffe »Sauerland« und »Identität«. Es ist ein ungewöhnliches Buch, das die Unternehmervereinigung »Sauerland Initiativ« herausgebracht hat: Solide, unlackierte Graupappe mit einer Ausstanzung der Sauerland-Silhouette auf dem Titel. »Als Reminiszenz an die metallverarbeitende Industrie in der Region«, erklärt Initiator Peter Sieger, Geschäftsführer von »Sauerland Initiativ«. Kombiniert mit einer handwerklich aufwendigen Fadenheftung, die nicht kaschiert wird, sondern am Buchrücken sichtbar und fühlbar bleibt.

Der Inhalt: 192 Seiten mit individuellen Beiträgen unterschiedlicher Autoren über Menschen, Unternehmen und Marken aus dem Sauerland, über regionale Besonderheiten und Befindlichkeiten. Ein spannender Mix aus Reportagen, Interviews, Porträts, Essays und Fachbeiträgen mit hohem Promi-Faktor.


»Donnerwetter, wer so alles aus dem Sauerland kommt. Das ist schon toll!« – So wie BVB-Boss und Sauerländer Hans-Joachim Watzke geht es vielen Menschen beim ersten Durchblättern des Buches, das viele Überraschungen bereithält und am Ende stolz macht auf eine Region mit ganz speziellen Charakterzügen.

Zahlreiche Gastautoren und Prominente aus Film und Fernsehen, Musik, Sport und Kultur mit Sauerländer Wurzeln konnten von »Sauerland Initiativ« für das Projekt gewonnen werden:
TV-Moderatorin Birgit Schrowange, Schauspieler Stephan Kampwirth, BVB-Boss Hans-Joachim Watzke, Schriftsteller Peter Prange (»Das Bernstein-Amulett«) – um nur einige zu nennen. Außerdem vertreten: renommierte Sauerländer Unternehmen wie Busch-Jaeger, Dornbracht, Edelhoff, Erco, Falke, Kirchhoff, Mennekes, Metten, Mubea, Trilux, Veltins und mehr. Und die Tatsache, dass der profilierte CDU-Spitzenpolitiker Friedrich Merz aus Arnsberg soeben sein Comeback in die erste Liga der Bundespolitik verkündet hat, krönt seinen vierseitigen Beitrag über die Vorzüge des ländlich strukturierten Wirtschaftsraums Sauerland mit ganz besonderer Aktualität…

Teil der Video-Collage mit Prominenten und Protagonisten ist auch der Gruß aus dem Bundespräsidialamt, denn eins der ersten Bücher erhielt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (l.) in Berlin vom Stellvertretenden Vorsitzenden von »Sauerland Initiativ«, Walter Mennekes.

»Das Buch lässt Marken und Menschen erleben. Der Leser kann unsere Region, das Sauerland, förmlich fühlen.« Für Ulrich Biene, Pressesprecher der Brauerei C. & A. Veltins GmbH & Co. KG, ist »Sauerlandität – Was das Sauerland zur Marke macht« eine regelrechte »Kaskade von vielfältigen Themen«. Im Namen von Veltins zollt er den Machern größten Respekt. Ein Buch, gefüllt mit hochkarätigen Persönlichkeiten und Unternehmen, nicht mit einem Hochglanz-Cover zu versehen, sondern in einen Pappkarton zu binden, zeuge allein schon von Mut und Eigenständigkeit. »Ihnen ist ein Brückenschlag gelungen«, so Biene.
Das gesamte Buchlayout, von der Typographie über die Seitenaufteilung bis zu den Bildformaten, ist ein Ergebnis der Zusammenarbeit des aus Lüdenscheid stammenden Designers Till Brauckmann – langjähriger Juror der renommierten Gestaltungswettbewerbe »Berliner Type« und »Corporate Design Preis« – und des ebenfalls aus Lüdenscheid gebürtigen Typographen, Artdirektors und Verlegers Oliver Seltmann. Produziert wurde das Buch vom bundesweit anerkannten Berliner Kunst- und Fotobuchverlag Seltmann+Söhne.

Das Buch macht Lust auf mehr. Und Peter Sieger, der das Projekt mit seinem Team von siegerbrauckmann realisiert hat, sagt: »Wir haben noch einiges in petto – vielleicht gibt es ja einen Band 2.« Die Startauflage des ersten Bandes beträgt 1.500 Exemplare. Der Verkauf erfolgt bundesweit über den Buchhandel (ISBN 978-3-946688-47-1) und über »Sauerland Initiativ« (www.sauerlandinitiativ.de). Kaufpreis: 35 Euro. Ermöglicht wurde das Projekt insbesondere durch das Engagement der beiden Hauptsponsoren Sauerland-Tourismus und Brauerei C. & A. Veltins GmbH & Co. KG.

Große Begeisterung für »Sauerlandität«

Ambitioniertes Buchprojekt: »Sauerland Initiativ« feiert zum Verkaufsstart spezielle Vernissage mit rund 90 Gästen im H1 am Hennesee

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Meschede. Mit einer ganz speziellen »Vernissage« feierte die Unternehmervereinigung »Sauerland Initiativ« am Mittwoch, 14. November 2018, in der neuen Event-Location »H1 am See« in Meschede den Verkaufsstart des Buches »Sauerlandität – was das Sauerland zur Marke macht«. Rund 90 Gäste – Initiatoren, Mitglieder, Sponsoren und Testimonials – kamen zum Hennesee und waren begeistert von diesem ambitionierten Projekt . Dazu gab‘s Livemusik mit der Band »Ampersand«, Slam-Poetry mit Taria Rittinghaus, die Premiere für eine neue Sauerland-Eiskreation der innovativen Bio-Eismanufaktur »Icefactum«, eine Verkostung des international erfolgreichen Sauerland-Gins »Woodland« und eine witzige Video-Collage auf Großleinwand mit den kreativen Grußbotschaften prominenter Protagonisten aus dem neuen Buch. (Ausführlicher Bericht und Fotos folgen.)

