Presse

TRACTO-TECHNIK feiert Richtfest

Der Bau des neuen Technologiezentrums des Spezialmaschinenherstellers schreitet zügig voran

Nach dem Richtspruch für das neue Bürogebäude dankt Inhaber und Geschäftsführer Wolfgang Schmidt allen Beteiligten.
Nach dem Richtspruch für das neue Bürogebäude dankt Inhaber und Geschäftsführer Wolfgang Schmidt allen Beteiligten.

Bereits zwei Monate nach dem ersten offiziellen Spatenstich für das neue Bürogebäude des Technologiezentrums TRACTO-TECHNIK in Lennestadt-Langenei konnte das Richtfest gefeiert werden. Inhaber und Geschäftsführer Wolfgang Schmidt sowie Meinolf Rameil, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung, luden am 21. Juli 2017 dazu ein. „Unsere Vision für eine erfolgreiche Zukunft nimmt nach und nach Gestalt an. Das Richtfest ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg und ein erkennbares Zeichen für unsere Fortschritte“, verriet Wolfgang Schmidt. Vertreter der ausführenden Baufirmen und alle direkt am Bau Beteiligten feierten den Erfolg gemeinsam.

Das Gebäude hat eine umweltfreundliche Vollholzkonstruktion aus Kiefernholz. Diese Holzkonstruktion ist besonders energieeffizient und wird den bald im Gebäude arbeitenden Ingenieuren, Konstrukteuren und technischen Zeichnern ein angenehmes Raumklima bieten.

Parallel zur Errichtung des neuen Bürogebäudes erfolgt der Umbau des bestehenden Objekts zu einer hochmodernen, großflächigen Entwicklungswerkstatt. Nach Fertigstellung bilden beide Gebäudebereiche das neue Technologiezentrum. Sofern die Bauarbeiten weiterhin so gut verlaufen, können die Gebäude am 21. Dezember 2017 übergeben werden.

Ausgezeichnetes Design und intelligente Technik

Neues Wartebanksystem von Kusch+Co ist für renommierten Award nominiert

Das für den German Design Award 2018 nominierte Wartebanksystem 8300 V-Travel.
Das für den German Design Award 2018 nominierte Wartebanksystem 8300 V-Travel.

Das sauerländische Familienunternehmen Kusch+Co gehört zu den Weltmarktführern für das Public Seating im Marktsegment Transport. Für das neue Wartebanksystem 8300 V-Travel wurde das Unternehmen vom Rat für Formgebung in der Kategorie Public Design für den German Design Award 2018 nominiert.

Weltweit entstehen immer mehr Flughäfen, die sich zugleich als Shopping- und Erlebnisbereiche verstehen. Die Umsetzung dieser neuen Konzepte veränderte auch die aktuellen Anforderungen an Innenarchitektur und Einrichtung. Vor diesem Hintergrund stellte Kusch+Co jetzt eine neue Generation von Wartebänken und Sitzinseln vor. Das nominierte Banksystem, bei dem intelligente Technik und ausgezeichnetes Design eine gelungene Symbiose eingehen, wurde vom Hamburger Designer Justus Kolberg gestaltet.

Auf mehr als 220 internationalen Airports stehen bereits hunderttausende Sitzeinheiten von Kusch+Co für Reisende bereit. Flughäfen sind in Zukunft Hauptdomäne für das neue Programm 8300/8350 V-Travel. Es wird jedoch – wie die bisherigen Systeme – seinen Platz weltweit auch in weiteren Bereichen finden: in modernen Terminals für Kreuzfahrtschiffe oder in den Wartezonen der Bahnhöfe von Bus und Bahn, in den Shoppingbereichen von Flughäfen und Einkaufszentren sowie in den Foyers, Warte- und Pausenzonen großer Verwaltungen, Krankenhäuser und vielen anderen öffentlichen Bauten.

burgbad mit diversen Auszeichnungen

Kürzlich wurde der Badmöbel-Spezialist für nachhaltiges Handeln und für die burgbad-Kollektion Coco mit dem »German Design Award 2017« ausgezeichnet. Das Wirtschafsmagazin Focus Money wählte das Unternehmen zum »Kundenliebling 2016«.

