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Gesunde Perspektiven für das Sauerland?

Podiumsdiskussion der Unternehmervereinigung »Sauerland Initiativ« mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei der SASE gGmbH in Iserlohn

Mit der Corona-Pandemie, dem Stand der Digitalisierung im Gesundheitswesen sowie der Frage »Wie gesund kommen Wirtschaft und Föderalismus durch die Krise?« beschäftigte sich die von Jörg Bartmann (2. v. r.) geleitete Podiumsdiskussion mit Oliver Schuster (l.), Jens Spahn und Reinhard Brücker (r.).
Foto: Nougrigat
Mit der Corona-Pandemie, dem Stand der Digitalisierung im Gesundheitswesen sowie der Frage »Wie gesund kommen Wirtschaft und Föderalismus durch die Krise?« beschäftigte sich die von Jörg Bartmann (2. v. r.) geleitete Podiumsdiskussion mit Oliver Schuster (l.), Jens Spahn und Reinhard Brücker (r.). Foto: Nougrigat

Sauerland. Corona und kein Ende in Sicht? Begriffe wie »Lock-Down« und »Pandemie« sind zum Bestandteil unseres alltäglichen Vokabulars geworden. Die Bedrohung durch das tückische Virus hat alle anderen Gesundheitsthemen, die unsere Region bewegen, in den Hintergrund gerückt: Krankenhaus-Schließungen, Fachärztemangel, Gesundheitskosten-Explosion – um nur einige zu nennen. Ein weites Feld für die Podiumsdiskussion mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, zu der die Unternehmervereingung »Sauerland Initiativ« in die Räumlichkeiten der SASE gGmbH in Iserlohn eingeladen hatte.

»Gesunde Perspektiven?« lautete die Fragestellung für die von Jörg Bartmann, journalistischer Berater von »Sauerland Initiativ«, moderierte Gesprächsrunde mit Minister Spahn, Oliver Schuster, Vorstandsvorsitzender der Vossloh AG (Werdohl), und Reinhard Brücker, Vorsitzender des Vorstandes der Krankenkasse Viactiv (Bochum).

Zur Gesundheitswirtschaft in unserer Region zählt die gleichnamige Brancheninitiative über 200 Hersteller, Zulieferer und Dienstleister. Immerhin rund 110.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden hier beschäftigt. 41 Krankenhäuser, Kliniken und Reha-Einrichtungen gehören zur Branche, dazu kommen 371 Apotheken, ca. 1.900 niedergelassene Ärzte, 221 ambulante Pflege- und Krankendienste sowie 250 teilstationäre und stationäre Pflege-Einrichtungen. Beim Blick auf die Branche darf man auch nicht die drei südwestfälischen Hochschulen vergessen, mit den Studienangeboten Medizintechnik, Life-Science, Biomedizinische Technologie, Bionik und Photonik sowie angewandte Biomedizintechnik. Abgerundet wird das Spektrum durch eine Lebenswissenschaftliche Fakultät.

Mit Blick auf die Entwicklung der heimischen Krankenhauslandschaft ist festzustellen, dass sich ein Trend zum Abbau bzw. zur Schließung kleiner, lokaler Krankenhäuser abzeichnet. Gerade diese Kliniken übernehmen aber insbesondere im ländlichen Raum wichtige Funktionen zum Beispiel für die ambulante Notfallversorgung. Erkenntnisse aus Bewerbungsgesprächen in den Mitgliedsunternehmen von »Sauerland Initiativ« sind Beleg dafür, dass auch Regionen abseits der Ballungsgebiete über eine zuverlässige und umfassende medizinische Versorgung verfügen sollten, um für Fach- und Führungskräfte attraktiv genug zu sein.

Weitere Themen der Diskussionsrunde beschäftigten sich mit dem aktuellen Stand der Digitalisierung im heimischen Gesundheitswesen, mit der Frage »Wie gesund kommen die Wirtschaft und der Föderalismus durch die Krise?« sowie mit aktuellen Erkenntnissen aus der Nutzung der Corona-App und aus der Forschung in Sachen Impfstoff.

Vor Beginn der Veranstaltung trug sich der prominente Gast aus Berlin ins Goldene Buch der Stadt Iserlohn ein, assistiert von CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak, Stellvertretendem Bürgermeister Thorsten Schick und dem Landtagsabgeordneten Jochen Ritter.

»Sauerland Initiativ« – Neue Schwerpunkte in der Kommunikation

Mitgliederversammlung der Unternehmer-Vereinigung im Hotel »Seegarten« in Sundern

Im Jahr 20 nach der Gründung möchte »Sauerland Initiativ« mit einem »Restart 2020« neue Akzente setzen. Vorgestellt wurden Details des Projektes jetzt im Rahmen der Mitgliederversammlung in Sundern von Vorstand und Geschäftsführung der Unternehmer-Vereinigung (von links): Jörg Bartmann (journalistischer Berater), Oliver Schuster, Ulrich Dolle, Karin Schulze, Peter Sieger (Geschäftsführer), Tobias Metten (Vorsitzender) und Gustav Edelhoff.
Foto: Nougrigat
Im Jahr 20 nach der Gründung möchte »Sauerland Initiativ« mit einem »Restart 2020« neue Akzente setzen. Vorgestellt wurden Details des Projektes jetzt im Rahmen der Mitgliederversammlung in Sundern von Vorstand und Geschäftsführung der Unternehmer-Vereinigung (von links): Jörg Bartmann (journalistischer Berater), Oliver Schuster, Ulrich Dolle, Karin Schulze, Peter Sieger (Geschäftsführer), Tobias Metten (Vorsitzender) und Gustav Edelhoff. Foto: Nougrigat