Tobias Metten neuer Vorsitzender von »Sauerland Initiativ«

Mitgliederversammlung der Unternehmervereinigung bei Phoenix Feinbau in Lüdenscheid – TV-Wetterexpertin Claudia Kleinert als prominente Referentin

Neuer Vorsitzender der Unternehmervereinigung »Sauerland Initiativ« ist Tobias Metten (links)
aus Finnentrop. Er löst die langjährige Vorsitzende Karin Schulze (Meinerzhagen, 2. von links)
ab, die in den erweiterten Vorstand wechselt. Prominente Referentin der Veranstaltung war
die TV-Wettermoderatorin Claudia Kleinert (2. von rechts). Gastgeber war Dr. Jens Heidenreich
(rechts), Geschäftsführer der Phoenix Feinbau GmbH & Co. KG in Lüdenscheid. 
Foto: Nougrigat
Neuer Vorsitzender der Unternehmervereinigung »Sauerland Initiativ« ist Tobias Metten (links) aus Finnentrop. Er löst die langjährige Vorsitzende Karin Schulze (Meinerzhagen, 2. von links) ab, die in den erweiterten Vorstand wechselt. Prominente Referentin der Veranstaltung war die TV-Wettermoderatorin Claudia Kleinert (2. von rechts). Gastgeber war Dr. Jens Heidenreich (rechts), Geschäftsführer der Phoenix Feinbau GmbH & Co. KG in Lüdenscheid.
Foto: Nougrigat

Sauerland/Lüdenscheid. (21. Juni 2018) Tobias Metten (41), geschäftsführender Gesellschafter der Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG in Finnentrop, ist neuer Vorsitzender von »Sauerland Initiativ«. Er löst Karin Schulze (Asbandus GmbH, Meinerzhagen) ab, die seit 2010 an der Spitze der Unternehmervereinigung stand und nun in den erweiterten Vorstand wechselt. Im Rahmen der Mitgliederversammlung bei der Phoenix Feinbau GmbH & Co. KG in Lüdenscheid wurde außerdem Oliver Schuster (53), Finanzvorstand der Vossloh AG (Werdohl), als Stellvertretender Vorsitzender neu in den Vorstand gewählt. Für weitere vier Jahre im Amt bestätigt wurde der zweite Stellvertretende Vorsitzende, Walter Mennekes (Mennekes Elektrotechnik GmbH & Co. KG) aus Kirchhundem.

Als Stellvertretender Vorsitzender von »Sauerland Initiativ« wurde
Oliver Schuster neu in den Vorstand gewählt.
Foto: Vossloh AG

Das Thema »Energie« ist zu einem Megathema geworden. Klimawandel und schwindende Ressourcen beflügeln die Entwicklung neuer Energiespar-Konzepte für nahezu alle Lebensbereiche. Doch wie dramatisch sind Wetterkapriolen und Treibhauseffekte wirklich? Und welche Projekte speziell in unserer Region liefern interessante Ansätze für mehr Energieeffizienz? Dieses Thema stand neben den Regularien im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung von »Sauerland Initiativ«. Als prominente Referentin zu diesem Thema hatte die Unternehmervereinigung die charmante TV-Wetterexpertin Claudia Kleinert eingeladen.

Sie verstärkte auch die von Jörg Bartmann moderierte Talkrunde, die das Thema nach dem Impulsvortrag mit dem Titel »Klimawandel – Leben im Treibhaus?« aufnahm. Mit ihr diskutierten Jürgen Spitz, Mitglied der Geschäftsleitung der DIAL GmbH aus Lüdenscheid, Karlheinz Weißer, Geschäftsführer der Stadtwerke Arnsberg GmbH und Hans-Jürgen Koch, Geschäftsführer der BioHeatPlus GmbH aus Herdecke.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung berichtete der Vorstand über die Projekte des vergangenen Jahres und die Planungen für 2018. Bestandteil der Mitgliederversammlung waren auch die üblichen Regularien wie Tätigkeits- und Kassenbericht sowie der Ausblick auf die weiteren Projekte des laufenden Geschäftsjahres.

In ihrem Jahresrückblick erinnerte die scheidende Vorsitzende Karin Schulze an Schwerpunkt-Projekte wie die Mitgliederversammlung 2017 mit FDP-Bundesvorsitzendem Christian Lindner, an die außerordentlich erfolgreiche Oldtimer-Rallye »Sauerland Klassik«, an das Brass-Festival »Sauerland-Herbst«, das Mentoring-Projekt »Frauen in Führungspositionen« und an weitere Initiativen zur Stärkung der Regionalmarke Sauerland wie zum Beispiel das Thema »Sauerland-Baukultur« und »Sauerland-Markenrat«.