coco

Wer sich für Möbel von burgbad entscheidet, hinterlässt keinen CO2-Fußabdruck auf der Erde. Das ist die Aussage des DGM-Klimalabels, das dem in Bad Fredeburg ansässigen Unternehmen burgbad als erstem deutschen Badmöbelhersteller überhaupt verliehen wurde. »Nachhaltiges Handeln wird immer wichtiger für die Positionierung im nationalen wie im internationalen Markt«, so burgbad-Vorstand Jörg Loew. »Mit dem Label „Klimaneutraler Möbelhersteller« der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) signalisieren wir unseren Geschäftspartnern wie auch den Endverbrauchern, wie ernst man Umweltschutz und nachhaltiges Handeln in unserem mittelständischen Unternehmen nimmt.« Mit seinem Engagement für den Klimaschutz bekennt sich burgbad auch für den Standort Deutschland – und zu Bad Fredeburg im Speziellen. So wurde hier im letzten Jahr eine neue, innovative Abluftreinigungsanlage für die Lackstraße in Betrieb genommen. Sie reinigt über einen sich kontinuierlich drehenden, mit Filtern hydrophobem Zeolith bestückten Riesenrotor die schwach mit Lösungsmitteln belastete Abluft und lässt sie gereinigt in die Atmosphäre ab. Die dabei konzentrierten Lösungsmittel werden als kleinerer, heißer Luftstrom in eine nachgeschaltete Regenerative Verbrennungsanlage geführt, wo sie unter Verwendung der über Wärmetauscher gewonnenen Energie thermisch oxidiert werden.

Nicht im »kleinen Schwarzen«, sondern im schlichten, matt-grauen Outfit gelang es der neuen Kollektion des Badmöbel-Spezialisten burgbad, die Fachjury eines der renommiertesten Design-Wettbewerbe zu überzeugen. Sie erklärte Coco (Foto oben) in der Kategorie Bath and Wellness zu einem der Gewinner des German Design Award 2017. Der internationale Preis wird seit 2012 vom Rat für Formgebung ausgelobt. Gesucht wird jährlich nach einzigartigen Gestaltungstrends, die als wegweisend in der internationalen Designlandschaft präsentiert und ausgezeichnet werden. Der Preis zählt zu den anerkanntesten Design-Wettbewerben weltweit und genießt weit über die Fachkreise hinaus hohes Ansehen. Dieses Jahr kamen 758 von über 4.000 Einsendungen
aus dem Ausland.

burgbad zählt zu den stärksten Marken Deutschlands. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Deutschland Test von Focus Money, in dem die »Kundenlieblinge 2016« gefunden wurden. Die in Kooperation mit dem Kölner Analyse- und Beratungshaus ServiceValue durchgeführte Untersuchung ermittelte zum dritten Mal das sich in den sozialen Netzwerken manifestierende Meinungsbild zur deutschen Markenlandschaft. Mit aus über einer Million Quellen herausgefilterten Kundenstimmen ist sie die größte Studie zur Markenstärke aus Verbrauchersicht.

burgbad setzt bewusst auf zielgruppenspezifische Angebote mit einem differenzierten Preis-Leistungs-Verhältnis sowie auf Produktkonzepte für individuelle Lösungen. »Mit ihrem Votum haben die Kunden unsere umfassende Orientierung auf die verschiedenen Wünsche honoriert«, kann deshalb auch Sabine Meissner, Direktor Marketing bei burgbad, feststellen. »Wir sind ein zuverlässiger Partner des Sanitärhandwerks und des Sanitär-Fachhandels«, betont Meissner. »Gemeinsam können wir aus unseren Programmen mit ihrer großen Produktvielfalt für jeden Anspruch und für jede Architektur die passende Lösung kreieren.«

Ausführliche Informationen zu den Auszeichnungen finden Sie hier.

TRACTO-TECHNIK investiert weiter in heimische Standorte

Baubeginn für neues Technologiezentrum und strategischer Grundstückskauf

Offizieller Spatenstich für den Baubeginn des Technologiezentrums durch die TRACTO-TECHNIK-Geschäftsleitung: Inhaber/Geschäftsführer Wolfgang Schmidt, CTO Meinolf Rameil, CEO Timotheus Hofmeister und CMO Uwe Prinz.
Offizieller Spatenstich für den Baubeginn des Technologiezentrums durch die TRACTO-TECHNIK-Geschäftsleitung: Inhaber/Geschäftsführer Wolfgang Schmidt, CTO Meinolf Rameil, CEO Timotheus Hofmeister und CMO Uwe Prinz.

