Mitarbeiter

Engagement für Flüchtlinge setzt Zeichen für Toleranz

burgbad AG schafft Praktikumsplätze – „Internationalität ist eine Bereicherung«

Der Integrationsgedanke ist fest in der Unternehmenskultur von burgbad verankert, deshalb engagiert sich burgbad aus Überzeugung bei der Initiative "Wir zusammen".
Der Integrationsgedanke ist fest in der Unternehmenskultur von burgbad verankert, deshalb engagiert sich burgbad aus Überzeugung bei der Initiative "Wir zusammen".

Gemeinsam mit 200 Unternehmen engagiert sich die burgbad AG im Rahmen des Netzwerks »Wir zusammen« für Flüchtlinge. Im Verbund bieten die Mitgliedsunternehmen von der Einstiegsqualifikation über Praktikums- und Ausbildungsplätze bis hin zu praktischer Unterstützung beim Erlernen der Sprache vielfältige Hilfen an. Ohne den Einsatz der hochmotivierten Mitarbeiter, die die Neuzugänge als Mentoren begleiten, wäre das nicht möglich.

Jörg Loew Vorstand, burgbad AG: »Zu unseren gelebten Werten zählt, Mitarbeitern, Kunden und Partnern Wertschätzung zuteil werden zu lassen. Wir respektieren die Persönlichkeit und kulturelle Prägung eines jeden Einzelnen und empfinden Internationalität als Bereicherung. Der Integrationsgedanke ist in unserer Unternehmenskultur fest verankert und wir engagieren uns aus tiefster Überzeugung bei ‚Wir zusammen‘.«

Der Integrationsgedanke ist fest in der Unternehmenskultur von burgbad verankert, deshalb engagiert sich burgbad aus Überzeugung bei der Initiative „Wir zusammen“.

Angesichts der großen Zahl der ankommenden Menschen, entwickelte sich das Netzwerk in den vergangenen zwei Jahren stetig weiter. Die Motivation, einen Beitrag zu leisten und Flüchtlingen in Deutschland eine neue Perspektive für ihr Leben zu geben, ist bis heute ungebrochen. Die burgbad AG ist seit Juni 2106 bei »Wir zusammen« und engagiert sich.  Menschlichkeit leben, Chancen geben – die burgbad AG schafft Praktikumsplätze, um Flüchtlingen Zugang zu Ausbildung und Beschäftigung zu ermöglichen.

Als Unternehmen, das seit mehr als 50 Jahren erstklassige Badmöbel produziert, hat Handwerk für die Burgbad AG einen hohen Stellenwert. Handwerk, das von den Mitarbeitern – deren Persönlichkeit und all den professionellen Facetten – geprägt wird. »Als Traditionsunternehmen und Marktführer ist es uns ein großes Anliegen, uns nachhaltig für Integration zu engagieren. Denn wir sehen in Internationalität und Diversität eine Bereicherung unserer Unternehmenskultur«, erklärt Jörg Loew.

Aktuell hat das Unternehmen mehrere Praktikumsplätze für Flüchtlinge am Standort Bad Fredeburg geschaffen. »Besonders stolz sind wir, dass wir nicht nur einem jungen Mann aus Guinea einen Arbeitsvertrag geschlossen haben, sondern aktuell auch in unserem Werk in Greding einem jungen Mann aus Äthiopien, der schon seit 2013 in Deutschland ist, eine berufliche Perspektive bieten können«, so der burgbad-Vorstand. Das Unternehmen freut sich auf eine langfristige, erfolgreiche Zusammenarbeit.

Nach wie vor ist eines der wichtigsten Ziele von »Wir zusammen«, weitere Unternehmen zu motivieren, eigene Projekte ins Leben zu rufen. Das Beispiel der burgbad AG zeigt, dass von den Initiativen nicht nur die Flüchtlinge profitieren. Durch ihr Engagement konnten die Sauerländer ein Zeichen setzen für ein tolerantes und offenes Deutschland, das zugleich ein Signal für mehr Integration und Mitmenschlichkeit sein kann.

Ernst Kusch-Preis 2017: Hendrik Ritter erhält den begehrten Nachwuchspreis

Geschäftsführerin Ricarda Kusch überreicht Hendrik Ritter
die Urkunde des Ernst Kusch-Preises 2017Foto: Kusch+Co
Geschäftsführerin Ricarda Kusch überreicht Hendrik Ritter die Urkunde des Ernst Kusch-Preises 2017
Foto: Kusch+Co

Als traditionsreiches, mittelständisches Familienunternehmen gehört Kusch+Co mit Sitz in Hallenberg zu den weltweit führenden Herstellern designorientierter Möbel für Objekteinrichtungen.

Seit 2010 zeichnet das Unternehmen jährlich junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter 30 Jahren für besondere Leistungen, ein hohes Maß an Pflichtbewusstsein sowie die Verbundenheit zum Unternehmen aus und erinnert somit an den Firmengründer Ernst Kusch und sein großes Engagement bei der Förderung von Nachwuchs und Ausbildung.

Dieses Jahr darf sich Hendrik Ritter über die begehrte Auszeichnung freuen. Hendrik Ritter absolvierte ein Studium zum Bachelor of Science (Wirtschaftsinformatik) an der Technischen Hochschule Mittelhessen und wurde 2013 von Kusch+Co zunächst als Praktikant zur Erstellung seiner Bachelorarbeit eingestellt. Hendrik Ritter überzeugte das Unternehmen und erhielt 2014 einen Anstellungsvertrag im Bereich Informatik/Organisation. Seitdem entwickelte er sich zu einem unverzichtbaren Mitarbeiter. Seine hohe fachliche Qualifikation, Engagement und die gute Zusammenarbeit werden von Geschäftsführung und Kollegen sehr geschätzt.

Im Rahmen einer Unternehmensfeier wurde ihm die begehrte Preisurkunde durch die Geschäftsführerin Ricarda Kusch übergeben. Im Zusammenhang mit dieser Preisverleihung kann sich Hendrik Ritter zusätzlich auf eine individuelle Auszeichnung freuen, die zu seinem beruflichen Engagement passt. Früheren Preisträgern wurden beispielweise Weiterbildungsmöglichkeiten oder Reisen zu internationalen Unternehmenspartnern finanziert.
„Als ein traditionsreiches Familienunternehmen ist es uns wichtig, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und zu motivieren. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, jungen Menschen eine fundierte Ausbildung zu ermöglichen und somit auch die Zukunft der Region zu stärken“, so die geschäftsführende Gesellschafterin Ricarda Kusch.

Das Engagement des Firmengründers Ernst Kusch für die Nachwuchsförderung prägt auch heute noch die Firmenstruktur. Das Thema Ausbildung ist Kusch+Co ein besonderes Anliegen. Das Angebot ist vielfältig. Industriekaufleute, Technische Produktdesigner, Fachinformatiker und viele weitere Fachkräfte werden hier bestens ausgebildet.

Auch für 2018 sucht das Unternehmen wieder junge engagierte Menschen. Weitere Informationen hier.