Sauerland Initiativ

»Innovationspreis Sauerland 2014« lockt mit 10.000 Euro Preisgeld

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Sauerland. 10.000 Euro für die innovativsten Ideen und Projekte: Die Unternehmer-Vereinigung »Sauerland Initiativ« hat heute (12. März 2014) den »Innovationspreis Sauerland 2014« ausgeschrieben. Diese Auszeichnung wird in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal vergeben. Gesucht werden »Innovative Unternehmenskonzepte«. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2014.

Deutsche Weihnachtsbaumkönigin kommt zum »Hoftag« der Weihnachtsbaumbetriebe in Eslohe

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Sauerland. Zum gemeinsamen »Hoftag« der Weihnachtsbaumerzeuger aus dem Sauerland am Sonntag, 8. September 2013, wird auch die amtierende Deutsche Weihnachtsbaumkönigin erwartet. Die Veranstalter rechnen für den Tag der offenen Tür, der um 9.00 Uhr auf dem Gelände der Baumschule Mütherich in Eslohe-Niederlandenbeck beginnt, mit zahlreichen Besuchern aus der ganzen Region.

Weihnachtsbaumbetriebe laden ein: »Hoftag« für die ganze Familie

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Sauerland. Die Weihnachtsbaumerzeuger aus dem Sauerland veranstalten am Sonntag, 8. September 2013, einen gemeinsamen »Hoftag« auf dem Gelände der Baumschule Mütherich in Eslohe-Niederlandenbeck. Jung und Alt sind eingeladen, sich an diesem Tag ausgiebig über Anbau und Aufzucht von Weihnachtsbäumen im Sauerland zu informieren. Veranstaltet wird dieser Tag der offenen Tür von den Mütherich Nadelholzkulturen in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer NRW und der Fachgruppe Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger im Landesgartenbauverband Westfalen. Unterstützt wird der »Hoftag« von »Sauerland Initiativ«.

Die Besucher der Veranstaltung, die um 9.00 Uhr beginnt, erwartet ein buntes Programm aus Vorführungen, Exkursionen und Besichtigungen. Beteiligt daran sind zahlreiche Hersteller von Spezialgeräten und -fahrzeugen, die bei der Aufzucht der Weihnachtsbäume zum Einsatz kommen. Sie sind auch bei der »19. Internationalen Weihnachtsbaumbörse« vertreten, die am Vortag in Eslohe-Reiste stattfindet und nur Fachpublikum zugänglich ist. Meinolf Mütherich, Vorsitzender der Fachgruppe Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger: »Wir möchten diese Gelegenheit erstmals nutzen, um auch die breite Öffentlichkeit bis ins Detail über unsere Branche zu informieren.«

Die Weihnachtsbaumerzeuger aus dem Sauerland sind mit rund zehn Millionen Bäumen jährlich nicht nur der umsatzstärkste landwirtschaftliche Bereich in Deutschland, sondern auch Weltmarktführer. Rund 30 Prozent der Bäume werden exportiert, und zwar nicht nur in nahezu alle europäischen Regionen, sondern darüber hinaus beispielsweise auch in die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Weihnachtsbaumbetriebe im Sauerland geben rund 1.000 Menschen einen Arbeitsplatz.

Im vergangenen Jahr waren die heimischen Weihnachtsbaumbetriebe verstärkt unter öffentlichen und politischen Druck geraten. Dabei ging es insbesondere um ökologische Aspekte bei der Aufzucht der Bäume. Zurzeit ist eine Novellierung des Landesforstgesetzes NRW in der Diskussion, die auch die Weihnachtsbaumanbauer tangiert. Das Gesetzeswerk nach der Sommerpause im Düsseldorfer Landtag beraten werden.