TRACTO-TECHNIK GmbH & Co. KG, der international erfolgreiche Spezialmaschinenhersteller investiert weiterhin in die Optimierung und Modernisierung von Organisation und Werkstruktur am Standort in Lennestadt. Nachdem im März dieses Jahres mit dem Bau eines neuen hochmodernen Logistikzentrums in Saalhausen begonnen wurde, erfolgte nun der Spatenstich für den Um- und Ausbau des Technologiezentrums oberhalb der Karlshütte in Langenei.

Mit Blick auf langfristiges Wachstum und den strategischen Ausbau des Standorts hat die TRACTO-TECHNIK darüber hinaus eine weitere wichtige Investition getätigt und das Betriebsgelände des ehemaligen Sägewerks Schmelter an der Winterberger Straße in Saalhausen erworben. So stehen dem Unternehmen unmittelbar am Hauptsitz weitere rund 8.000 m2 für zukünftige bauliche Erweiterungen und Modernisierungen zur Verfügung.

Die Bauarbeiten für das neue Bürogebäude des Technologiezentrums starteten planmäßig mit dem offiziellen Spatenstich durch die Geschäftsleitung der TRACTO-TECHNIK am 19. Mai 2017. Bei weiterem planmäßigen Verlauf kann das neue Technologiezentrum Ende dieses Jahres in Betrieb genommen werden. Die Investitionen in die neue Innovationszentrale für grabenlose Techniken und der Erwerb des Schmelter-Geländes sind für die TRACTO-TECHNIK die nächsten wichtigen Schritte in eine erfolgreiche Zukunft und zudem ein klares Bekenntnis zum Standort Lennestadt.

Mehr Informationen unter www.tracto-technik.de

Projekte und Veranstaltungen für die gute Entwicklung der Region

Mitgliederversammlung von »Sauerland Initiativ« bei TRILUX in Arnsberg – Podiumsgespräch mit Christian Lindner (FDP) und aktuelle Schwerpunkte

Christian Lindner (FDP) im Gespräch mit Jörg Bartmann (Journalistischer Berater von »Sauerland Initiativ«).
Christian Lindner (FDP) im Gespräch mit Jörg Bartmann (Journalistischer Berater von »Sauerland Initiativ«).

Sauerland. Welche Chancen und Perspektiven eröffnet das Superwahljahr 2017 für die Entwicklung der Region? Das war das Leitthema eines Podiumsgespräches, zu dem die Unternehmer-Vereinigung »Sauerland Initiativ« im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung bei TRILUX in Arnsberg am 5. Mai 2017 den Bundesvorsitzenden der FDP, Christian Lindner, begrüßen konnte. Gesprächspartner des prominenten Spitzenpolitikers war Jörg Bartmann, journalistischer Berater von »Sauerland Initiativ«. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung berichtete der Vorstand über die Projekte des vergangenen Jahres und die Planungen für 2017.

Klare Positionierungen gab es von FDP-Chef Lindner zu den Zukunftsthemen Digitalisierung, Industrie 4.0 und Infrastruktur. Hier fordert Lindner schnell spürbare Veränderungen. Bei der Landesentwicklungsplanung fordert er ebenfalls einen neuen Kurs, um auch in den ländlichen Strukturen des Landes Investitionen und Wachstum zu befruchten. Digitalisierung ist nach Ansicht des liberalen Spitzenpolitikers aber nicht nur ein Thema für die Wirtschaft, sondern müsse bereits in den Schulen angemessene Berücksichtigung finden. Dazu gehört für ihn zum Beispiel eine ausreichende Versorgung mit schnellem WLAN.

Christian Lindner begutachtet die Broschüre »Hier lebt Qualität«. Links: Jörg Bartmann, rechts: Karin Schulze (Vorstandsvorsitzende von »Sauerland Initiativ«).

Karin Schulze (Vorstandsvorsitzende von »Sauerland Initiativ«) übergibt die beliebte Broschüre der Unternehmervereinigung an Christian Lindner (FDP).

