Presse

Identitätsorientierte Markenführung für die Marke »Sauerland«

Marktforschungsprojekt von »Sauerland Initiativ« und Fachhochschule Südwestfalen in Meschede vorgestellt

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Meschede. Woran lässt sie sich festmachen, die Identität einer Marke? Dies zu eruieren und für ein erfolgreiches Marketing zu nutzen ist ein aktueller Trend in vielen Bereichen der produzierenden Wirtschaft. Relativ neu ist dieses Thema in Verbindung mit dem Regionenmarketing. In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Südwestfalen hat die Unternehmer-Vereinigung »Sauerland Initiativ« 2018 unter der Federführung von Prof. Dr. Anne Jacobi ein ambitioniertes Marktforschungsprojekt gestartet. Das Ziel: Die Entwicklung einer Soll-Identität für die Regionenmarke Sauerland im Sinne einer identitätsorientierten Markenführung. In Meschede wurden jetzt von Prof. Dr. Anne Jacobi und »Sauerland Initiativ« die bisherigen Ergebnisse des Projektes vorgestellt.

Die Studie wurde im März 2018 mit einer Befragung der Unternehmen von »Sauerland Initiativ« durch eine Masterstudentin gestartet. Unter der Leitung von Prof. Jacobi wurden dann im Zeitraum Mai/Juni 2018 von mehr als 100 Studierenden der FH Südwestfalen Passanten in ganz NRW für diese Erhebung befragt. Mit einbezogen in diese Straßenbefragung wurden sowohl ländliche als auch städtische Regionen. 3.529 Ergebnisse konnten die Studenten dabei erzielen.

Nach der Dateneingabe schlossen sich Aufbereitung und Analyse des Datenbestandes an und mündeten in die Abstimmung der weiteren Schritte mit dem Auftraggeber »Sauerland Initiativ«. Auf der Grundlage der Daten wurde dann das Selbstbild der Region Sauerland anhand der vier Bereiche des Markensteuerrades – Markeneigenschaften, Markennutzen, Markentonalität und Markenbild – ermittelt.

Im nächsten Schritt folgte der Vergleich von Selbstbild und Fremdbild: Wie sehen die Sauerländer (interne Zielgruppen) die Region und wie die Nicht-Sauerländer (externe Zielgruppen). Besonders spannend bei dem Vergleich von Selbstbild und Fremdbild ist die unterschiedliche Wahrnehmung der »Hard Facts« (Markeneigenschaften und Markennutzen) von Sauerländern und Einwohnern aus dem übrigen NRW, während hinsichtlich der »Soft Facts« (Markentonalität und Markenbild) große Übereinstimmungen zwischen Selbstbild und Fremdbild festzustellen sind.

Auf Basis des Selbstbildes wurde dann die Soll-Identität der Marke Sauerland vor dem Hintergrund aktueller Megatrends und unter Beteiligung von Mitgliedsunternehmen von »Sauerland Initiativ« am 11. Juli im Rahmen eines Workshops abgeleitet.

Fortgesetzt wird das Projekt im Wintersemester 2019/20 mit der Erarbeitung der Positionierung der Marke Sauerland gegenüber anderen Regionenmarken und mit der Konzeption von Kommunikationsmaßnahmen durch Studierende der Fachhochschule im Rahmen von teamorientierten Semesterarbeiten.

»Innovationspreis Sauerland« geht nach Bad Fredeburg und Lennestadt

Pflegezentrum »Haus Monika« sowie die Heuel & Löher GmbH & Co. KG werden von »Sauerland Initiativ« ausgezeichnet

Begehrte Trophäe: die Skulptur des »Innovationspreises Sauerland« von Designer Günter Wermekes aus Kierspe.                                                                       Foto: Schulte-Lippern
Begehrte Trophäe: die Skulptur des »Innovationspreises Sauerland« von Designer Günter Wermekes aus Kierspe. Foto: Schulte-Lippern
Strahlende Preisträger und zufriedene Gastgeber nach der Preisverleihung zum »Innovationspreis Sauerland 2018« bei der Warsteiner Brauerei (von links): Christian Gieselmann (Warsteiner Brauerei), Gustav Edelhoff und Peter Sieger (Sauerland Initiativ), Ingrid Schendel, Birgit Quaas und Helga Piepho (Pflegezentrum »Haus Monika«), Dr. Steffen Heuel (Heuel & Löher GmbH & Co. KG), Karin Schulze (Sauerland Initiativ) und David Löher (Heuel & Löher GmbH & Co. KG).
Foto: Nougrigat