Sauerland/Sundern. Im Jahr 20 nach der Gründung setzt die Unternehmer-Vereinigung »Sauerland Initiativ« mit einem »Restart 2020« neue Impulse. Tobias Metten, Vorsitzender der Initiative: »Wir stellen unsere bisherigen Projekte auf den Prüfstand und werden auch bei unserer Kommunikation neue Schwerpunkte setzen.« Vorgestellt wurden die Ideen für eine Neuausrichtung bei der Mitgliederversammlung im Hotel »Seegarten« in Sundern am Sorpesee. Corona-bedingt fand die Versammlung, die ursprünglich in Verbindung mit einem Podiumsgespräch zum Thema Gesundheitswirtschaft mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geplant war, in kleinem Rahmen statt. Die Diskussionsrunde mit Minister Spahn, bei der es auch um für die Region elementare Gesundheitsthemen wie Krankenhausversorgung und Ärztenotstand gehen wird, soll nun am 20. Juli nachgeholt werden. Eine entsprechende Terminzusage des Ministeriums liegt bereits vor.

In der Mitgliederversammlung ließ der Vorstand noch einmal die wichtigsten Aktivitäten und Projekte des abgelaufenen Jahres Revue passieren: vom aufwendigen Marktforschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Südwestfalen über die Verleihung des »Innovationspreises Sauerland 2018« und die Beteiligung an der »Warsteiner Montgolfiade« und der Oldtimer-Rallye »Sauerland Klassik« bis hin zum internationalen Brass-Festival »Sauerland-Herbst 2019«.

Gute Impulse für die Neuausrichtung erhofft sich der Vorstand von einer Mitglieder-befragung, die im August gestartet werden soll. Die Auswertung soll bis Ende Oktober erfolgen, die Vorstellung der Ergebnisse noch im Dezember dieses Jahres. Tobias Metten: »Wir fragen unsere Mitglieder: Was soll bleiben? Was ist verzichtbar? Und: Welche Ideen gibt es für neue Projekte?« Weitere Themen: In welchen Bereichen sollte »Sauerland Initiativ« neue Schwerpunkte setzen? Und: Mit welchen Themen und Projekten bringen wir die Region nach vorn?

Noch stärker als bisher will sich die Unternehmer-Initiative in Zukunft auf emotionale Inhalte im Internet und in den sozialen Netzwerken fokussieren. Geschäftsführer Peter Sieger: »Wir wollen auf diesen Kanälen journalistischer und magaziniger werden. Zum Beispiel mit Live-Reportagen aus den Mitgliedsunternehmen und Vor-Ort-Interviews mit Geschäftsführern, Mitarbeitern und Azubis…« Im Fokus dabei: Themen, die den Unternehmen wichtig sind. Ein weiteres Novum: Es wird einen separaten Internetbereich geben zur Vernetzung spezieller Kooperations-Angebote der Mitgliedsunternehmen.

Apropos Vernetzung: »Sauerland Initiativ« möchte das Networking der Mitglieder intensivieren, zum Beispiel bei attraktiven Veranstaltungen wie dem Brassfestival »Sauerland-Herbst«, der »Warsteiner Montgolfiade«, dem »Balve Optimum« und der Rallye »Sauerland Klassik«. Auch hierfür werden neue Formate entwickelt. Fortgesetzt werden soll auch die Reihe der medienwirksamen, von Jörg Bartmann moderierten Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen mit prominenten Gesprächspartnern.

Das erfolgreiche Buchprojekt »Sauerlandität – Was das Sauerland zur Marke macht«, inzwischen mit mehreren hochkarätigen Designpreisen ausgezeichnet, wird ebenfalls weitergeführt, und zwar als Online-Magazin. Prominent angedockt an die neue Internetseite von »Sauerland Initiativ« – mit interessanten Reportagen, Interviews, Features usw. im Stil des Buches.

Personelle Veränderungen gab es bei der Mitgliederversammlung nicht: Vorstandsmitglied Gustav Edelhoff (Lobbe Holding GmbH & Co. KG, Iserlohn) wurde turnusgemäß im Amt bestätigt.

Renommierte Auszeichnung für das Buch »Sauerlandität«

Diplom des Typographie-Wettbewerbs »Berliner Type 2019« – Außerdem »exklusive Nominierung« für den German Brand Award 2020