Bestandteil der Mitgliederversammlung von »Sauerland Initiativ« waren auch die üblichen Regularien wie Tätigkeits- und Kassenbericht, Vorstandswahlen sowie der Ausblick auf die weiteren Projekte des laufenden Geschäftsjahres. Einstimmig für weitere vier Jahre im Amt bestätigt wurde Schatzmeister Ulrich Dolle (Sparkasse Hochsauerland, Brilon).

Jahresrückblick mit den wichtigsten Schwerpunkten

In ihrem Jahresrückblick erinnerte Vorsitzende Karin Schulze an Schwerpunkt-Projekte wie die Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten »Innovationspreises Sauerland 2016« und die gemeinsam mit der Fachhochschule Südwestfalen durchgeführte Studie »Fachkräftepotential Frauen – Situation, Bedürfnisse, Perspektiven«. Gestartet wurde das Projekt im Mai 2016, die interessanten Ergebnisse im Februar und März in unterschiedlichen Veranstaltungen präsentiert. Die Studie liefert den Unternehmen in der Region vielfältige Ansatzpunkte, um Frauen unterschiedlicher Altersgruppen insbesondere durch flexible Arbeitsplatzangebote den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu ermöglichen.

Erfolgreich abgeschlossen wurde Ende 2016 das Mentoring-Projekt »Frauen in Führungspositionen«, bei dem das Coaching von weiblichen Nachwuchskräften im Vordergrund steht. Mit neuen Tandems aus erfahreren Mentorinnen und aufstrebenden Mentees wird das Projekt 2017 fortgesetzt.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Aktivitäten der Unternehmer-Vereinigung »Sauerland Initiativ« wird auch weiterhin die Stärkung der Regionalmarke Sauerland sein. Welches Potential bietet die Marke Sauerland für eine ganzheitliche Weiterentwicklung? Im Rahmen des Projektes »Das neue Sauerland« werden hierzu in einem gemeinsamen Projekt mit dem »Sauerland-Tourismus« zahlreiche interessante thematische Ansätze entwickelt. Bestandteil dieses Projektes ist ein rund 120 Seiten starkes Buch, in dem prominente und profilierte Sauerland-Markenbotschafter ihre ganz persönliche Sicht auf das neue Sauerland und Einzigartigkeiten der Region beschreiben. Gleichzeitig soll dieses Markenbuch als Bestandsaufnahme funktionieren – für das, was in der Region und für die Region typisch und charakteristisch ist. Und damit fundierte Grundlagen liefern für eine ganzheitliche Weiterentwicklung des Markenbildes.

Karin Schulze (Vorstandsvorsitzende von »Sauerland Initiativ«) stellt die aktuellen Schwerpunkte vor.

Geschäftsführer Peter Sieger stellte den aktuellen Stand des Projektes vor, das in Zusammenarbeit mit dem renommierten Verlag Seltmann+Söhne in Berlin realisiert wird und zeigte erste Layout-Entwürfe.

»Sauerland-Markenrat« will gute Impulse geben

Guidelines für die Umsetzung der Vision vom »neuen Sauerland« entwickelt der »Sauerland-Markenrat«, ein Gremium aus Unternehmensvertretern, Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen, Gastronomieexperten und Kommunikationsprofis, in dem »Sauerland Initiativ«, »Sauerland-Tourismus« und »Südwestfalen Agentur« zusammenarbeiten. Ziel ist die Entwicklung eines interdisziplinären»Sauerland-Stilbuches«, das in Form eines Online-Magazins aufgebaut werden soll.

Zu den prägenden Elementen einer Region gehört die Baukultur. Die Sensibilisierung von Fachleuten und breiter Öffentlichkeit für dieses Thema ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit im »Sauerland-Markenrat«. Für das Teilprojekt »Sauerland-Baukultur« erhielten »Sauerland Initiativ« und »Sauerland Tourismus« Ende 2016 vom Land NRW eine auf mehrere Jahre verteilte Förderung in Höhe von 50.000,- Euro. Gefördert werden damit insbesondere die Sensibilisierung für das Thema Baukultur im Sinne einer Steigerung der Attraktivität der Städte und Gemeinden und die Vernetzung aller Akteure in diesem Bereich.