Warstein. Bei der Warsteiner Brauerei wurden am 14. August 2019 von der Unternehmer-Vereinigung »Sauerland Initiativ« die Preisträger des »Innovationspreises Sauerland 2018« ausgezeichnet. In ihrer Sitzung am 13. Mai 2019 hatte die zwölfköpfige Jury entschieden, den Preis zu splitten: Der 1. Preis, dotiert mit 7.000 Euro, geht an das Pflegezentrum »Haus Monika« mit Sitz in Bad Fredeburg. Den 2. Preis, ausgestattet mit 3.000 Euro, erhält die Heuel & Löher GmbH & Co KG aus Lennestadt für ihr Projekt »Localino«.

Ausgeschrieben worden war der Preis am 22. November 2018 zum Thema »Innovative Ideen, Projekte und Lösungen für zukunftsorientierte Arbeitswelten«. 14 Bewerber aus allen Teilen der Region hatten sich an der Ausschreibung beteiligt. »Mit dem Innovationspreis Sauerland 2018 honorieren wir diesmal ganzheitlich gedachte, innovative Strategien und Prozesse, die ein optimales Zusammenspiel von Mensch, Technik und Raum begünstigen«, hatte Tobias Metten, Vorsitzender von »Sauerland Initiativ«, seinerzeit die thematische Ausrichtung des aktuellen Preises umschrieben. Bewerben konnten sich beispielsweise auch »Unternehmen, die hierarchische Organisationsstrukturen und starre Arbeitszeitmodelle auf den Prüfstand stellen und auch bei der Mitarbeiter-Akquisition, bei der Nachwuchsförderung, bei Aus- und Weiterbildung und bei der Gestaltung der Arbeitsorganisation neue Wege gehen.« Bereits zum 14. Mal hatte die Unternehmer-Vereinigung den mit 10.000 Euro dotierten Innovationspreis ausgelobt.

Die Preisverleihung übernahmen Vorstandsmitglied Karin Schulze und Geschäftsführer Peter Sieger. Karin Schulze nutzte die Gelegenheit, der Jury zu danken: »Die Auswahl der Preisträger ist immer sehr zeitaufwendig. Sie engagieren sich ehrenamtlich für die gute Sache und das ist großartig. Vielen Dank dafür.«

Mit dem 1. Preis honoriert »Sauerland Initiativ« ein »bemerkenswertes, ganzheitliches Unternehmens- und Betreuungskonzept«, das Geschäftsführer Matthias Frevel und sein Team in ihrem Pflegezentrum in Bad Fredeburg realisiert haben. Vorrangige Ziele des Projektes: Ein Höchstmaß an Lebensqualität für die Bewohner der Einrichtung und überdurchschnittlich gute Arbeitsbedingungen für das gesamte Team. Dem Fachkräftemangel wirkt der Unternehmer durch zahlreiche kreative Konzepte zur Anwerbung, Qualifizierung sowie Unterbringung von Pflegekräften entgegen. In Casablanca (Marokko) baute er mit Unterstützung des Goethe-Institutes ein Netzwerk auf, zu dem auch eine Sprach- und Pflegeschule gehört. Das Pflegezentrum »Haus Monika« wurde bereits mehrfach mit dem Prädikat »Familienfreundliches Unternehmen« ausgezeichnet. Die Jury von »Sauerland Initiativ« würdigte die Bewerbung als »bemerkenswertes ganzheitliches Konzept, das innovative Wege beschreitet, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.«

Der zweite Preisträger, die Heuel & Löher GmbH & Co KG aus Lennestadt, hat mit »Localino« ein innovatives Mess-System für die effiziente Prozessgestaltung in Industrie und Handel entwickelt. Dr. Steffen Heuel und David Löher sehen ihre Entwicklung als »Baustein für die nächste industrielle Revolution«, für die Industrie 4.0 und für den digitalisierten Einzelhandel, aber ebenso für die Prozessautomatisierung und beispielsweise auch zur Unterstützung von Senioren. »Localino« ermögliche eine sehr exakte Positionsbestimmung von Personen, Gütern, Maschinen usw. im Raum. Dabei sei »Localino« viel genauer als zum Beispiel ein GPS-System. Durch eine softwarebasierte, intelligente Auswertung könnten Prozesse analysiert und optimiert werden. Die Jury würdigte die Bewerbung als »innovatives Konzept für viele unterschiedliche Einsatzbereiche in Industrie und Logistik, aber auch im Handel und in der Pflege.«