Der neugewählte Vorsitzende der Unternehmervereinigung, Tobias Metten, kündigte für das zweite Halbjahr die Ausschreibung des in zweijährigem Turnus vergebenen, mit 10.000 Euro dotierten »Innovationspreis Sauerland« an und den Verkaufsstart des Markenbuches »Sauerlandität – was das Sauerland zur Marke macht«. Vorgestellt worden war das rund 200 Seiten starke Buch bereits am 15. April in Sundern im Rahmen einer Veranstaltung mit der NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach. Weitere Aktivitäten im ersten Halbjahr waren die Fortsetzung der über mehrere Jahre laufenden Studie mit der Fachhochschule Südwestfalen zum Thema identitätsbasierte Markenführung. Prominenter Gast war zudem am 19. Februar in Iserlohn NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, der auf dem Podium von »Sauerland Initiativ« mit Unternehmern über die Themen Digitalisierung und Elektromobilität diskutierte.

Musikfreunde aus ganz Europa können sich schon jetzt auf den »Sauerland-Herbst 2018« freuen. Das weltgrößte Brassfestival, das alljährlich mehrere tausend Musikfreunde aus ganz Europa ins Sauerland lockt, findet – natürlich wieder mit Unterstützung durch »Sauerland Initiativ« – vom 5. Oktober bis 4. November statt.

Begriff »Heimat« hat wieder neue Aktualität bekommen

NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach in Sundern zu Gast bei »Sauerland Initiativ« – Buchprojekt vorgestellt

Von links: Gustav Edelhoff, NRW-Ministerin Ina Scharrenbach, Tobias Metten, Jörg
Bartmann, Peter Sieger.
Von links: Gustav Edelhoff, NRW-Ministerin Ina Scharrenbach, Tobias Metten, Jörg Bartmann, Peter Sieger.

Am 15. April 2018 waren rund 50 Unternehmer, Politiker und weitere Gäste nach Sundern in das Hotel »Seegarten« gekommen. Anlass war die Vorstellung des Buches mit dem Titel: »Sauerlandität – was das Sauerland zur Marke macht«. Inhalt des Buches: Spannende Beiträge, ausdrucksstark bebildert, über Menschen, Unternehmen und Marken aus dem Sauerland.

Im Rahmen der Buchvorstellung hatte »Sauerland Initiativ« einen prominenten Gast eingeladen. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes
Nordrhein-Westfalen, sprach mit dem Journalisten Jörg Bartmann über die Bedeutung von Heimat, über gutes Regionalmarketing und die vielfältigen aktuellen landespolitischen Herausforderungen. Viele Menschen, so befand die Ministerin, würden den hohen Wert von Heimat erst in der Fremde erkennen. Heimat, so bestätigte sie dem Moderator, sei aber in erster Linie kein Ort, sondern ein Gefühl. Auf die Frage, was Heimat für sie persönlich ausmache, antwortete Ina Scharrenbach: »Meine Heimatstadt, meine Freunde und die Familie«. Ministerielles Lob gab’s für das Buchprojekt von »Sauerland Initiativ«. Das Buch spiegele »die Vielfältigkeit der Region wider«, so die Ministerin.

Vorgestellt wurde am Sonntag in Sundern das Buch »Sauerlandität – was das Sauerland zur
Marke macht«, das in interessanten Reportagen, Porträts, Essays und Fachbeiträgen ein
selbstbewusstes Bild der Region zeichnet. Foto: Sauerland Initiativ[/caption

Erweitert wurde das Podiumsgespräch durch die beiden »Sauerland-Markenbotschafter« Tobias Metten und Olaf Baumeister. Tobias Metten, Geschäftsführender Gesellschafter der Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG (»Dicke Sauerländer Bockwurst«) mit Sitz in Finnentrop, engagiert sich seit vielen Jahren als Vorstandsmitglied bei »Sauerland Initiativ« und trägt die Marke Sauerland mit über zehn Millionen Dosen »Dicke Sauerländer Bockwurst« pro Jahr in die Welt. Für Metten ist es ein Anliegen, junge Menschen in der Region zu halten. Die Marke sieht er als Qualitätsversprechen. Olaf Baumeister, Inhaber des Hotels »Seegarten« in Sundern, flimmert seit 2014 als WDR-Fernsehkoch (»Südwestfalen-Lecker«) über die TV-Bildschirme und ist gleichzeitig auch Genussbotschafter des Landes Nordrhein-Westfalen für die Region Sauerland. Für die Ausstattung seines Hotels hat er eine ganz spezielle Philosophie entwickelt: Fast alle dort eingesetzten Produkte – vom Lehmputz an den Wänden über die Leuchten bis hin zu den Sanitär-Objekten – stammen von namhaften Herstellern aus dem Sauerland. Baumeister sprach über sein persönliches Heimatgefühl und was ihn in der Region inspiriert: »Der Wald ist besser als der Großmarkt«. Dem Koch ist es wichtig, Produkte aus der Heimat in seiner Küche zu verarbeiten.

[caption id="attachment_1686" align="alignnone" width="564"] Ina Scharrenbach im Gespräch mit dem Journalisten Jörg Bartmann.

Im Anschluss an die Gesprächsrunde stellte Peter Sieger, Geschäftsführer von »Sauerland Initiativ«, das Buch ausführlich vor. Der in der Endfassung rund 200 Seiten starke, aufwendig gestaltete Band skizziert das Sauerland in Reportagen, Porträts, Essays und Fachbeiträgen mit einem neuen Blick auf Menschen, Macher und Modernisierer, auf Kultur und Kulinarik, auf Unternehmen und Unterhalter, auf Prominenz und Profilierer – und macht stolz auf eine Region, die längst zu einer Marke geworden ist. Die finale Fassung des Buches »Sauerlandität – was das Sauerland zur Marke macht« wird voraussichtlich ab Juli im Buchhandel erhältlich sein.