In seinem Ausblick auf die Aktivitäten in diesem Jahr lud der stellvertretende Vorsitzende Tobias Metten schon jetzt zu mehreren Großveranstaltungen ein, die Strahlkraft weit über die Region hinaus haben werden. Den Auftakt macht das internationale Reitturnier »Balve Optimum 2017«, das vom 8. bis 11. Juni auf der beeindruckenden Reitanlage am Schloss Wocklum in Balve stattfindet. Die Mitglieder von »Sauerland Initiativ« werden in Kürze noch gesondert zu einer speziellen Veranstaltung eingeladen, die in das umfangreiche Rahmenprogramm des Turniers eingebunden ist.

Vom 4. bis 7. Oktober startet mit Ausgangspunkt Attendorn die zweite Auflage der Oldtimer-Rallye »Sauerland Klassik«, zu der wieder Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet werden. Die erste Veranstaltung dieser Art 2015 war ein Riesenerfolg – nicht nur für den Veranstalter Peter Göbel, sondern auch für die Region: In 386 Veröffentlichungen mit einer Reichweite von mehr als zehn Millionen Lesern wurde bundesweit über diese Rallye – und damit über das Sauerland – berichtet.

Musikfreunde aus ganz Europa können sich schon jetzt auf den »Sauerland-Herbst 2017« freuen, der mit Unterstützung durch »Sauerland Initiativ« vom 7. Oktober bis 5. November stattfinden wird. Auch diese Veranstaltungsreihe mit großem Bekanntheitsgrad weit über die Region hinaus ist eine grandiose Erfolgsstory.

Gute Gespräche beim Ausklang in den Räumen der TRILUX GmbH & Co. KG in Arnsberg.
Fotos: Steffen Schulte-Lippern

Fachkräftepotenzial Frauen – Situation, Bedürfnisse, Perspektiven

Ergebnisse und Erkenntnisse einer Marktforschungsstudie vorgestellt und diskutiert

Studenten, befragte Frauen, Unternehmer und Prof. Dr. Anne Jacobi diskutierten auf dem Podium.
Studenten, befragte Frauen, Unternehmer und Prof. Dr. Anne Jacobi diskutierten auf dem Podium.

Im Auftrag von »Sauerland Initiativ«, der »Südwestfalen Agentur« und der »Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis« hat die Fachhochschule Südwestfalen unter Leitung von Prof. Dr. Anne Jacobi eine Marktforschungsstudie zum Thema »Fachkräftepotenzial Frauen – Situation, Bedürfnisse, Perspektiven« durchgeführt. Im Rahmen dieser Studie wurde untersucht, welche Bedürfnisse Frauen an einen Wohnort und ihren Lebensmittelpunkt haben, welche Aspekte von Lebensqualität für sie wichtig sind und welche Wünsche in den verschiedenen Lebensphasen an Unternehmen und Arbeitgeber bestehen. 3.836 Frauen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren wurden dazu befragt. Auf Grundlage dieser Befragung sollen nun Empfehlungen und Maßnahmen für die Region und die heimischen Arbeitgeber abgeleitet werden, um mehr Frauen eine Berufstätigkeit im Rahmen ihrer Qualifikation sowie ihrer Bedürfnisse und Anforderungen ermöglichen zu können.

Zur Vorstellung der Ergebnisse der Studie und zu einer anschließenden Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Jacobi, Unternehmensvertretern und befragten Frauen, hatten die Projektpartner jetzt nach Sundern eingeladen.

Rund 100 Gäste waren dieser Einladung gefolgt und trafen sich bei der SKS Scheffer-Klute metaplast GmbH. Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer, Willo Blome, und der beteiligten Projektpartner, führte Nicola Collas, Radio Sauerland, durch den Abend. Dieser endete mit einer Podiumsdiskussion, bei der Unternehmer, Personalverantwortliche, Studenten und berufstätige Frauen zu Wort kamen.

Die Ergebnisse der Studie stehen unseren Mitgliedern ab der KW 15 zur Verfügung. Bestellungen per E-Mail info@sauerlandinitiativ.de oder telefonisch unter der Rufnummer 02353.6659700.