Von der Kraft der starken Marken – in Wirtschaft, Politik und Sport

Mitgliederversammlung von »Sauerland Initiativ« bei Mennekes in Kirchhundem mit prominent besetzter Podiumsdiskussion

Mitgliederversammlung 2019: Auf dem Podium diskutierten Regierungspräsident Hans-Josef Vogel (Arnsberg), Carsten Cramer, Geschäftsführer der Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH und Walter Mennekes (v.l.) in seiner Doppelfunktion als Unternehmer und zweiter Vizepräsident des FC Bayern München
Mitgliederversammlung 2019: Auf dem Podium diskutierten Regierungspräsident Hans-Josef Vogel (Arnsberg), Carsten Cramer, Geschäftsführer der Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH und Walter Mennekes (v.l.) in seiner Doppelfunktion als Unternehmer und zweiter Vizepräsident des FC Bayern München

Jörg Bartmann (r.), Journalistischer Berater von »Sauerland Initiativ«, leitete die Podiumsdikussion Regierungspräsident Hans-Josef Vogel (l.), Carsten Cramer, Geschäftsführer der Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH und Walter Mennekes (r.) in seiner Doppelfunktion als Unternehmer und zweiter Vizepräsident des FC Bayern München.

Sauerland/Kirchhundem (28/06/2019). Das Thema »Marke« in all seinen Facetten stand im Fokus der Mitgliederversammlung 2019 von »Sauerland Initiativ«. Gastgeber war diesmal die Mennekes Elektrotechnik GmbH & Co. KG in Kirchhundem, die insbesondere durch das persönliche Engagement des Unternehmers Walter Mennekes seit Anbeginn eng mit der Unternehmer-Vereinigung verbunden ist. Über die wachsende Bedeutung starker Marken – nicht nur in der Industrie, sondern auch im Sport und in der Politik – diskutierten auf dem Podium Regierungspräsident Hans-Josef Vogel (Arnsberg), Carsten Cramer, Geschäftsführer der Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH und Walter Mennekes in seiner Doppelfunktion als Unternehmer und zweiter Vizepräsident des FC Bayern München. Moderiert wurde das kurzweilige Gespräch von Jörg Bartmann, journalistischer Berater von »Sauerland Initiativ«.

In der munteren Diskussion plädierte Regierungspräsident Vogel dafür, auf allen Ebenen der öffentlichen Verwaltung das Thema »Public Marketing« zu entdecken und viel stärker als bisher Bürger als Partner und Kunden zu verstehen. Beim Thema Bürgerfreundlichkeit gebe es in vielen Kommunen und auch auf den anderen Ebenen der öffentlichen Verwaltung noch sehr viel Nachholbedarf. Die Prozesse in den verschiedenen Instanzen müssten beschleunigt und für den Bürger transparenter gemacht werden.

Interessante Einblicke in die Vermarktungs-Mechanismen des Fußball-Business gab BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer. Die »Spielregeln« für die Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen sind seiner Meinung nach 1:1 auf die bekannten Fußballmarken übertragbar. Cramer: »Fußball ist Sinnbild für die Stimmung in der Bevölkerung.« Wer den Vereinen angesichts der hohen Summen, um die es im Top-Liga-Fußball insbesondere bei Spielergehältern und Transferbeträgen geht, ausschließlich Gewinnmaximierung unterstelle, mache es sich zu einfach. Hier spielten auch Aspekte wie Jugendförderung und Zukunftssicherung eine Rolle. Und nicht zu unterschätzen sei auch die Bedeutung der Marke BVB für das Regionalmarketing der Stadt Dortmund und der gesamten Region.

Als eine Art »Grundnahrungsmittel« bezeichnete Walter Mennekes das Thema Fußball. Die Rivalität zwischen den deutschen Top-Klubs BVB und Bayern München wollte er nicht überbewerten: Man sei zwar »in den Farben getrennt, aber im Sport vereint«. Auch Mennekes sieht zahlreiche Parallelen zwischen den Bereichen Sport und Wirtschaft, wenn es um die Pflege und den Ausbau starker Marken geht: »Markenpflege und Unternehmer-Compliance sind sowohl für Unternehmen als auch für Fußballvereine unverzichtbar.« Immer noch brandaktuell: Das von Walter Mennekes bereits vor einigen Jahren verfasste kleine rote Büchlein mit Thesen und Statements zur Bedeutung starker Marken. Dieses Thema ist für den Pionier der Elektromobilität aus Kirchhundem immer noch eine Herzensangelegenheit.