Für das Design des für die Unternehmervereinigung »Sauerland Initiativ« realisierten Buchprojektes »Sauerlandität – Was das Sauerland zur Marke macht« wurde siegerbrauckmann* von der Jury des renommierten Typographie- und Gestaltungswettbewerbs »Berliner Type« mit einem Diplom ausgezeichnet. Für Vorstand und Geschäftsführung von »Sauerland Initiativ« ein schöner Anlass, um auf das Erfolgsprojekt anzustoßen (von links): Jörg Bartmann, journalistischer Berater, Julia Späinghaus, Assistenz der Geschäftsführung, Tobias Metten, Vorsitzender, Ulrich Dolle, Karin Schulze und Walter Mennekes, Vorstandsmitglieder, und Till Brauckmann, Geschäftsführer siegerbrauckmann*.Foto: Nougrigat
Für das Design des für die Unternehmervereinigung »Sauerland Initiativ« realisierten Buchprojektes »Sauerlandität – Was das Sauerland zur Marke macht« wurde siegerbrauckmann* von der Jury des renommierten Typographie- und Gestaltungswettbewerbs »Berliner Type« mit einem Diplom ausgezeichnet. Für Vorstand und Geschäftsführung von »Sauerland Initiativ« ein schöner Anlass, um auf das Erfolgsprojekt anzustoßen (von links): Jörg Bartmann, journalistischer Berater, Julia Späinghaus, Assistenz der Geschäftsführung, Tobias Metten, Vorsitzender, Ulrich Dolle, Karin Schulze und Walter Mennekes, Vorstandsmitglieder, und Till Brauckmann, Geschäftsführer siegerbrauckmann*.
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Sauerland/Lüdenscheid. Das von siegerbrauckmann* – Büro für Wirtschaftskommunikation im Auftrag der Unternehmer-Vereinigung »Sauerland Initiativ« realisierte Buchprojekt »Sauerlandität – Was das Sauerland zur Marke macht« ist von der Jury des renommiertesten deutschen Typographie- und Druckschriftenwettbewerbs »Berliner Type« mit einem Diplom für das Buchdesign ausgezeichnet worden. Im Jahrbuch des Wettbewerbs 2019 wird »Sauerlandität« mit einem vierseitigen Beitrag gewürdigt. Außerdem erhielt das Buch ganz aktuell vom Frankfurter »Rat für Formgebung« eine »exklusive Nominierung« in der Kategorie »Corporate Publishing – Brand Communication Print« für den German Brand Award 2020.

Ein Großteil der bisher gedruckten Erstauflage von 1.500 Exemplaren der zum Jahreswechsel 2018/2019 bundesweit in den Buchhandel gebrachten Neuerscheinung wurde bereits verkauft. Entstanden ist ein Buch, das schon beim Durchblättern viele Überraschungen bereithält und am Ende stolz macht auf eine Region mit ganz speziellen Charakterzügen – mal kantig, mal weich, hier traditionsbewusst, dort zukunftsweisend. In dem 192 Seiten starken Band bündelten die Macher die Erfolgsrezepte einer starken Wirtschaftsregion im Grünen. Das aufwendig gestaltete Buch beinhaltet Reportagen und Porträts über erfolgreiche Unternehmen und Unternehmer, Erholungs- und Sportangebote, erstklassige Bildungsqualität sowie Kultur und Kulinarik. Ein breit gefächertes Themenspektrum, denn das Sauerland bietet eine hohe Lebensqualität, niedrige Lebenshaltungskosten, erschwingliche Grundstückspreise sowie viel Sicherheit und Freiraum für Familien mit Kindern. Viele attraktive Argumente, um im Kampf um die Fachkräfte von morgen bestehen zu können.

»Berliner-Type«-Laudator Norbert Möller, Executive Creative Director der Peter Schmidt Group (Hamburg), lobte insbesondere, dass »anhand ihrer Menschen … die Vielschichtigkeit der Region sehr direkt und nachvollziehbar porträtiert« werde. Weiter heißt es: »Das Layout gibt diesen Berichten Freiraum, es ist aufgeräumt und großzügig.« Auch die Art der Buchpublikation sei »in jeglicher Richtung angemessen: Graupappe als Cover, Stanzung, offener Buchrücken mit Fadenheftung. So entspricht das Buch perfekt der Identität der Sauerländer: modern, bodenständig und solide.«

Der German Brand Award gilt als einer der reichweitenstärksten Marketingpreise im deutschsprachigen Raum. Ausgelobt wird er vom Rat für Formgebung mit Sitz in Frankfurt. Von dort kam in diesen Tagen eine E-Mail mit der Aufforderung an siegerbrauckmann*, sich mit dem Buchprojekt »Sauerlandität« für den German Brand Award 2020 zu bewerben. Wörtlich heißt es in dem Anschreiben aus der Mainmetropole: »Aufgrund Ihrer vorbildlichen Markenführung sprechen wir Ihnen heute eine exklusive Nominierung für den German Brand Award 2020 aus.« Diese Nominierung betrifft die Kategorie »Brand Communication Print«.

Die Nominierung aus Frankfurt erreichte siegerbrauckmann* nur wenige Tage vor einer Vorstandssitzung von »Sauerland Initiativ« und sorgte dort verständlicherweise für beste Stimmung – und für den Auftrag, die Bewerbungsunterlagen für den German Brand Award rechtzeitig auf den Weg zu bringen.

Das ausgezeichnete Buch »Sauerlandität – was das Sauerland zur Marke macht« ist in der Geschäftsstelle von »Sauerland Initiativ«, Schillerstraße 20, 58511 Lüdenscheid, Tel. 0 23 51 / 6 73 00 70, info@sauerlandinitiativ.de, oder direkt hier auf der Website, erhältlich.

Identitätsorientierte Markenführung für die Marke »Sauerland«

Marktforschungsprojekt von »Sauerland Initiativ« und Fachhochschule Südwestfalen in Meschede vorgestellt

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Meschede. Woran lässt sie sich festmachen, die Identität einer Marke? Dies zu eruieren und für ein erfolgreiches Marketing zu nutzen ist ein aktueller Trend in vielen Bereichen der produzierenden Wirtschaft. Relativ neu ist dieses Thema in Verbindung mit dem Regionenmarketing. In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Südwestfalen hat die Unternehmer-Vereinigung »Sauerland Initiativ« 2018 unter der Federführung von Prof. Dr. Anne Jacobi ein ambitioniertes Marktforschungsprojekt gestartet. Das Ziel: Die Entwicklung einer Soll-Identität für die Regionenmarke Sauerland im Sinne einer identitätsorientierten Markenführung. In Meschede wurden jetzt von Prof. Dr. Anne Jacobi und »Sauerland Initiativ« die bisherigen Ergebnisse des Projektes vorgestellt.