Markenbotschafter für die Region Sauerland zusammen mit der NRW-Ministerin und
Moderator Jörg Bartmann. Von links: Tobias Metten, Jörg Bartmann, Ina Scharrenbach und
Olaf Baumeister. Fotos: Studio Steve

Digitalisierung erfordert Umdenken und pragmatische Lösungen

NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Pinkwart zu Gast bei »Sauerland Initiativ« – Diskussion mit Unternehmern

Von links: Jörg Bartmann (journalistischer Berater Sauerland Initiativ), Oliver Schuster (Vossloh AG), Karin Schulze (Vorstandvorsitzende Sauerland Initiativ), Prof. Dr. Andreas Pinkwart 
(NRW-Wirtschaftsminister), Christopher Mennekes (Mennekes Elektrotechnik), Gudrun Winner-Athens (Spedition Winner), Thorsten Schick (Landtag NRW).
Von links: Jörg Bartmann (journalistischer Berater Sauerland Initiativ), Oliver Schuster (Vossloh AG), Karin Schulze (Vorstandvorsitzende Sauerland Initiativ), Prof. Dr. Andreas Pinkwart (NRW-Wirtschaftsminister), Christopher Mennekes (Mennekes Elektrotechnik), Gudrun Winner-Athens (Spedition Winner), Thorsten Schick (Landtag NRW).

»Wir müssen systematisch überlegen, wie wir die Rückstände hinsichtlich der Digitalisierung abarbeiten und wie wir für die Menschen in der Region Zukunftssicherheit schaffen«, so Prof. Dr. Andreas Pinkwart. Das »Entfesselungspaket III« werde gerade erarbeitet. Es habe die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren zum Ziel. Am 19. Februar 2018 diskutierte der NRW-WirtschaftsDigitalminister auf Einladung der Unternehmervereinigung »Sauerland Initiativ« mit dem Journalisten Jörg Bartmann, Christopher Mennekes (Mennekes Elektronik GmbH & Co. KG) und Oliver Schuster (Vossloh AG) über Zukunftsthemen. Zahlreiche Gäste aus Industrie, Politik und von öffentlichen Institutionen erlebten im »Winner-Forum« der Spedition Winner in Iserlohn einen interessanten Abend.

Zahlreiche Persönlichkeiten aus Industrie, Politik und öffentlichen Institutionen erlebten im
Winner-Forum mit der Diskussion über Digitalisierung und Elektromobilität einen interessanten Abend.

Christopher Mennekes erklärte die Bandbreitensteigerung zur Daueraufgabe. »Die Digitalisierung bezieht sich auf alles«, so der Geschäftsführende Gesellschafter des Elektrotechnik-Spezialisten aus Kirchhundem. Die Topografie im Sauerland sei schwierig, es müsse aber eine Lösung für die Realisierung von schnellem Internet gefunden werden, um die Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten sowie den gesellschaftlichen Veränderungen nicht hinterher zu laufen. Oliver Schuster, Finanz-Vorstand der Vossloh AG aus Werdohl, verdeutlichte, dass die Digitalisierung viel mehr sei als der Breitbandausbau. Er kritisierte, dass im Koalitionsvertrag keinerlei Überlegungen zu entdecken seien, was mit den Menschen passiert. »Der Innovationszyklus wird kleiner, die Arbeitnehmer aber nicht flexibler.« Die Digitalisierung fordere jedoch Veränderung in den Köpfen. Für die Zukunft wünscht sich der Finanz-Vorstand, dass Forschungsergebnisse auch Deutschland wieder zugute kommen und der Mittelstand bei der Förderung bedacht wird.

Diskutierten über die großen Zukunftsthemen der Region: (v.l.) Christopher Mennekes, Jörg Bartmann, Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Oliver Schuster.
Fotos: Steffen Schulte-Lippern

Das zweite große Thema des Abends war die Elektromobilität. Der allgemeine Tenor: Der Ausbau der Elektromobilität in Verbindung mit Erneuerbaren Energien muss gemeinsam voran gebracht werden. Aus Sicht der Unternehmer werde auch in diesem Bereich zu wenig staatlich gefördert. Allgemein seien Elektroautos noch zu teuer, es fehle an elektromobiler Infrastruktur, das Netz müsse ausgebaut sowie an Fragen zu Batterietechnik und an neuen Fahrzeugkonzepten gearbeitet werden. Minister Pinkwart endete mit einem guten Vorsatz aus der Feder von Goethe: »Es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.

Mentoring: Unterstützung, neue Perspektiven, wertvolle Tipps

Teilnehmerinnen berichten bei der Abschlussveranstaltung der zweiten Runde von ihren Erfahrungen mit dem Projekt von »Sauerland Initiativ«

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»Da wir das Projekt inzwischen nun schon zum dritten Mal anbieten, können wir es schon Tradition nennen«, so Karin Schulze, Vorsitzende von »Sauerland Initiativ« am Dienstag (12. Dezember 2017) bei der Firma WESCO in Arnsberg. Rund 50 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung waren der Einladung der Unternehmerinitiative gefolgt und erlebten im adventlichen Ambiente der Alumentur der Villa WESCO in Arnsberg eine stimmungsvolle Feier zum Abschluss der zweiten Runde des Mentoring-Projektes von »Sauerland Initiativ«.