Gute Gründe für die Branche, sich der Öffentlichkeit stärker als bisher zu öffnen und bestehende Vorurteile zu entkräften. Zahlreiche Betriebe aus dem Sauerland haben sich inzwischen auf die Einhaltung ökologischer Standards verpflichtet. Mütherich: »In der gesamten Branche hat ein Umdenken eingesetzt. Das möchten wir mit unserer Veranstaltung deutlich machen.«

Eingeladen zum großen »Hoftag« in Niederlandenbeck sind alle diejenigen, die sich für die Aufzucht von Weihnachtsbäumen interessieren. Sie werden dabei auch die Gelegenheit haben, die »Weihnachtsbaumkönigin« kennenzulernen, die am Vortag neu gewählt wird. Fürs leibliche Wohl der Gäste ist mit diversen Getränke- und Grillständen gut gesorgt, ebenso für die Kinder, die sich an Spaß- und Spielstationen vergnügen können. Für alle Besucher halten die Veranstalter eine kleine, grüne Überraschung bereit: einen Weihnachtsbaumsetzling – zur Aufzucht im eigenen Garten.

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Mitgliederversammlung und »Sauerland trifft Sauerland« auf Schloss Wocklum – Vortrag von Dr. Reinhard Rauball

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Sauerland (6. Juni 2013). Aktuelle Planungen und die wichtigsten Projekte stellte die Unternehmervereinigung »Sauerland Initiativ« heute im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung auf Schloss Wocklum in Balve vor. Verbunden war das Treffen mit der Veranstaltung »Sauerland trifft Sauerland«, die in diesem Jahr die beiden Bereiche Wirtschaft und Sport interessant und unterhaltsam miteinander verknüpfte.

Gute Noten für das Sauerland

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Arnsberg. Stadt oder Land – wo lebt sich‘s besser? Im Auftrag von »Sauerland Initiativ« hat die Fachhochschule Südwestfalen im vergangenen Jahr eine Studie zum Thema Lebensqualität in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Rund 60 Studierende befragten hierzu im Mai und Juni 3.046 Einwohner in Großstädten und verschiedenen ländlichen Regionen. Besonders im Fokus dabei: jüngere Menschen. Zweck der Studie war es zu ermitteln, wie die Lebensqualität in städtischen und ländlichen Gebieten eingestuft wird und wie das Sauerland dazu im Vergleich abschneidet. Die teilweise überraschenden Ergebnisse wurden jetzt in Arnsberg der Öffentlichkeit präsentiert.

»Mit über 3.000 Befragten ist die Studie in jedem Fall repräsentativ«, betonte Projektleiterin Prof. Dr. Anne Jacobi von der FH Südwestfalen bei der Vorstellung der Ergebnisse. Unterwegs waren die Studierenden mit ihren Fragebögen in bevölkerungsreichen NRW-Städten wie Dortmund, Düsseldorf, Köln und Münster sowie in ländlichen Regionen im Münsterland, in Ostwestfalen-Lippe, im Rheinland, im Ruhrgebiet, im Siegerland – und natürlich im Sauerland, wo die Menschen zum Beispiel in Brilon, Plettenberg, Warstein und Winterberg angesprochen wurden. 37 Prozent der Befragten waren jünger als 25, zwischen 26 und 40 Jahre alt waren 33 Prozent und älter als 40 waren 30 Prozent. Die Studie bestätigt einmal mehr, dass viele Arbeitnehmer mögliche Arbeitgeber und Arbeitsangebote nach der Lebensqualität am Standort auswählen. Was bedeutet das, wenn es um die Gewinnung von Fachkräften geht? Prof. Jacobi: »Die Lebensqualität einer Region hat direkten Einfluss auf ihr wirtschaftliches Potential.«