Karin Schulze begrüßte im Namen von »Sauerland Initiativ« die Gäste. Fotos: Südwestfalen Agentur

TRACTO-TECHNIK investiert in die Zukunft

Umfangreiche Modernisierung und Erweiterung des Standorts Lennestadt

Ansicht des zukünftigen TRACTO-TECHNIK-Logistikzentrums an der Winterberger Straße in Lennestadt-Saalhausen.
Ansicht des zukünftigen TRACTO-TECHNIK-Logistikzentrums an der Winterberger Straße in Lennestadt-Saalhausen.

Der Spezialmaschinenhersteller TRACTO-TECHNIK GmbH & Co. KG zählt als „Hidden Champion“ zu den innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstandes. Die Maschinen und Systeme für den grabenlosen Leitungsbau werden allesamt am Hauptsitz in Lennestadt entwickelt, produziert und von dort aus in alle Welt vertrieben. Im Zuge einer nachhaltigen Wachstumsstrategie investiert das Unternehmen nun umfassend in die Optimierung der Organisationsstruktur und die Modernisierung von Produktion und Logistik am Standort in Lennestadt.

Um „Fit für die Zukunft“ zu sein, wird zum einen die Montage aller grabenlose Systeme, die bisher in verschiedenen Werken erfolgt, bis Ende 2017 am Standort in Lennestadt-Saalhausen zusammengelegt und um ein neues, hochmodernes Logistikzentrum ergänzt. Zur Förderung der Innovationskraft wird parallel für die Bereiche Konstruktion sowie Forschung und Entwicklung ein neues Technologiezentrum am Standort in Lennestadt-Langenei gebaut.

Das neue Logistikzentrum wird neben der bestehenden Produktionshalle an der Winterberger Straße in Lennestadt-Saalhausen errichtet. Von dort aus wird zukünftig sowohl der interne Materialfluss und als auch der externe Lieferprozess zentral erfolgen. Der Neubau besteht aus zwei Gebäudeteilen für Lager und Versand mit insgesamt rund 4.500 m² überbauter Nutzfläche. In der Versandhalle können bis zu sechs LKWs gleichzeitig be- und entladen werden. Eine stützenfreie Konstruktion trägt das Obergeschoss mit modern ausgestatteten Büro- und Sozialräumen. Das Hochregallager für Material und Ersatzteile verfügt über eine Lagerfläche von rund 4.000 m².

Der Neubau des Technologiezentrums in Lennestadt-Langenei hat bereits Anfang diesen Jahres begonnen. Am 17. März 2017 starteten auch die Bauarbeiten für das Logistikzentrum in Lennestadt-Saalhausen mit dem offiziellen Spatenstich durch die Geschäftsleitung der TRACTO-TECHNIK, den Bürgermeister der Stadt Lennestadt und die weiteren Projektbeteiligten. Mit Beginn des Jahres 2018 werden alle neuen Einrichtungen in Betrieb genommen. Diese umfangreichen Investitionen sind für die TRACTO-TECHNIK der entscheidende Schritt, um mit innovativer grabenloser Technik, die begeistert und herausragendem Service für die Kunden langfristig international erfolgreich zu sein.

Mehr Informationen unter www.tracto-technik.de

Auftakt zur neuen Runde des Mentoring-Projektes

Kennenlernen von Mentorinnen und Nachwuchskräften. Ziel ist es, Frauen für Führungspositionen zu stärken

Die Frauenrunde traf sich in Meinerzhagen zum Auftakt des neuen Mentoring-Projektes.
Die Frauenrunde traf sich in Meinerzhagen zum Auftakt des neuen Mentoring-Projektes.

Meinerzhagen. Startschuss für die zweite Runde des Mentoring-Projektes. Die sechs Mentorinnen und sechs Mentees trafen sich am 27.03.2017 bei der ABANDUS GmbH in Meinerzhagen. Das Ziel ist es, talentierte und kompetente Frauen für und in Führungspositionen zu fördern. Die Unternehmervereinigung »Sauerland Initiativ« bringt zu diesem Zweck in sechs Mentoring-Tandems erfahrene Führungsfrauen mit ambitionierten Nachwuchskräften zusammen. So können sie gemeinsam die Weichen für eine erfolgreiche Fach- und Führungskarriere stellen.

Karin Schulze, Vorstandsvorsitzende von »Sauerland Initiativ«, begrüßte die Mentorinnen und Mentees.