Gastgeberin und Mentorin Silvia Neuhaus begrüßte die Gäste und machte die Bedeutung des Projektes deutlich, das in der Region Sauerland bisher einzigartig ist. Genau das vermittelte auch die anschließende Podiumsdiskussion. Unter der Moderation von Beate Schmies (Studioleitung WDR Siegen) berichteten die Mentees Anna-Carina Ganz und Petra Hennemann stellvertretend für alle Teilnehmer von ihren Erfahrungen. Ihr Resümee: Das Mentoring ist eine sehr hilfreiche Maßnahme zur Persönlichkeitsentwicklung. Die Mentorinnen waren eine große Unterstützung. Sie zeigten in schwierigen Situationen gute Perspektiven auf und gaben kompetente Tipps.

Mentee Anna-Carina Ganz (Mitte) und ihre Mentorin Silvia Neuhaus (M. Westermann & Co.
GmbH,rechts) im Gespräch mit Moderatorin Beate Schmies (Studioleitung WDR Siegen).

Auch die Mentorinnen Silvia Neuhaus (M. Westermann & Co. GmbH) und Prof. Dr. Anne Jacobi (Fachhochschule Südwestfalen) sind von Wirkung und Nutzen des Mentorings überzeugt. Auch für sie selbst sei das Begleiten von talentierten und kompetenten Frauen auf ihrem Karriereweg durch individuelle Beratung ein großer Gewinn. Die Mentorinnen haben viel Berufserfahrung, stellen ehrenamtlich ihre Zeit, ihr Wissen und Know-how zur Verfügung, um Nachwuchskräfte zu fördern. »Mentoring ist ein modernes und zukunftsweisendes Instrument der Personalentwicklung und in dieser strategischen Form und unternehmensübergreifenden Ausprägung neu in unserer Region«, erklärte Karin Schulze. »Wir freuen uns auf die nächste Runde.«

»Es war von Anfang an ein sehr vertrauensvoller Austausch« , sagte Prof. Dr. Anne Jacobi (FH
Meschede, Mitte) über die Zeit mit ihrer Mentee Petra Hennemann (LokalPlus, links).

Auf dem Programm stand außerdem ein spannender Vortrag von Business-Coach Sabine Grosser aus Düsseldorf. »Ein resilientes System hat nicht weniger Krisen, aber es hat bessere Mittel damit umzugehen«, so Grosser. Resilienz steht für die dynamische Fähigkeit eines Menschen, mit widrigen Umständen und Situationen fertig zu werden Dabei sind es verschiedene Faktoren wie Optimismus, tragfähige Beziehungen oder auch Lösungsorientierung, die es dem Menschen ermöglichen, Krisen zu überwinden und gegebenenfalls sogar daran zu wachsen. Innerhalb der Kauai-Studie (Werner & Smith, 1982, 2001) wurden über 40 Jahre lang 698 Menschen auf der hawaiianischen Insel Kauai beobachtet, interviewt und Daten über ihre Lebens- und Gesundheitssituation erhoben. Die Ergebnisse geben Aufschluss über den Unterschied zwischen resilienten und nicht-resilienten Menschen. Sabine Grosser gab den Teilnehmern darüberhinaus wertvolle Tipps im Zusammenhang mit dem persönlichen Stresserleben im Alltag.

Karin Schulze (Vorstandsvorsitzende »Sauerland Initiativ«, rechts) mit Mentorinnen und
Mentees sowie Refentin Sabine Grosser und Moderatorin Beate Schmies.

Fotos: Steffen Schulte-Lippern.

Interessierte Bewerberinnen haben die Möglichkeit, einen Lebenslauf und ein kurzes Motivationsschreiben, warum sie am Mentoring-Programm teilnehmen möchten, per Mail (spaeinghaus@sauerlandinitiativ.de) an die Geschäftsstelle von Sauerland Initiativ zu schicken.

Sauerland Herbst 2017

»Sauerland Initiativ« präsentiert die Sächsische Bläserphilharmonie in der Abtei Königsmünster in Meschede

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Der Countdown läuft: Das größte Blechbläserfestival der Welt, der »Sauerland Herbst« findet in diesem Jahr vom 7. Oktober bis zum 5. November statt. Damit ist die Weltelite der Brassmusik bereits zum 18. Mal im Sauerland zu Gast. Den Initiatoren ist es erneut gelungen, hochkarätige Musiker zu verpflichten, die in insgesamt 16 Konzerten Bewährtes, Experimentelles, Berühmtes und Populäres auf die Bühne bringen.

»Sauerland Initiativ« ist einer der Sponsoren des größten Blechbläserfestivals der Welt. Die Unternehmervereinigung präsentiert am Freitag, 13. Oktober, um 19.30 Uhr die Sächsische Bläserphilharmonie in der Abtei Königsmünster in Meschede.

»Ein Klangkörper von Weltruf und mit stolzen 67 Jahren bis heute das einzige professionelle Kulturorchester in ausschließlicher Bläserbesetzung, das sind unsere sächsischen Freunde der Bläserphilharmonie«, beschreibt Georg Scheuerlein vom Sauerland-Herbst-Team das Ensemble. Der Kulturamtsleiter des Hochsauerlandkreises verspricht höchsten Genuss für Geist und Ohr. Zwölf Instrumentalphantasien über Texte von Paul Gerhardt werden in modernen Soundtracks in der Abtei Königsmünster erklingen. Dem Komponisten, Christian Sprenger, ist die »emotionale Wirkung der Musik« besonders wichtig.