Gute Noten für die Lebensqualität im Sauerland

Hochinteressant bis überraschend: die guten Noten, die das Sauerland in Sachen Lebensqualität sowohl von den Sauerländern selbst als auch von den Befragten aus den anderen NRW-Regionen bekommt. 88 Prozent der Sauerländer attestieren ihrer Heimatregion eine hohe Lebensqualität. Und auch in der Außensicht (Befragungen in NRW ohne Sauerland) ist der entsprechende Wert mit 81 Prozent nur geringfügig schlechter. Fragt man die Sauerländer nach den beliebtesten Wohnorten beziehungsweise Regionen in Nordrhein-Westfalen, rangiert das Sauerland mit 27 Prozent sogar direkt hinter Köln (33 Prozent) auf Platz zwei. Deutlich abgeschlagen folgen Münster (23 Prozent), Düsseldorf (22 Prozent), Dortmund (21 Prozent) und das Ruhrgebiet (10 Prozent).

Und was sagen die Nichtsauerländer, wenn man sie nach Attributen fragt, die für das Land der tausend Berge zutreffend sind? Sie kennzeichnen das Sauerland als naturnah (99 Prozent) und familienfreundlich (93 Prozent), attestieren der Region einen hohen Freizeitwert (73 Prozent) und geringe Arbeitslosenquoten (72 Prozent) – und alles in allem eine hohe Lebensqualität (81 Prozent).

Nachholbedarf gibt‘s in der Außensicht insbesondere bei den Themen »günstige Verkehrsanbindung« und »kulturelle Vielfalt«. Dies wollten nur 26 bzw. 45 Prozent der Befragten der Region Sauerland attestieren. Womit sie im Wesentlichen mit den Sauerländern selbst übereinstimmen, von denen nur 27 Prozent der Verkehrsinfrastruktur gute Noten gaben und auch nur 46 Prozent mit den kulturellen Angeboten zufrieden sind.

Interessant noch bei den Sauerländern, dass sie die Qualitäten der heimischen Wirtschaft durchaus zu schätzen wissen. 69 Prozent sind sich der Tatsache bewusst, dass es im Sauerland viele innovative Unternehmen gibt, und 66 Prozent attestieren der Region ein hohes wirtschaftliches Potential.

Insgesamt hohe Bereitschaft zum Arbeitsplatzwechsel

Beim Blick auf die Interview-Ergebnisse aller Befragten fällt die relativ hohe Bereitschaft zum Arbeitsplatz- und Wohnsitzwechsel auf. 73 Prozent aller Interviewten unter 25 wären bereit, für einen neuen Arbeitgeber den Wohnort zu wechseln. In der Altersklasse 26 bis 40 Jahre waren es noch 60 Prozent, bei den über 40-Jährigen 35 Prozent.

Welche Rolle spielt die Lebensqualität für die Bereitschaft, sich räumlich zu verändern? 32 Prozent der unter 25-Jährigen, 39 Prozent der 26- bis 40-Jährigen und 36 Prozent der über 40-Jährigen bekannten sich dazu, Arbeitgeber und Arbeitsangebote gezielt nach der Lebensqualität am Standort auszuwählen. 27 beziehungsweise 29 und 28 Prozent der Befragten bezeichneten die Attraktivität des Arbeitgebers und der ausgeschriebenen Stelle als ausschlaggebend.

Bei den politischen und wirtschaftlichen Kriterien für die Bewertung von Lebensqualität hat bei 87 Prozent der Befragten das Angebot an qualifizierten Arbeitsplätzen erste Priorität, gefolgt von einer niedrigen Arbeitslosenquote und dem Kriterium »In der Stadtverwaltung wird den Bürgern schnell geholfen« (jeweils 79 Prozent). Bei den sogenannten gesellschaftlichen Kriterien rangiert mit 87 Prozent die gute Krankenhausversorgung an erster Stelle, dicht gefolgt vom Thema Sicherheit (»Ich habe keine Angst, abends allein durch die Stadt zu gehen«). Weitere wesentliche Punkte sind die Facharztversorgung (81 Prozent), ein funktionierender öffentlicher Nahverkehr (81 Prozent) und eine gute Nachbarschaft (80 Prozent).