Aktuelle Projekte und neue Perspektiven

Im Anschluss an die Diskussion informierte die Unternehmer-Vereinigung über aktuelle Projekte und neue Perspektiven. Auch dabei stand das Thema »Marke« im Fokus, denn das Sauerland ist eine starke Regionalmarke mit Strahlkraft weit über die Region und die Landesgrenzen hinaus.
In dem 192 Seiten starken Buch »Sauerlandität – Was das Sauerland zur Marke macht« bündelt die Initiative die Erfolgsrezepte dieser starken Wirtschaftsregion im Grünen. Der hochkarätige Band beinhaltet Reportagen und Porträts über erfolgreiche Unternehmen und Macher, Erholungs- und Sportangebote, erstklassige Bildungsqualität sowie Kultur und Kulinarik.

Das Spektrum der Projekte von »Sauerland Initiativ« reicht von dem mit 10.000 Euro dotierten »Innovationspreis Sauerland« über die Kulturförderung und das Projekt »Frauen in Führungspositionen« bis hin zur Pressearbeit mit dem Ziel der Profilierung innovativer Wirtschaftsbereiche im Sauerland und zur Verbesserung der Infrastruktur in den Bereichen Verkehr und schnelles Internet. Darüber hinaus engagiert sich die Initiative für die gute Zukunft der Region durch die Beteiligung an Marktforschungsprojekten und Studien.

Unterstützung für die Mitgliedsunternehmen

Unterstützt werden die Mitgliedsunternehmen außerdem durch Publikationen wie die Broschüre »Hier lebt Qualität«. Die Inhalte dieses Heftes basieren auf den Ergebnissen der repräsentativen Studie »Lebensqualität in NRW« und soll den Unternehmen bei der Fachkräfte-Akquisition mit guten Argumenten für eine attraktive Region helfen.

Bei »Sauerland Initiativ« engagieren sich Unternehmen und namhafte Persönlichkeiten aus der Region für ein besseres Sauerland-Image. Zur Zeit repräsentiert die Initiative 85 Mitglieder aus nahezu allen Branchen und Wirtschaftsbereichen im Sauerland. Die Unternehmen – vom Gastronomiebetrieb bis zum international engagierten Weltmarktführer – stehen für mehr als 120.000 Mitarbeiter und ein Gesamt-Umsatzvolumen von rund 52 Milliarden Euro.

»Sauerland Initiativ« ist politisch neutral und unabhängig. Den Kurs bestimmen ausschließlich die dort engagierten Unternehmen. Im Sinne einer erfolgreichen Bündelung von Aktivitäten arbeitet »Sauerland Initiativ« eng mit dem Sauerland-Tourismus und anderen Initiativen und Vereinigungen zusammen.

»Innovationspreis Sauerland«: Bewerbungsfrist verlängert

Einsendeschluss ist jetzt am 30. April 2019 – Konzepte für zukunftsorientierte Arbeitswelten werden mit 10.000 Euro ausgezeichnet

Begehrte Trophäe: die Skulptur des »Innovationspreises Sauerland« von Designer Günter Wermekes.	
Foto: Schulte-Lippern
Begehrte Trophäe: die Skulptur des »Innovationspreises Sauerland« von Designer Günter Wermekes.
Foto: Schulte-Lippern

Die Bewerbungsfrist für den »Innovationspreis Sauerland« wird um einen Monat verlängert. Das hat der Vorstand der Unternehmervereinigung »Sauerland Initiativ« beschlossen. Der letzte Termin für die Einreichung der Bewerbungsunterlagen ist jetzt der 30. April 2019. Gesucht werden »innovative Ideen, Projekte und Lösungen für zukunftsorientierte Arbeitswelten«.

Digitaler Wandel, zunehmende Globalisierung, Fachkräftemangel und Migration stellen die Unternehmen in der Region vor enorme Herausforderungen. Um in Zukunft am Markt erfolgreich zu sein, sind neue, flexible Arbeitsstrukturen gefragt. »Sauerland Initiativ« hat diese Thematik für den mit 10.000 Euro dotierten »Innovationspreis Sauerland 2018« aufgegriffen.

Preiswürdige Projekte können aus allen gesellschaftlich und wirtschaftlich relevanten Bereichen kommen. Auch innovative Ideen zur Gewinnung bzw. Bindung von Fachkräften sind preiswürdig. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen (Industrie, Handwerk, Gewerbe), unternehmerisch handelnde Vereinigungen und Initiativen sowie Einzelpersonen oder Personengruppen, die mit ihren Projekten neue Impulse für die positive Weiterentwicklung der Region im Sinne des Ausschreibungsthemas gegeben haben oder geben wollen.