Im Anschluss an das Konzert können sich die Besucher an einer besonderen Auswahl von Abtei-Spezialitäten erfreuen. »Sauerland Initiativ« bietet seinen Mitgliedern zwei kostenlose Eintrittskarten an. Sollten nicht alle Mitglieder von diesem Angebot Gebrauch machen, sind weitere Gratiskarten verfügbar. Aufgrund der großen Nachfrage bitten wir um Kartenwünsche bis spätestens Freitag, 29. September 2017, in der Geschäftsstelle von »Sauerland Initiativ«. Der Versand der Karten erfolgt in der Woche vor dem Konzert.

Auftakt zur neuen Runde des Mentoring-Projektes

Kennenlernen von Mentorinnen und Nachwuchskräften. Ziel ist es, Frauen für Führungspositionen zu stärken

Die Frauenrunde traf sich in Meinerzhagen zum Auftakt des neuen Mentoring-Projektes.
Die Frauenrunde traf sich in Meinerzhagen zum Auftakt des neuen Mentoring-Projektes.

Meinerzhagen. Startschuss für die zweite Runde des Mentoring-Projektes. Die sechs Mentorinnen und sechs Mentees trafen sich am 27.03.2017 bei der ABANDUS GmbH in Meinerzhagen. Das Ziel ist es, talentierte und kompetente Frauen für und in Führungspositionen zu fördern. Die Unternehmervereinigung »Sauerland Initiativ« bringt zu diesem Zweck in sechs Mentoring-Tandems erfahrene Führungsfrauen mit ambitionierten Nachwuchskräften zusammen. So können sie gemeinsam die Weichen für eine erfolgreiche Fach- und Führungskarriere stellen.

Karin Schulze, Vorstandsvorsitzende von »Sauerland Initiativ«, begrüßte die Mentorinnen und Mentees.

»Mentoring ist für mich eine Herzensangelegenheit«, sagt Karin Schulze, Gastgeberin und Vorstandsvorsitzende von »Sauerland Initiativ«. Carla Grundhoff, Prokuristin der MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG in Kirchhundem, hielt einen Vortrag mit dem Titel »Gleichberechtigung – ein Ritt auf der Schnecke« .Sie untermauerte das oft diskutierte und sehr aktuelle Thema mit wissenschaftlichen Aspekten von unter anderem Iris Bohnet (Verhaltensökonomin und Professorin für Public Policy an der Harvard Kennedy School in Cambridge, Massachusetts). Die persönlichen Erfahrungen von Carla Grundhoff rundeten den Vortrag ab. Im Anschluss gab Dr. Friederike Höher, Mentoring-Coach aus Dortmund, einen Überblick über die Themen des Mentoring.

Die Zuordnung der Mentorinnen, das sogenannte »Matching«, erfolgte im Vorfeld durch »Sauerland Initiativ«. Die Namen wurden nicht einfach bekanntgegeben. Die Mentees bekamen nur Stichworte über ihre Mentorinnen und mussten diese dann in einer amüsanten Fragerunde ausfindig machen. Um den Tandem-Partner zu erkennen, gab es dann beispielsweise Fragen wie »Gehen Sie gerne wandern? Haben Sie einen Hund?«.

Die Teilnehmerinnen konnten sich über die Richtlinien informieren. Fotos: Rieke Penninger

Die ehrenamtlichen Mentorinnen begleiten die jungen Frauen nun für etwa ein Jahr auf ihrem beruflichen und persönlichen Weg. »Das Zusammenspiel zwischen Mentorin und Mentee ist nicht einseitig, beide Seiten profitieren von dem Austausch. Das berichteten mehrere Frauen, die sich bereits an solchen Projekten beteiligt haben«, so Dr. Friederike Höher. »Sauerland Initiativ« ist Finanzgeber für das Projekt und wird weitere Treffen organisieren. So entsteht ein Netzwerk von starken Persönlichkeiten.

Innovationspreis 2016 Preisverleihung

»Innovationspreis Sauerland 2016« für Ingenieurbüro aus Brilon

Strahlende Preisträger und zufriedene Veranstalter (v.l.): Klaus Neumann (Integrative Kulturwerkstatt Lüdenscheid), Jens Wiggenbrock und Sabine Pöhnl (Ingenieurbüro Wiggenbrock), Thomas Wewers (Kulturwerkstatt) sowie Karin Schulze und Tobias Metten von »Sauerland Initiativ«. Fotos: Rieke Penninger
Strahlende Preisträger und zufriedene Veranstalter (v.l.): Klaus Neumann (Integrative Kulturwerkstatt Lüdenscheid), Jens Wiggenbrock und Sabine Pöhnl (Ingenieurbüro Wiggenbrock), Thomas Wewers (Kulturwerkstatt) sowie Karin Schulze und Tobias Metten von »Sauerland Initiativ«. Fotos: Rieke Penninger

»Sauerland Initiativ« hatte zur Preisverleihung nach Finnentrop eingeladen –
Podiumsgespräch mit profilierten Unternehmer-Persönlichkeiten

Finnentrop. Der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte »Innovationspreis Sauerland 2016« ist am Donnerstag (24. November 2016) bei der Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG in Finnentrop verliehen worden. Der Fokus der Ausschreibung lag in diesem Jahr auf außergewöhnlichen unternehmerischen Leistungen, die zur Verbesserung der Infrastruktur in der Region Sauerland beigetragen haben oder voraussichtlich beitragen werden.