Wohnungsmarkt ebenso wichtig wie Freizeitangebote

81 Prozent legen zudem Wert darauf, dass ansprechende Mietwohnungen zu angemessenen Preisen zu finden sind. Immobilien und Baugrundstücke zu akzeptablen Preisen bezeichnen 61 Prozent der Befragten als wichtig. Bei den Freizeitkriterien rangieren Sportanlagen auf der Prioritätenliste ganz oben (81 Prozent), gefolgt von Restaurants, Cafés, Bars und Diskotheken (80 Prozent) sowie kulturellen Angeboten (80 Prozent) und Shoppingmöglichkeiten (71 Prozent).

Für 92 Prozent der Interviewten ist es wichtig, dass Lebensmittelgeschäfte, Banken und Handwerker vor Ort vorhanden sind und 89 Prozent erwarten, dass die Lebenshaltungskosten nicht zu hoch sind. In Sachen Klima und Natur verlangen 86 Prozent der Befragten, dass es am Wohnort keine Lärmbelästigung gibt und Luftverschmutzung kein Problem darstellt.

Konkret nach der Rangfolge der Entscheidungskriterien für einen Wohnsitzwechsel befragt, steht bei allen Altersgruppen ein attraktiver Arbeitsplatz ganz oben auf der Liste, gefolgt von guten Verkehrsanbindungen und interessanten Angeboten in den Bereichen Sport, Freizeit und Kultur. Danach verschieben sich die Prioritäten. Während bei den unter 25-Jährigen das Thema »Freunde und Bekannte« an vierter Stelle rangiert, stehen bei den 26- bis 40-Jährigen die Bildungsangebote auf dieser Position, gefolgt von der Kinder- und Familienfreundlichkeit. Gute Einkaufsmöglichkeiten werden insbesondere von den unter 25-Jährigen an vierter Stelle genannt, während die über 40-Jährigen der Wohnsituation und dem Thema Natur höhere Priorität einräumen.

Die Studie von »Sauerland Initiativ« und Fachhochschule Südwestfalen hat einen wertvollen Fundus an interessanten Daten geliefert, die als Richtschnur für ein Erfolg versprechendes Regionalmarketing dienen können. Prof. Anne Jacobi: »Wir wissen jetzt, welche Bedeutung die einzelnen Faktoren tatsächlich für die Menschen in Nordrhein-Westfalen haben und wie die Lebensqualität in den unterschiedlichen Regionen empfunden wird.« Für Karin Schulze, Vorsitzende von »Sauerland Initiativ«, ist es erfreulich, durch die Studie die Bestätigung zu bekommen, dass sowohl die Binnen- als auch die Außensicht auf die Region »deutlich besser ist, als immer wieder behauptet wird.«

Bildunterzeile (von links nach rechts): Prof. Dr. Anne Jacobi (Fachhochschule Südwestfalen), Astrid Schulte (Fachhochschule Südwestfalen), Tobias Metten (Vorstand Sauerland Initiativ), Karin Schulze (Vorsitzende Sauerland Initiativ) und Norbert Runde (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Arnsberg)

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»Sauerland Initiativ« stellt Gütesiegel für Weihnachtsbäume vor

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Sauerland. Mit einem einheitlichen Gütesiegel sollen künftig Weihnachtsbäume gekennzeichnet sein, die von Anbaubetrieben aus dem Sauerland stammen, die sich auf die Umsetzung bestimmter Qualitäts- und Ökologiekritierien verpflichtet haben. Voraussetzung für die Auszeichnung mit dem »Fair Forest«-Label sind die Einhaltung der in einer Zehn-Punkte-Liste festgelegten ökologischen Standards und eine Zertifizierung nach dem Qualitätssicherungssystem »Global Gap«. Vorgestellt und erläutert wurde das Projekt heute von »Sauerland Initiativ« auf dem Gelände des Forstwirtschaftbetriebes Feldmann-Schütte in Oberkirchen.