»Mentoring ist für mich eine Herzensangelegenheit«, sagt Karin Schulze, Gastgeberin und Vorstandsvorsitzende von »Sauerland Initiativ«. Carla Grundhoff, Prokuristin der MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG in Kirchhundem, hielt einen Vortrag mit dem Titel »Gleichberechtigung – ein Ritt auf der Schnecke« .Sie untermauerte das oft diskutierte und sehr aktuelle Thema mit wissenschaftlichen Aspekten von unter anderem Iris Bohnet (Verhaltensökonomin und Professorin für Public Policy an der Harvard Kennedy School in Cambridge, Massachusetts). Die persönlichen Erfahrungen von Carla Grundhoff rundeten den Vortrag ab. Im Anschluss gab Dr. Friederike Höher, Mentoring-Coach aus Dortmund, einen Überblick über die Themen des Mentoring.

Die Zuordnung der Mentorinnen, das sogenannte »Matching«, erfolgte im Vorfeld durch »Sauerland Initiativ«. Die Namen wurden nicht einfach bekanntgegeben. Die Mentees bekamen nur Stichworte über ihre Mentorinnen und mussten diese dann in einer amüsanten Fragerunde ausfindig machen. Um den Tandem-Partner zu erkennen, gab es dann beispielsweise Fragen wie »Gehen Sie gerne wandern? Haben Sie einen Hund?«.

Die Teilnehmerinnen konnten sich über die Richtlinien informieren. Fotos: Rieke Penninger

Die ehrenamtlichen Mentorinnen begleiten die jungen Frauen nun für etwa ein Jahr auf ihrem beruflichen und persönlichen Weg. »Das Zusammenspiel zwischen Mentorin und Mentee ist nicht einseitig, beide Seiten profitieren von dem Austausch. Das berichteten mehrere Frauen, die sich bereits an solchen Projekten beteiligt haben«, so Dr. Friederike Höher. »Sauerland Initiativ« ist Finanzgeber für das Projekt und wird weitere Treffen organisieren. So entsteht ein Netzwerk von starken Persönlichkeiten.

Soziales Engagement bei TRACTO-TECHNIK

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Lennestadt. Neben der regelmäßigen Unterstützung ortsansässiger Organisationen und Vereine gehört es zu den Traditionen der TRACTO-TECHNIK GmbH & Co KG aus Lennestadt, jährlich zu Weihnachten eine Spendensammlung in der Belegschaft für caritative Zwecke durchzuführen.

Aus zahlreichen Vorschlägen der Mitarbeiter wählt Inhaber Wolfgang Schmidt in jedem Jahr die Empfänger aus. Da sich das Unternehmen der hiesigen Region seit jeher eng verbunden fühlt, kommt ein Teil der Spenden in der Regel mindestens einer lokalen Einrichtung zugute. So auch im vergangenen Jahr: Neben der Kinderhilfsorganisation Plan International wurden die Lennestädter Kindergärten St. Josef in Saalhausen und Zauberwald in Langenei bedacht.

Plan International ist eine weltweit tätige Kinderhilfsorganisation, die sich für den Schutz der Kinderrechte gemäß UN-Konvention einsetzt, damit die Kinder sich unabhängig von Herkunft, Religion und politischen Verhältnissen frei entfalten und entwickeln können. Der Vorschlag, Plan International zu bedenken, kam von Betriebsratsmitglied Marco Schauerte, der die Organisation seit Jahren privat unterstützt und auch schon Projekte vor Ort besucht hat.

Die Spenden für die örtlichen Kindergärten sollen diese in ihrer bedeutsamen Arbeit unterstützen, damit sie eine effektive Betreuung und Förderung in den so wichtige ersten Jahren eines jeden Kindes leisten können.

Der von den Mitarbeitern aus den Werken in Saalhausen, Langenei und Oedingen gespendete Betrag wird traditionsgemäß von Inhaber Wolfgang Schmidt verdoppelt, sodass sich der Gesamterlös in diesem Jahr auf stolze 4.200,- Euro beläuft. Plan International erhält davon 2.100 Euro, die Kindergärten St. Josef in Saalhausen und Zauberwald in Langenei können sich jeweils über eine Spende in Höhe von 1.050 Euro freuen.