Der Hauptpreis in Höhe von 8.000 Euro ging an das Ingenieurbüro Wiggenbrock aus Brilon für das Projekt »Infrastrukturvorplanung von Glasfasernetzen«. Jens Wiggenbrock entwickelte eine innovative Software für die Glasfaserplanung. Sie beinhaltet Methoden und Prozesse zur automatisierten Netzplanung sowie eine Ausbau-Kostenschätzung und Visualisierung. Die Vorplanung kann über einen Webzugang bedient werden, so dass Investitionsentscheidungen und Fördermittelanträge erleichtert und beschleunigt werden.

Den Anerkennungspreis, ausgestattet mit 2.000 Euro, bekam die Integrative
Kulturwerkstatt »Alte Schule« aus Lüdenscheid. Thomas Wewers erarbeitete ein Konzept mit zahlreichen kulturellen Angeboten für Menschen mit und ohne Behinderung. Die Jury würdigte die Bemühungen der Kulturwerkstatt, Kultur als Mittel der Integration und Inklusion einzusetzen.

Podiumsgespräch mit Hans-Joachim Watzke und Oliver Schuster

Die Veranstaltung begann mit einem spannenden Betriebsrundgang durch die Produktion des Finnentroper Fleischwarenherstellers. Weiterer Höhepunkt des Tages: das Podiumsgespräch zum Thema »Wie innovativ ist NRW?«. Unter der Leitung von Jörg Bartmann (Journalistischer Berater von »Sauerland Initiativ«) diskutierten Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer Borussia Dortmund) und Oliver Schuster (Vorstandsmitglied der Vossloh AG). »Wir haben hier in NRW eine gute Basis für Innovationen«, erklärte Schuster und lobte Hochschulen, Forschungsinstitute und wirtschaftsnahe Institutionen. Doch: »Wir machen zu wenig daraus.« Dass es trotzdem so gut laufe und der Märkische Kreis als der innovativste in Deutschland ausgezeichnet worden sei, liege an der mittelständischen Wirtschaftsstruktur, die durch zahlreiche moderne Familienunternehmen geprägt werde.

Hans-Joachim Watzke sah andere Bundesländer in Sachen Innovation weiter vorne als NRW. »Hier wird zu viel problematisiert.« Darüber hinaus habe das Sauerland mit sinkenden Geburtenzahlen und Landflucht zu kämpfen. Die Politik sei gefordert, sich auf diese Entwicklungen einzustellen und Lösungen zu entwickeln. »Im Moment fehlt mir da jedoch die Fokussierung seitens der Politik«, so der BVB-Geschäftsführer. Dringend erforderlich seien Verbesserung im Bereich Verkehrsinfrastruktur. »Bei unseren Straßen und Brücken besteht ein unfassbarer Nachholbedarf«, betonte auch Oliver Schuster, der sich für neue Modelle der Risikofinanzierung stark machte. Dass die Vossloh AG trotz der Strukturprobleme am Standort Werdohl festhalte und stetig investiere, sei der Tatsache geschuldet, »dass hier die klugen Köpfe sitzen.«

Dass das Sauerland eine enorme Innovationskraft besitzt, spiegeln die Bewerber um den »Innovationspreis Sauerland 2016« wider. Elf an der Zahl stellten der Unternehmer-vereinigung ihre Ideen und Konzepte vor. Und die zollt ihnen Lob und Anerkennung. So betonte Vorsitzende Karin Schulze, dass die thematische Bandbreite und die Qualität der Bewerbungen erneut sehr beeindruckend gewesen sei. Das spiegele die enorme Innovationskraft der Region wider. »Die Unternehmerschaft hier im Sauerland hat ein sehr ausgeprägtes Marktgespür«, so Schulze.

Erster Preis für das Ingenieur-Büro Wiggenbrock

»Sauerland Initiativ« zeichnete die von Jens Wiggenbrock entwickelte Software mit dem »Innovationspreis 2016« aus, weil sie erstmals die Grundlage für eine bessere Kostenschätzung und eine gute Netzvorplanung für den flächendeckenden Ausbau von Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetzen weit jenseits von 50 Mbit/s liefere. Das Unterstützungssystem des Briloner Ingenieurbüros trage somit erheblich zur Förderung des Breitbandausbaus im ländlichen Raum bei und ebne den Weg in Richtung Industrie 4.0, machte Karin Schulze deutlich.

Anerkennungspreis für die Integrative Kulturwerkstatt

Die Integrative Kulturwerkstatt ist ein Arbeitsbereich des Johannes-Busch-Wohnverbundes in Lüdenscheid, einer Wohneinrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung im Evangelischen Johanneswerk. Das Projekt »Kultur als Mittel der Integration und Inklusion« erfuhr von der Jury hohe Anerkennung. Ziel sei es, den Blick für eine ganzheitliche Betrachtung des menschlichen Daseins zu öffnen. In dieser Art der kulturellen Arbeit, Talente von Menschen mit und ohne Behinderung zu fördern, liege ein unerschöpfliches Potential für den Normalisierungsprozess. Mit seinem Engagement trage Thomas Wewers gemeinsam mit seinen Mitstreitern erheblich dazu bei, die kulturelle und soziale Infrastruktur zu verbessern.