Zuständig für die Bewertung und die Vergabe des Innovationspreises ist eine unabhängige, fachkundige Jury, die nach Vorprüfung der fristgerecht eingereichten Vorschläge und Bewerbungen die Bewertung der Innovationen und die Auswahl des oder der Preisträger übernimmt. Die Jury ist ehrenamtlich tätig und behält sich vor, mehrere Preisträger zu benennen und den Geldpreis entsprechend aufzuteilen.

Die Bewerbungsunterlagen für den »Innovationspreis Sauerland 2018« können weiterhin in der Geschäftsstelle von »Sauerland Initiativ«, Schillerstraße 20, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/6730070, E-Mail: info@sauerlandinitiativ.de, angefordert oder im Downloadbereich heruntergeladen werden.

Beeindruckend: Ein Studio mit Vorbildfunktion

Führungsfrauen von »Sauerland Initiativ« zu Gast beim WDR in Siegen. Studioleiterin Beate Schmies berichtete von crossmedialem Konzept

WDR-Studioleiterin Beate Schmies (r.) hatte die Führungsfrauen von »Sauerland Initiativ«
nach Siegen eingeladen.Foto: Ilka Kremer
WDR-Studioleiterin Beate Schmies (r.) hatte die Führungsfrauen von »Sauerland Initiativ« nach Siegen eingeladen.
Foto: Ilka Kremer

Die Führungsfrauen von »Sauerland Initiativ« besuchten am 20. März das WDR-Studio Siegen. Auf Einladung der Studioleiterin Beate Schmies besichtigten die Frauen die Redaktionen sowie den TV-Sendebereich. Beate Schmies berichtete über die rasanten Entwicklungen, die das WDR-Studio in den vergangenen 50 Jahren gemacht hat: »Vom damaligen Büro mit zwei Mitarbeitern zum heute erfolgreichsten Radio- und Fernsehsender des Westdeutschen Rundfunks mit einer Einschaltquote von rund 24 Prozent.«

Ende April 2007 wurde das Studio an seinem neuen Standort im Sieg-Carré in Siegen eingeweiht. Es war damals weltweit der modernste voll digitalisierte Sender. Und auch heute ist es ein Studio mit Vorbildfunktion. »Wir arbeiten als das erste von elf WDR-Studios seit Februar crossmedial«, berichtete Schmies. Dafür sind die Redaktionen von Radio und Fernsehen mit den Internet-Redakteuren zusammengerückt. »Das Thema steht im Vordergrund und wir überlegen gemeinsam, wie es für die verschiedenen Kanäle aufbereitet werden kann«, verdeutlichte Beate Schmies.

Die Führungsfrauen von »Sauerland Initiativ« waren beeindruckt von dem, was Redakteure und Freie Mitarbeiter leisten, damit die Fernsehzuschauer in der »Lokalzeit Südwestfalen« von montags bis samstags aktuelle und interessante Beiträge sehen sowie im Radio stündlich die »Nachrichten aus Südwestfalen« hören können. Parallel dazu werden Internet-Nutzer mit Fotos oder Videos stetig über aktuelle Nachrichten informiert. Das Film- und Tonmaterial, das Reporter und Kameraleute im Studio anliefern, wird in ein leistungsfähiges Computernetzwerk eingespeist und kann dann gleichzeitig von mehreren Mitarbeitern für Radio, Fernsehen und Internet bearbeitet werden.

Als Höhepunkt der Studiobesichtigung erlebten die Frauen von »Sauerland Initiativ« die »Lokalzeit Südwestfalen« live und aus nächster Nähe mit. Sie durften sowohl in der Regie als auch im Studio die Sendung verfolgen. Die Teilnehmerinnen waren begeistert und lobten das Zusammenspiel aller WDR-Akteure.

Warsteiner weitet Sponsoring aus

Brauerei engagiert sich in den Bereichen Gaming und Kunst

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Weltweit fasziniert der digitale Spitzensport die Massen und auch in Deutschland kommen immer mehr Zuschauer zu den Turnieren. Schon früh erkannte Warsteiner diesen Trend, wurde als erste Brauerei Partner der ESL und sponsert die „ESL Meisterschaft“, die Turnierserie „ESL One“ und die „ESL Arena“ in Köln. Neu in 2019: Warsteiner wird offizieller Partner der „99Damage Liga“ und vom „99Damage Liga Saisonfinale“, das im Dezember in der Dortmunder Warsteiner Music Hall stattfindet. Mit dieser Partnerschaft baut die Brauerei ihr Engagement im Bereich Esports auf nationaler Ebene weiter aus.