Weitere Informationen unter: www.tracto-technik.de

Startschuss für das Projekt »Baukultur und Tourismus«

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Beständig am „neuen Sauerland“ weiterzuarbeiten und die Marke Sauerland zu stärken haben sich der Sauerland-Tourismus und Sauerland Initiativ auf die Fahnen geschrieben. Bestätigt wurden der Tourismusverband und die Unternehmer-Vereinigung in ihrem Engagement für eine moderne Mittelgebirgsregion nun auch durch den Gewinn des Förderpreises zum Thema „Baukultur und Tourismus“, einem Forschungsprojekt des Bundesbauministeriums zur Vernetzung im ländlichen Raum. Als einer von acht Preisträgern haben der Sauerland-Tourismus und Sauerland Initiativ gemeinsam mit weiteren Partnern aus unterschiedlichen Branchen als einzige Region Nordrhein-Westfalens mit ihrem Konzept überzeugt und sich gegen rund 70 Mitbewerber durchgesetzt. Der Titel ihres Projektes: „Sauerland-Baukultur | Strategien für den Tourismus“.

„Mit dem Gedanken, wie man die Architektur in ein neues Bild der Region integrieren könnte, beschäftigen wir uns schon seit einiger Zeit“, erläutert Thomas Weber, Geschäftsführer des Sauerland-Tourismus. Deshalb habe sich eine Arbeitsgemeinschaft, unter anderem bestehend aus Sauerland Initiativ, Architekten- und Handwerkskammern, der Stadt Arnsberg, der Südwestfalen Agentur, und der Fachhochschule Südwestfalen um den 2016 ausgeschriebenen Förderpreis beworben. „Dass wir neben großen Verbänden wie dem Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte oder der Kooperation Südschwarzwald den Zuschlag für die Förderung bekommen haben, freut uns sehr“, zeigt sich Weber begeistert.

Zukünftig könnten nun Akteure aus Tourismus- und Baubranche noch effektiver dabei unterstützt werden, gemeinsame Strategien und Projekte zu entwickeln, die dazu beitragen, den reizvollen Sauerländer Naturraum mit attraktiver Architektur zu verknüpfen. Dabei könne regionstypische Architektur die Tourismusarbeit wirkungsvoll befruchten. „Wir müssen dem Gast nicht nur innovative Reiseangebote und tolle Ausflugspakete schnüren, sondern uns auch immer fragen, was er in unserer grünen Freizeitregion sowohl innen als auch außen wahrnimmt.“ Eine spürbar alltagsmüde Gesellschaft brauche vermehrt Ruheoasen und Rückzugsmöglichkeiten mit reduzierten optischen Reizen. Die prägnanten, weithin sichtbaren Landmarken wie der Lörmecke- oder der neue Möhneseeturm, touristische Anziehungspunkte mit visuellem Mehrwert, zahlten heute schon auf die gelungene Verbindung von Landschaft und Architektur ein. Auch die zahlreichen „Sauerland-Balkone“ und jüngst entstandenen Promenaden an Seen und Flüssen belegten das bereits in weiten Teilen funktionierende Miteinander.

Mit der Stadt Arnsberg wurde nun zu Beginn des Projektes ein Pilotort gefunden, der genau hier ansetzen und hinsichtlich der Einbettung moderner Gebäude in eine attraktive Umgebung Vorreiter für die gesamte Region werden soll. „Da besonders im ländlichen Raum Baukultur und Tourismus stark voneinander abhängen, haben wir uns als Ziel gesetzt, die gegenseitige Wahrnehmung zu stärken und ein interdisziplinäres Team aus Akteuren zu bilden, die bisher fast ausschließlich getrennt agiert haben“, betont Weber. Dazu müsse gemeinsam an der Gesamtwirkung des Sauerlandes gearbeitet werden. Eine geeignete Tourismusstrategie zu konzipieren, die auch die Vermarktung von Baukultur einschließt, ohne sich dabei nur auf Hotellerie und Gastronomie zu fokussieren, werde so künftig eine der Hauptaufgaben der Verantwortlichen innerhalb des Projektes sein.

Thomas Weber und Peter Sieger, Geschäftsführer der Unternehmervereinigung Sauerland Initiativ, sind überzeugt davon, dass mit dem aktuellen Förderprojekt auch die Arbeit der gemeinsamen Projektgruppe „Marke Sauerland“ einmal mehr wichtige Impulse bekommt.