Abschließend dankte Karin Schulze der Jury: »Die Auswahl der Preisträger ist immer sehr zeitaufwendig. Sie engagieren sich ehrenamtlich für die Sache und das ist großartig. Vielen Dank dafür.«

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Strahlende Preisträger und zufriedene Veranstalter (v.l.): Klaus Neumann (Integrative Kulturwerkstatt Lüdenscheid), Jens Wiggenbrock und Sabine Pöhnl (Ingenieurbüro Wiggenbrock), Thomas Wewers (Kulturwerkstatt) sowie Karin Schulze und Tobias Metten von »Sauerland Initiativ«. Fotos: Rieke Penninger

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Engagierte Diskussion über das Thema »Wie innovativ ist NRW?« (v.l.): Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer BVB), Jörg Bartmann (»Sauerland Initiativ«) und Oliver Schuster (Vossloh AG).

Mentoring: Unterstützung, andere Perspektiven, wertvolle Tipps

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Ein besonderes Projekt endete mit einem besonderen Abend: 50 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung waren der Einladung der Unternehmerinitiative gefolgt und erlebten im November im MSC Schulungscenter von MENNEKES Elektrotechnik eine interessante Podiumsdiskussion mit Teilnehmern des Mentoring-Projektes. Weiterer Höhepunkt war der Fachvortrag der Wirtschaftsjournalistin Sabine Hockling zum Thema »Realitäten bei Highend-Jobs – Nutzen und Ausnutzen auf dem Weg nach oben«.

Gastgeberin und Mentorin Carla Grundhoff begrüßte die Gäste und machte die große Bedeutung des Projektes, das in der Region Sauerland bisher einzigartig ist, deutlich. Genau das vermittelte auch die anschließende Podiumsdiskussion. Unter der Moderation von Beate Schmies vom WDR in Siegen berichteten die Mentees Anna Feldhaus, Jana Hölcke und Michaela Pauli stellvertretend für alle Teilnehmer von ihren Erfahrungen. Ihr Resümee: »Das Mentoring ist eine sehr hilfreiche Maßnahme der Personalentwicklung. Die Mentorinnen waren eine große Unterstützung. Sie zeigten in schwierigen Situationen andere Perspektiven auf und gaben kompetente Tipps.« Alle drei empfehlen die Teilnahme an diesem Projekt unbedingt weiter.

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Eins der insgesamt neun Tandems: Mentorin und Gastgeberin Carla Grundhoff (MENNEKES Elektrotechnik) und ihre Mentee Jana Hölcke (r.).

Auch die Mentorinnen Carla Grundhoff (MENNEKES Elektrotechnik), Dr. Anne Jacobi (Fachhochschule Südwestfalen) und Sabine Keggenhoff (Keggenhoff & Partner) sind von Wirkung und Nutzen des Mentorings überzeugt. Für sie selbst, so der Tenor, sei der Austausch mit den Mentees ebenso Horizont erweiternd und menschlich bereichernd gewesen. »Der Erfolg gibt uns Recht. Mit unserem Mentoring-Projekt bieten wir ambitionierten und hochmotivierten Nachwuchskräften Unterstützung auf ihrem Weg der beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung. Wir freuen uns auf die nächste Runde«, erklärte Karin Schulze, die bereits neue Bewerbungen auf dem Schreibtisch hat.

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Beate Schmies, Leiterin des WDR Studios Siegen, leitete die Podiumsdiskussion zum Mentoring-Projekt von »Sauerland Initiativ«.

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»Es war für beide Seiten eine bereichernde Zeit«, sagten Mentee Anna Feldhaus (l.) und ihre Mentorin Sabine Keggenhoff (Keggenhoff & Partner).

Höchst aufschlussreich war das, was Wirtschaftsjournalistin Sabine Hockling den Gästen im MENNEKES-Schulungscenter in Bezug auf Findung und Bindung von Führungskräften berichtete. Zunächst bräuchten diese willensstarken Mitarbeiter eine neue Personalführung. Denn sie wollten Karriere machen, erklärte Hockling. Und dafür seien sie bereit, flexibler zu sein als die älteren Generationen. Am auffälligsten sei aber der Wunsch der Jüngeren nach kontinuierlichem Feedback. Die Millennials (auch Generation Y), geboren zwischen 1977 und 1997, wollen Rückmeldung von ihren Arbeitgebern und sind an Mentoring- und Förderprogrammen interessiert. »In den Unternehmen muss also an gewissen Stellschrauben gedreht werden«, verdeutlichte Hockling. Dann engagiere sich auch diese Generation für eine Marke und gehe langfristig eine Beziehung mit einem Unternehmen ein. »Auch, wenn sich dieses in Regionen befindet, die auf den ersten Blick nicht so attraktiv auf den Führungsnachwuchs wirken.«

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Wirtschaftsjournalistin Sabine Hockling weiß, dass Nachwuchskräfte kontinuierliches Feedback haben wollen und an Förderprogrammen interessiert sind.

Nachwuchskräfte, die am Mentoring-Projekt von »Sauerland Initiativ« teilnehmen möchten, wenden sich bitte für nähere Informationen an die Geschäftsstelle, Telefon 02352/66 59 700 oder per E-Mail unter info@sauerlandinitiativ.de