Ist das Kunst oder kann das weg? Diese Frage stellt sich die Warsteiner Brauerei schon seit über 30 Jahren. Denn nicht erst seitdem Andy Warhol 1984 die Warsteiner Tulpe verewigte, gehört Kunst zum Unternehmen wie eine Schaumkrone auf ein gut gezapftes Pilsener. 2010 ins Leben gerufen, hat sich der Blooom Award by Warsteiner zu Deutschlands größtem offenen internationalen Kunstpreis für Nachwuchskünstler entwickelt, bei dem sich zuletzt über 2.800 Künstler aus 97 Ländern bewarben. In diesem Jahr wird der Preis zum zehnten Mal verliehen und die Gewinner können sich auf eine Sonderausstellung im Rahmen der „Art Düsseldorf“ freuen. Seit Beginn ist Catharina Cramer, Inhaberin der Warsteiner Brauerei, Schirmherrin und Jurymitglied des mittlerweile angesehenen Kunstpreises. „Mit dem Award unterstützen wir junge Kunstschaffende und begleiten ihren Karriereweg auch über die Preisverleihung hinaus“, sagt Catharina Cramer und schließt an: „Im zehnten Jahr hoffen wir auf besonders viele hochkarätige Einreichungen.“ Der Erstplatzierte gewinnt zusätzlich zum einjährigen Mentoring-Programm 1.500 Euro. Die Bewerbungsphase beginnt am 1. April 2019.

burgbad zeigt auf der ISH 2019 Flagge

Badmöbelspezialist aus dem Sauerland beweist Innovationsstärke und löst die Grenze zwischen Bad und Wohnen weiter auf

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Der deutsche Badmöbelspezialist burgbad versteht sich als innovationsgetriebene Marke in der Tradition mittelständischer Unternehmensführung. Zur ISH 2019 bestätigt burgbad diesen Anspruch an die eigene Innovationsstärke gleich mit mehreren neuen Kollektionen und Programmergänzungen, die die Grenze zwischen Bad und Wohnen weiter auflösen – mit Lifestyle-Akzent, architektonischem Charakter oder stilprägendem Design. Gleichzeitig entwickelt burgbad spezifische Badprodukte weiter, sei es durch die Ausstattung eines klassischen Spiegelschrankprogramms mit dem innovativen Lichtkonzept von burgbad oder durch die Neuinterpretation des Badens durch eine patentierte Liegeposition einer neuen Badewanne. Zur Erreichung dieser Ziele arbeitet burgbad gezielt mit Spezialisten aus der internationalen Designszene zusammen.

Einer dieser Kreativen ist der Münchener Stefan Diez. Der im Einrichtungsbereich bekannte Designer wird international als Neu-Denker und Hand-Werker gefeiert, dessen Spezialität das Finden innovativer Lösungen ist. Für burgbad entwickelte er ein aufsehenerregendes Möbelprogramm, das dem Unternehmen eine neue Interior Design-Welt aus Glas und Farbe erschließt. rgb, so der Name des modularen Systems, mit dem sich aus wenigen Elementen eine ganze Reihe unterschiedlichster Anwendungen vom Wohnzimmer-Regal über die Flur-Garderobe oder das Küchenmodul bis hin zum Waschtisch zusammenstellen lässt, rückt die Marke burgbad in den Aufmerksamkeitsbereich neuer Zielgruppen. „Wir sind nun mal ein Möbler – das ist unsere Kernkompetenz“, so burgbad-Vorstand Jörg Loew, und ergänzt: „Unser Gefühl für designorientierte Einrichtungslösungen haben wir bereits mit früheren Kollektionen bewiesen. Auch die aktuellen Ergänzungen unseres rc40-Programms unterstreichen das nochmals.“

Warsteiner Gruppe sagt Danke

Feierlichkeit zu Ehren der Jubilare

Die Jubilare der Warsteiner Gruppe (25 und 40 Jahre Betriebszugehörigkeit) mit Geschäftsführer Technik, Peter Himmelsbach (ganz links) und Inhaberin Catharina Cramer mit Ehemann Frank Cramer (ganz rechts) Foto: Hubertus Struchholz
Die Jubilare der Warsteiner Gruppe (25 und 40 Jahre Betriebszugehörigkeit) mit Geschäftsführer Technik, Peter Himmelsbach (ganz links) und Inhaberin Catharina Cramer mit Ehemann Frank Cramer (ganz rechts)
Foto: Hubertus Struchholz

Warstein, 8. März – Die Warsteiner Gruppe ließ gestern Abend ihre Jubilare hochleben. Eingeladen waren 28 Mitarbeiter, davon feierten 22 Jubilare 25 Jahre und sechs Jubilare sogar 40 Jahre Betriebszugehörigkeit.