Die Studie wurde im März 2018 mit einer Befragung der Unternehmen von »Sauerland Initiativ« durch eine Masterstudentin gestartet. Unter der Leitung von Prof. Jacobi wurden dann im Zeitraum Mai/Juni 2018 von mehr als 100 Studierenden der FH Südwestfalen Passanten in ganz NRW für diese Erhebung befragt. Mit einbezogen in diese Straßenbefragung wurden sowohl ländliche als auch städtische Regionen. 3.529 Ergebnisse konnten die Studenten dabei erzielen.

Nach der Dateneingabe schlossen sich Aufbereitung und Analyse des Datenbestandes an und mündeten in die Abstimmung der weiteren Schritte mit dem Auftraggeber »Sauerland Initiativ«. Auf der Grundlage der Daten wurde dann das Selbstbild der Region Sauerland anhand der vier Bereiche des Markensteuerrades – Markeneigenschaften, Markennutzen, Markentonalität und Markenbild – ermittelt.

Im nächsten Schritt folgte der Vergleich von Selbstbild und Fremdbild: Wie sehen die Sauerländer (interne Zielgruppen) die Region und wie die Nicht-Sauerländer (externe Zielgruppen). Besonders spannend bei dem Vergleich von Selbstbild und Fremdbild ist die unterschiedliche Wahrnehmung der »Hard Facts« (Markeneigenschaften und Markennutzen) von Sauerländern und Einwohnern aus dem übrigen NRW, während hinsichtlich der »Soft Facts« (Markentonalität und Markenbild) große Übereinstimmungen zwischen Selbstbild und Fremdbild festzustellen sind.

Auf Basis des Selbstbildes wurde dann die Soll-Identität der Marke Sauerland vor dem Hintergrund aktueller Megatrends und unter Beteiligung von Mitgliedsunternehmen von »Sauerland Initiativ« am 11. Juli im Rahmen eines Workshops abgeleitet.

Fortgesetzt wird das Projekt im Wintersemester 2019/20 mit der Erarbeitung der Positionierung der Marke Sauerland gegenüber anderen Regionenmarken und mit der Konzeption von Kommunikationsmaßnahmen durch Studierende der Fachhochschule im Rahmen von teamorientierten Semesterarbeiten.

»Innovationspreis Sauerland« geht nach Bad Fredeburg und Lennestadt

Pflegezentrum »Haus Monika« sowie die Heuel & Löher GmbH & Co. KG werden von »Sauerland Initiativ« ausgezeichnet

Begehrte Trophäe: die Skulptur des »Innovationspreises Sauerland« von Designer Günter Wermekes aus Kierspe.                                                                       Foto: Schulte-Lippern
Begehrte Trophäe: die Skulptur des »Innovationspreises Sauerland« von Designer Günter Wermekes aus Kierspe. Foto: Schulte-Lippern
Strahlende Preisträger und zufriedene Gastgeber nach der Preisverleihung zum »Innovationspreis Sauerland 2018« bei der Warsteiner Brauerei (von links): Christian Gieselmann (Warsteiner Brauerei), Gustav Edelhoff und Peter Sieger (Sauerland Initiativ), Ingrid Schendel, Birgit Quaas und Helga Piepho (Pflegezentrum »Haus Monika«), Dr. Steffen Heuel (Heuel & Löher GmbH & Co. KG), Karin Schulze (Sauerland Initiativ) und David Löher (Heuel & Löher GmbH & Co. KG).
Foto: Nougrigat

Warstein. Bei der Warsteiner Brauerei wurden am 14. August 2019 von der Unternehmer-Vereinigung »Sauerland Initiativ« die Preisträger des »Innovationspreises Sauerland 2018« ausgezeichnet. In ihrer Sitzung am 13. Mai 2019 hatte die zwölfköpfige Jury entschieden, den Preis zu splitten: Der 1. Preis, dotiert mit 7.000 Euro, geht an das Pflegezentrum »Haus Monika« mit Sitz in Bad Fredeburg. Den 2. Preis, ausgestattet mit 3.000 Euro, erhält die Heuel & Löher GmbH & Co KG aus Lennestadt für ihr Projekt »Localino«.

Ausgeschrieben worden war der Preis am 22. November 2018 zum Thema »Innovative Ideen, Projekte und Lösungen für zukunftsorientierte Arbeitswelten«. 14 Bewerber aus allen Teilen der Region hatten sich an der Ausschreibung beteiligt. »Mit dem Innovationspreis Sauerland 2018 honorieren wir diesmal ganzheitlich gedachte, innovative Strategien und Prozesse, die ein optimales Zusammenspiel von Mensch, Technik und Raum begünstigen«, hatte Tobias Metten, Vorsitzender von »Sauerland Initiativ«, seinerzeit die thematische Ausrichtung des aktuellen Preises umschrieben. Bewerben konnten sich beispielsweise auch »Unternehmen, die hierarchische Organisationsstrukturen und starre Arbeitszeitmodelle auf den Prüfstand stellen und auch bei der Mitarbeiter-Akquisition, bei der Nachwuchsförderung, bei Aus- und Weiterbildung und bei der Gestaltung der Arbeitsorganisation neue Wege gehen.« Bereits zum 14. Mal hatte die Unternehmer-Vereinigung den mit 10.000 Euro dotierten Innovationspreis ausgelobt.