Treuer Einsatz: In der Galerie des Warsteiner Sudhauses empfingen die Inhaberin der Warsteiner Brauerei, Catharina Cramer, und der Geschäftsführer Technik, Peter Himmelsbach, die langjährigen Mitarbeiter mit ihren Partner. Die Mitarbeiter kommen aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen: aus der Abfüllung, der Produktion, der Instandhaltung, dem Vertrieb und dem Controlling. „Unsere Mitarbeiter tragen täglich zum Erfolg der Warsteiner Gruppe bei. Es ist uns als Familienunternehmen eine große Ehre, dass sie sich bei uns so wohl fühlen und uns so lange die Treue halten. Dafür sind wir sehr dankbar“, sagt Catharina Cramer.

MENNEKES gleich zweimal beim German Design Award 2019 ausgezeichnet

»Special Mentions« für innovative Neuentwicklungen des Weltmarktführers für Industriesteckvorrichtungen

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Kirchhundem/Frankfurt. Gleich zwei innovative Neuentwicklungen der MENNEKES Elektrotechnik GmbH wurden vom Rat für Formgebung mit dem German Design Award 2019 ausgezeichnet. Die neue EverBOX GRIP erhielt von der Jury in der Kategorie »Building and Elements« eine »Special Mention«, die PowerTop Xtra-Serie in der Produktgruppe »Industry«. Der German Design Award ist der internationale Premiumpreis des Rates für Formgebung. Mit diesem Preis werden jährlich hochkarätige Einreichungen aus dem Produkt- und Kommunikationsdesign prämiert, die – so die Jury – »wegweisend in der internationalen Designlandschaft sind.« Der German Design Award zählt zu den anerkanntesten Designwettbewerben weltweit. Für das Auszeichnungsjahr 2019 wurden 5.400 Bewerbungen aus dem In- und Ausland eingereicht.

Mit der Einführung der PowerTop Xtra-Produktfamilie hat MENNEKES alle CEE-Stecker, Kupplungen und Phasenwender in einer klar strukturierten Gruppe zusammengefasst und durch einige neue Produktvarianten ergänzt. Das Spektrum erstreckt sich nun über den kompletten Bereich von 16 bis 125 Ampère. Joachim See, Leiter Marketing und Unternehmenskommunikation: »Im Zuge dieses umfassenden Relaunches wurden alle Produkte komplett überarbeitet und bis ins kleinste Detail optimiert.« Das Ergebnis: überzeugende Ergonomie und klare Linienführung, griffigere Oberflächen für mehr Komfort bei der Montage, einfacher und sicherer Anschluss durch eine gummierte und genoppte Verschraubung, Kupplung mit Klappdeckel-Öffnungshilfe und viele durchdachte innovative Features mehr. Ein besonderes Highlight der PowerTop Xtra-Serie: alle Produkte sind mit der von MENNEKES völlig neu entwickelten Kontakthülsen-Lösung X-Contact ausgestattet, die sicheren Kraftschluss mit einfacher Handhabung kombiniert.

Die EverBOX GRIP ist eine mobile Verteilerstation, die zahlreiche innovative Features bietet und die in vier Versionen mit unterschiedlicher Bestückung geliefert wird. Die beiden gegenüberliegenden, robusten Griffelemente – ein markantes Designmerkmal – erleichtern Transport und Handling der Station, die insbesondere für anspruchsvolle industrielle Anwendungen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich konstruiert wurde. Außerdem wirken die Griffelemente als Stoßfänger für das eigentliche Verteilergehäuse und ermöglichen die sichere Lagerung von bis zu vier Boxen im Stapel übereinander. Das Verteilergehäuse besteht aus äußerst robustem Kunststoffmaterial und schützt den technischen Inhalt bis zum Schutzgrad IP44. Transparente Betätigungsklappen decken die Sicherungselemente sauber ab und sorgen für schnellen, einfachen Zugriff. Die von der Oberseite bedienbaren Steckdosen bieten durch ihre abgewinkelte Anordnung optimale Bedienbarkeit. Ursprünglich für den Einsatz auf Werften entwickelt, bewährt sich die EverBOX GRIP auch in zahlreichen anderen industriellen Bereichen, insbesondere dort, wo extrem anspruchsvolle Arbeitsbedingungen herrschen.

Große Ehre: Catharina Cramer mit »Kirmes-Oscar« ausgezeichnet

Arbeitsgemeinschaft der nordrhein-westfälischen Schausteller verleiht »Goldenes Karussellpferd«

Catharina Cramer erhält Goldenes Karussellpferd.Foto: Foto Clarc
Catharina Cramer erhält Goldenes Karussellpferd.
Foto: Foto Clarc

Warstein, 30. Januar 2019 – Arbeiten, wenn andere ausgelassen feiern, immer auf Reisen sein, Volksfeste und Weihnachtsmärkte beschicken: In Deutschland zählt die Schaustellerbranche rund 5.300 Unternehmen mit 31.800 Beschäftigten. Sie bespielen ganzjährig Volksfeste, Kirmessen und Weihnachtsmärkte, zu denen insgesamt rund 350 Mio. Besucher strömen. Mit Blick auf Nordrhein-Westfalen arbeitet die Warsteiner Brauerei bei vielen Festen, wie Libori, Cranger Kirmes oder Soester Allerheiligenkirmes, eng mit den Schaustellern zusammen. Für das jahrzehntelange Engagement erhält Brauerei-Inhaberin Catharina Cramer die Ehrenauszeichnung »Goldenes Karussellpferd« der Arbeitsgemeinschaft der Schaustellerverbände in NRW.

»Kirmes- und Volksfeste haben einen unverzichtbaren Stellenwert in unserem Leben und sind nicht nur eine schöne Abwechslung vom Alltag, sondern ein wahres Miteinander, ein Ort der Begegnung«, sagte Catharina Cramer, Geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe, in ihrer Dankesrede vor rund 2.000 Gästen in der Essener Grugahalle. »Durch Ihr Wissen rund um die Besonderheiten von Volksfesten sind sie nicht nur von entscheidender Bedeutung für Städte und Gemeinden, sie tragen maßgeblich zum Erhalt einer lebendigen Volksfestkultur bei«, betont die Brauerei Inhaberin das Engagement der Schausteller. Ausgezeichnet wird Catharina Cramer heute mit dem »Goldenen Karussellpferd« und reiht sich somit in prominente Preisträger der vergangenen Jahre ein: Neben Ministerpräsident Armin Laschet wurden u. a. der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker oder Bundestagspräsident a.D. Norbert Lammert ausgezeichnet. 

Catharina Cramer, die Geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG, wird 2019 mit dem Goldenen Karussellpferd der ArGe der Schaustellerverbände in NRW ausgezeichnet, da sie und ihre Familie über Lippenbekenntnisse hinaus die Schausteller in NRW jedes Jahr aufs Neue unterstützen. So sponsert die Brauerei beispielsweise jährlich die Cranger Kirmes und die Allerheiligenkirmes in Soest. Auch darüber hinaus stehen Frau Cramer und ihr Unternehmen den Schaustellern in allen Bereichen zur Seite. Mit Blick auf den politischen Bereich beispielsweise steht die Warsteiner Brauerei der Schaustellerbranche im engsten Schulterschluss bei und hält das Gewerbe stets hoch – dies insbesondere auch dort, wo Kirmessen und Schützenfeste sowie Karneval zusammenkommen.

In Deutschland werden jährlich 9.750 Volksfeste und rund 3.000 Weihnachtsmärkte gezählt, die Schaustellerbranche ist durch Kleinst- und kleine Familienunternehmen geprägt. Der jährliche Umsatz auf Volksfestplätzen beträgt 4,75 Mrd. Euro.

„Goldenes Karussellpferd“

Die Ehrenauszeichnung wird traditionell zum Jahresempfang einer Person verliehen, die sich um den Erhalt und die Förderung des Kultur- und Wirtschaftsgutes »Volksfest, Weihnachtsmarkt und Kirmes« in NRW verdient gemacht hat. Mit dem »Goldenen Karussellpferd« zeichnet die Arbeitsgemeinschaft der Schaustellerverbände NRW seit 2002 jedes Jahr Persönlichkeiten aus Nordrhein-Westfalen aus, die sich um die Volksfeste und Weihnachtsmärkte besonders verdient gemacht haben.