Die Preisverleihung übernahmen Vorstandsmitglied Karin Schulze und Geschäftsführer Peter Sieger. Karin Schulze nutzte die Gelegenheit, der Jury zu danken: »Die Auswahl der Preisträger ist immer sehr zeitaufwendig. Sie engagieren sich ehrenamtlich für die gute Sache und das ist großartig. Vielen Dank dafür.«

Mit dem 1. Preis honoriert »Sauerland Initiativ« ein »bemerkenswertes, ganzheitliches Unternehmens- und Betreuungskonzept«, das Geschäftsführer Matthias Frevel und sein Team in ihrem Pflegezentrum in Bad Fredeburg realisiert haben. Vorrangige Ziele des Projektes: Ein Höchstmaß an Lebensqualität für die Bewohner der Einrichtung und überdurchschnittlich gute Arbeitsbedingungen für das gesamte Team. Dem Fachkräftemangel wirkt der Unternehmer durch zahlreiche kreative Konzepte zur Anwerbung, Qualifizierung sowie Unterbringung von Pflegekräften entgegen. In Casablanca (Marokko) baute er mit Unterstützung des Goethe-Institutes ein Netzwerk auf, zu dem auch eine Sprach- und Pflegeschule gehört. Das Pflegezentrum »Haus Monika« wurde bereits mehrfach mit dem Prädikat »Familienfreundliches Unternehmen« ausgezeichnet. Die Jury von »Sauerland Initiativ« würdigte die Bewerbung als »bemerkenswertes ganzheitliches Konzept, das innovative Wege beschreitet, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.«

Der zweite Preisträger, die Heuel & Löher GmbH & Co KG aus Lennestadt, hat mit »Localino« ein innovatives Mess-System für die effiziente Prozessgestaltung in Industrie und Handel entwickelt. Dr. Steffen Heuel und David Löher sehen ihre Entwicklung als »Baustein für die nächste industrielle Revolution«, für die Industrie 4.0 und für den digitalisierten Einzelhandel, aber ebenso für die Prozessautomatisierung und beispielsweise auch zur Unterstützung von Senioren. »Localino« ermögliche eine sehr exakte Positionsbestimmung von Personen, Gütern, Maschinen usw. im Raum. Dabei sei »Localino« viel genauer als zum Beispiel ein GPS-System. Durch eine softwarebasierte, intelligente Auswertung könnten Prozesse analysiert und optimiert werden. Die Jury würdigte die Bewerbung als »innovatives Konzept für viele unterschiedliche Einsatzbereiche in Industrie und Logistik, aber auch im Handel und in der Pflege.«

Sauerland Herbst 2019 bereits zum 20. Mal

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Der »Sauerland Herbst« feiert Geburtstag – in diesem Jahr findet das Brass-Festival bereits zum 20. Mal statt. Die Verantwortlichen blicken zurück auf zwei Jahrzehnte faszinierender Erfolgs- und Musikgeschichte der Blechbläserszene und haben gleichzeitig eine ganze Reihe zündender Ideen und konkreter Projektplanung für die »nächsten 20 Jahre« im Kopf.

Der neue Künstlerische Leiter des Festivals, Prof. Thomas Clamor, sagt danke für die vergangenen 20 Jahre mit der Welt-Elite des Brass mit fantastischen Künstlern. Und für ein ebenso begeisterungsfähiges wie kundiges Publikum, für sehr vielseitige und besondere Workshops mit hochmotivierten Teilnehmern, für die herzliche Gastfreundschaft der Hochsauerländer und für die intensive Unterstützung aus Politik, Wirtschaft, Vereinen und von Privatpersonen. Sein besonderer Dank gilt Landrat Dr. Karl Schneider, der das internationale Brass Festival von Beginn an unterstützt hat, sowie dem Gründungsvater des Sauerland-Herbst: Georg Scheuerlein. »Er verstand es, dem Festival das Wichtigste mitzugeben: Wurzeln und Flügel«, so Prof. Clamor.

Mit einem wahren Festkonzert startet der »Sauerland Herbst 2019«. Präsentiert von »Sauerland Initiativ« dirigiert Prof. Thomas Clamor in der Abtei Königsmünster am Donnerstag, 3. Oktober, um 19 Uhr das European Brass Ensemble, das wie kein Zweites die Einheit und sympathische Vielfalt Europas in hörbaren Gewinn und Genuss umsetzt. Und mit einem Programm, das von Gabrieli bis Gershwin und von Händel bis Hodel, diesem so erfolgreichen zeitgenössischen Komponisten hinreißender Filmmusik, nichts an Vielfalt und Spannung zu wünschen übrig lässt.

Seit seiner Gründung im Sommer 2010, spielt das Ensemble mit Mitgliedern aus bis zu 15 Nationen und wechselnden musikalischen Schwerpunkten, stets vor begeistertem Publikum. Das Repertoire des Ensembles ist ebenso breit gefächert und international wie seine Besetzung. Ziel ist die Förderung aktiver Musikkultur, zugleich in den Regionen und in ganz Europa, mit jungen Blechbläsern, die projektweise aus ihren Heimatländern zu Proben und Konzerten zusammenkommen. Beim »Sauerland Herbst« sind sie seit Jahren Stammgäste und übernehmen mit Bravour die schöne Aufgabe, das Festival ebenso mitreißend wie würdig zu eröffnen.

Von der Kraft der starken Marken – in Wirtschaft, Politik und Sport

Mitgliederversammlung von »Sauerland Initiativ« bei Mennekes in Kirchhundem mit prominent besetzter Podiumsdiskussion

Mitgliederversammlung 2019: Auf dem Podium diskutierten Regierungspräsident Hans-Josef Vogel (Arnsberg), Carsten Cramer, Geschäftsführer der Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH und Walter Mennekes (v.l.) in seiner Doppelfunktion als Unternehmer und zweiter Vizepräsident des FC Bayern München
Mitgliederversammlung 2019: Auf dem Podium diskutierten Regierungspräsident Hans-Josef Vogel (Arnsberg), Carsten Cramer, Geschäftsführer der Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH und Walter Mennekes (v.l.) in seiner Doppelfunktion als Unternehmer und zweiter Vizepräsident des FC Bayern München

Jörg Bartmann (r.), Journalistischer Berater von »Sauerland Initiativ«, leitete die Podiumsdikussion Regierungspräsident Hans-Josef Vogel (l.), Carsten Cramer, Geschäftsführer der Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH und Walter Mennekes (r.) in seiner Doppelfunktion als Unternehmer und zweiter Vizepräsident des FC Bayern München.

Sauerland/Kirchhundem (28/06/2019). Das Thema »Marke« in all seinen Facetten stand im Fokus der Mitgliederversammlung 2019 von »Sauerland Initiativ«. Gastgeber war diesmal die Mennekes Elektrotechnik GmbH & Co. KG in Kirchhundem, die insbesondere durch das persönliche Engagement des Unternehmers Walter Mennekes seit Anbeginn eng mit der Unternehmer-Vereinigung verbunden ist. Über die wachsende Bedeutung starker Marken – nicht nur in der Industrie, sondern auch im Sport und in der Politik – diskutierten auf dem Podium Regierungspräsident Hans-Josef Vogel (Arnsberg), Carsten Cramer, Geschäftsführer der Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH und Walter Mennekes in seiner Doppelfunktion als Unternehmer und zweiter Vizepräsident des FC Bayern München. Moderiert wurde das kurzweilige Gespräch von Jörg Bartmann, journalistischer Berater von »Sauerland Initiativ«.

In der munteren Diskussion plädierte Regierungspräsident Vogel dafür, auf allen Ebenen der öffentlichen Verwaltung das Thema »Public Marketing« zu entdecken und viel stärker als bisher Bürger als Partner und Kunden zu verstehen. Beim Thema Bürgerfreundlichkeit gebe es in vielen Kommunen und auch auf den anderen Ebenen der öffentlichen Verwaltung noch sehr viel Nachholbedarf. Die Prozesse in den verschiedenen Instanzen müssten beschleunigt und für den Bürger transparenter gemacht werden.

Interessante Einblicke in die Vermarktungs-Mechanismen des Fußball-Business gab BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer. Die »Spielregeln« für die Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen sind seiner Meinung nach 1:1 auf die bekannten Fußballmarken übertragbar. Cramer: »Fußball ist Sinnbild für die Stimmung in der Bevölkerung.« Wer den Vereinen angesichts der hohen Summen, um die es im Top-Liga-Fußball insbesondere bei Spielergehältern und Transferbeträgen geht, ausschließlich Gewinnmaximierung unterstelle, mache es sich zu einfach. Hier spielten auch Aspekte wie Jugendförderung und Zukunftssicherung eine Rolle. Und nicht zu unterschätzen sei auch die Bedeutung der Marke BVB für das Regionalmarketing der Stadt Dortmund und der gesamten Region.

Als eine Art »Grundnahrungsmittel« bezeichnete Walter Mennekes das Thema Fußball. Die Rivalität zwischen den deutschen Top-Klubs BVB und Bayern München wollte er nicht überbewerten: Man sei zwar »in den Farben getrennt, aber im Sport vereint«. Auch Mennekes sieht zahlreiche Parallelen zwischen den Bereichen Sport und Wirtschaft, wenn es um die Pflege und den Ausbau starker Marken geht: »Markenpflege und Unternehmer-Compliance sind sowohl für Unternehmen als auch für Fußballvereine unverzichtbar.« Immer noch brandaktuell: Das von Walter Mennekes bereits vor einigen Jahren verfasste kleine rote Büchlein mit Thesen und Statements zur Bedeutung starker Marken. Dieses Thema ist für den Pionier der Elektromobilität aus Kirchhundem immer noch eine Herzensangelegenheit.

Aktuelle Projekte und neue Perspektiven

Im Anschluss an die Diskussion informierte die Unternehmer-Vereinigung über aktuelle Projekte und neue Perspektiven. Auch dabei stand das Thema »Marke« im Fokus, denn das Sauerland ist eine starke Regionalmarke mit Strahlkraft weit über die Region und die Landesgrenzen hinaus.
In dem 192 Seiten starken Buch »Sauerlandität – Was das Sauerland zur Marke macht« bündelt die Initiative die Erfolgsrezepte dieser starken Wirtschaftsregion im Grünen. Der hochkarätige Band beinhaltet Reportagen und Porträts über erfolgreiche Unternehmen und Macher, Erholungs- und Sportangebote, erstklassige Bildungsqualität sowie Kultur und Kulinarik.

Das Spektrum der Projekte von »Sauerland Initiativ« reicht von dem mit 10.000 Euro dotierten »Innovationspreis Sauerland« über die Kulturförderung und das Projekt »Frauen in Führungspositionen« bis hin zur Pressearbeit mit dem Ziel der Profilierung innovativer Wirtschaftsbereiche im Sauerland und zur Verbesserung der Infrastruktur in den Bereichen Verkehr und schnelles Internet. Darüber hinaus engagiert sich die Initiative für die gute Zukunft der Region durch die Beteiligung an Marktforschungsprojekten und Studien.

Unterstützung für die Mitgliedsunternehmen

Unterstützt werden die Mitgliedsunternehmen außerdem durch Publikationen wie die Broschüre »Hier lebt Qualität«. Die Inhalte dieses Heftes basieren auf den Ergebnissen der repräsentativen Studie »Lebensqualität in NRW« und soll den Unternehmen bei der Fachkräfte-Akquisition mit guten Argumenten für eine attraktive Region helfen.

Bei »Sauerland Initiativ« engagieren sich Unternehmen und namhafte Persönlichkeiten aus der Region für ein besseres Sauerland-Image. Zur Zeit repräsentiert die Initiative 85 Mitglieder aus nahezu allen Branchen und Wirtschaftsbereichen im Sauerland. Die Unternehmen – vom Gastronomiebetrieb bis zum international engagierten Weltmarktführer – stehen für mehr als 120.000 Mitarbeiter und ein Gesamt-Umsatzvolumen von rund 52 Milliarden Euro.

»Sauerland Initiativ« ist politisch neutral und unabhängig. Den Kurs bestimmen ausschließlich die dort engagierten Unternehmen. Im Sinne einer erfolgreichen Bündelung von Aktivitäten arbeitet »Sauerland Initiativ« eng mit dem Sauerland-Tourismus und anderen Initiativen und Vereinigungen zusammen.

»Innovationspreis Sauerland«: Bewerbungsfrist verlängert

Einsendeschluss ist jetzt am 30. April 2019 – Konzepte für zukunftsorientierte Arbeitswelten werden mit 10.000 Euro ausgezeichnet

Begehrte Trophäe: die Skulptur des »Innovationspreises Sauerland« von Designer Günter Wermekes.	
Foto: Schulte-Lippern
Begehrte Trophäe: die Skulptur des »Innovationspreises Sauerland« von Designer Günter Wermekes.
Foto: Schulte-Lippern

Die Bewerbungsfrist für den »Innovationspreis Sauerland« wird um einen Monat verlängert. Das hat der Vorstand der Unternehmervereinigung »Sauerland Initiativ« beschlossen. Der letzte Termin für die Einreichung der Bewerbungsunterlagen ist jetzt der 30. April 2019. Gesucht werden »innovative Ideen, Projekte und Lösungen für zukunftsorientierte Arbeitswelten«.

Digitaler Wandel, zunehmende Globalisierung, Fachkräftemangel und Migration stellen die Unternehmen in der Region vor enorme Herausforderungen. Um in Zukunft am Markt erfolgreich zu sein, sind neue, flexible Arbeitsstrukturen gefragt. »Sauerland Initiativ« hat diese Thematik für den mit 10.000 Euro dotierten »Innovationspreis Sauerland 2018« aufgegriffen.

Preiswürdige Projekte können aus allen gesellschaftlich und wirtschaftlich relevanten Bereichen kommen. Auch innovative Ideen zur Gewinnung bzw. Bindung von Fachkräften sind preiswürdig. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen (Industrie, Handwerk, Gewerbe), unternehmerisch handelnde Vereinigungen und Initiativen sowie Einzelpersonen oder Personengruppen, die mit ihren Projekten neue Impulse für die positive Weiterentwicklung der Region im Sinne des Ausschreibungsthemas gegeben haben oder geben wollen.

Zuständig für die Bewertung und die Vergabe des Innovationspreises ist eine unabhängige, fachkundige Jury, die nach Vorprüfung der fristgerecht eingereichten Vorschläge und Bewerbungen die Bewertung der Innovationen und die Auswahl des oder der Preisträger übernimmt. Die Jury ist ehrenamtlich tätig und behält sich vor, mehrere Preisträger zu benennen und den Geldpreis entsprechend aufzuteilen.

Die Bewerbungsunterlagen für den »Innovationspreis Sauerland 2018« können weiterhin in der Geschäftsstelle von »Sauerland Initiativ«, Schillerstraße 20, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/6730070, E-Mail: info@sauerlandinitiativ.de, angefordert oder im Downloadbereich heruntergeladen werden.

Beeindruckend: Ein Studio mit Vorbildfunktion

Führungsfrauen von »Sauerland Initiativ« zu Gast beim WDR in Siegen. Studioleiterin Beate Schmies berichtete von crossmedialem Konzept

WDR-Studioleiterin Beate Schmies (r.) hatte die Führungsfrauen von »Sauerland Initiativ«
nach Siegen eingeladen.Foto: Ilka Kremer
WDR-Studioleiterin Beate Schmies (r.) hatte die Führungsfrauen von »Sauerland Initiativ« nach Siegen eingeladen.
Foto: Ilka Kremer

Die Führungsfrauen von »Sauerland Initiativ« besuchten am 20. März das WDR-Studio Siegen. Auf Einladung der Studioleiterin Beate Schmies besichtigten die Frauen die Redaktionen sowie den TV-Sendebereich. Beate Schmies berichtete über die rasanten Entwicklungen, die das WDR-Studio in den vergangenen 50 Jahren gemacht hat: »Vom damaligen Büro mit zwei Mitarbeitern zum heute erfolgreichsten Radio- und Fernsehsender des Westdeutschen Rundfunks mit einer Einschaltquote von rund 24 Prozent.«

Ende April 2007 wurde das Studio an seinem neuen Standort im Sieg-Carré in Siegen eingeweiht. Es war damals weltweit der modernste voll digitalisierte Sender. Und auch heute ist es ein Studio mit Vorbildfunktion. »Wir arbeiten als das erste von elf WDR-Studios seit Februar crossmedial«, berichtete Schmies. Dafür sind die Redaktionen von Radio und Fernsehen mit den Internet-Redakteuren zusammengerückt. »Das Thema steht im Vordergrund und wir überlegen gemeinsam, wie es für die verschiedenen Kanäle aufbereitet werden kann«, verdeutlichte Beate Schmies.

Die Führungsfrauen von »Sauerland Initiativ« waren beeindruckt von dem, was Redakteure und Freie Mitarbeiter leisten, damit die Fernsehzuschauer in der »Lokalzeit Südwestfalen« von montags bis samstags aktuelle und interessante Beiträge sehen sowie im Radio stündlich die »Nachrichten aus Südwestfalen« hören können. Parallel dazu werden Internet-Nutzer mit Fotos oder Videos stetig über aktuelle Nachrichten informiert. Das Film- und Tonmaterial, das Reporter und Kameraleute im Studio anliefern, wird in ein leistungsfähiges Computernetzwerk eingespeist und kann dann gleichzeitig von mehreren Mitarbeitern für Radio, Fernsehen und Internet bearbeitet werden.

Als Höhepunkt der Studiobesichtigung erlebten die Frauen von »Sauerland Initiativ« die »Lokalzeit Südwestfalen« live und aus nächster Nähe mit. Sie durften sowohl in der Regie als auch im Studio die Sendung verfolgen. Die Teilnehmerinnen waren begeistert und lobten das Zusammenspiel aller WDR-Akteure.

Große Begeisterung für die »Sauerlandität«

Unternehmervereinigung »Sauerland Initiativ« nutzte Termin beim Arnsberger Regierungspräsidenten für regen Austausch über Projekte und Perspektiven

Viel Lob von Regierungspräsident Hans-Josef Vogel (2. v.l.) gab es für das ambitionierte Buchprojekt »Sauerlandität – was das Sauerland zur Marke macht« der Unternehmervereinigung »Sauerland Initiativ«. Die Vorstandsmitglieder Tobias Metten (2.v.r.) und Gustav Edelhoff (r.) sowie Geschäftsführer Peter Sieger (l.) nutzten den Termin bei der Arnsberger Bezirksregierung für einen intensiven Austausch über Projekte und neue Perspektiven (nicht auf dem Foto: Berater Jörg Bartmann). Foto: Bezirksregierung Arnsberg
Viel Lob von Regierungspräsident Hans-Josef Vogel (2. v.l.) gab es für das ambitionierte Buchprojekt »Sauerlandität – was das Sauerland zur Marke macht« der Unternehmervereinigung »Sauerland Initiativ«. Die Vorstandsmitglieder Tobias Metten (2.v.r.) und Gustav Edelhoff (r.) sowie Geschäftsführer Peter Sieger (l.) nutzten den Termin bei der Arnsberger Bezirksregierung für einen intensiven Austausch über Projekte und neue Perspektiven (nicht auf dem Foto: Berater Jörg Bartmann).
Foto: Bezirksregierung Arnsberg

Arnsberg. (17. Dezember 2018) »Ein tolles Projekt. Ich bin begeistert.« Schon vor dem Besuch der Delegation von »Sauerland Initiativ« hatte sich der Arnsberger Regierungspräsident Hans-Josef Vogel ein Exemplar des Buches »Sauerlandität – was das Sauerland zur Marke macht« besorgt. Den Vorstandsmitgliedern Tobias Metten und Gustav Edelhoff sowie Geschäftsführer Peter Sieger und Berater Jörg Bartmann war es trotzdem wichtig, dem Chef der Bezirksregierung zwei Bücher persönlich zu überreichen und ihn aus erster Hand über Motive und Zielsetzungen des ambitionierten Projektes zu informieren.

Einig war man sich darüber, dass dieses ungewöhnlich gestaltete, bundesweit vermarktete Buch einen wertvollen Beitrag zur Stärkung des Selbstbewusstseins der Region Sauerland leistet. Regierungspräsident Vogel lobte Idee und Konzept des Projektes ebenso wie die konsequente und qualitätvolle Umsetzung sowie den ungewöhnlichen Themenmix.

Die Vertreter der Unternehmervereinigung »Sauerland Initiativ« nutzten die Gelegenheit, um sich mit Hans-Josef Vogel intensiv über weitere Ideen und Perspektiven auszutauschen, die eine gute Entwicklung der Region befördern können. Die aktuelle Ausschreibung des »Innovationspreises Sauerland« zum Thema »Zukunftsorientierte Arbeitswelten« und die in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Südwestfalen realisierte Studie zur Markenidentität des Sauerlandes wurden hier ebenso diskutiert wie auch eine räumliche Ausdehnung des weltgrößten Brassfestivals »Sauerland-Herbst«.

Regierungspräsident Vogel sagte den Vertretern von »Sauerland Initiativ« größtmögliche Unterstützung bei den unterschiedlichen regionalen Projekten zu und sprach sich für einen regen Austausch in der Zukunft aus. Vogel: »Vieles geht heute nur noch gemeinsam. Wirtschaft, Bürgergesellschaft und öffentliche Verwaltung müssen sich gegenseitig in der Region unterstützen, um die Regionen im Wettbewerb zu stärken.«