Sauerland

Begriff »Heimat« hat wieder neue Aktualität bekommen

NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach in Sundern zu Gast bei »Sauerland Initiativ« – Buchprojekt vorgestellt

Von links: Gustav Edelhoff, NRW-Ministerin Ina Scharrenbach, Tobias Metten, Jörg
Bartmann, Peter Sieger.
Von links: Gustav Edelhoff, NRW-Ministerin Ina Scharrenbach, Tobias Metten, Jörg Bartmann, Peter Sieger.

Am 15. April 2018 waren rund 50 Unternehmer, Politiker und weitere Gäste nach Sundern in das Hotel »Seegarten« gekommen. Anlass war die Vorstellung des Buches mit dem Titel: »Sauerlandität – was das Sauerland zur Marke macht«. Inhalt des Buches: Spannende Beiträge, ausdrucksstark bebildert, über Menschen, Unternehmen und Marken aus dem Sauerland.

Im Rahmen der Buchvorstellung hatte »Sauerland Initiativ« einen prominenten Gast eingeladen. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes
Nordrhein-Westfalen, sprach mit dem Journalisten Jörg Bartmann über die Bedeutung von Heimat, über gutes Regionalmarketing und die vielfältigen aktuellen landespolitischen Herausforderungen. Viele Menschen, so befand die Ministerin, würden den hohen Wert von Heimat erst in der Fremde erkennen. Heimat, so bestätigte sie dem Moderator, sei aber in erster Linie kein Ort, sondern ein Gefühl. Auf die Frage, was Heimat für sie persönlich ausmache, antwortete Ina Scharrenbach: »Meine Heimatstadt, meine Freunde und die Familie«. Ministerielles Lob gab’s für das Buchprojekt von »Sauerland Initiativ«. Das Buch spiegele »die Vielfältigkeit der Region wider«, so die Ministerin.

Vorgestellt wurde am Sonntag in Sundern das Buch »Sauerlandität – was das Sauerland zur
Marke macht«, das in interessanten Reportagen, Porträts, Essays und Fachbeiträgen ein
selbstbewusstes Bild der Region zeichnet. Foto: Sauerland Initiativ[/caption

Erweitert wurde das Podiumsgespräch durch die beiden »Sauerland-Markenbotschafter« Tobias Metten und Olaf Baumeister. Tobias Metten, Geschäftsführender Gesellschafter der Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG (»Dicke Sauerländer Bockwurst«) mit Sitz in Finnentrop, engagiert sich seit vielen Jahren als Vorstandsmitglied bei »Sauerland Initiativ« und trägt die Marke Sauerland mit über zehn Millionen Dosen »Dicke Sauerländer Bockwurst« pro Jahr in die Welt. Für Metten ist es ein Anliegen, junge Menschen in der Region zu halten. Die Marke sieht er als Qualitätsversprechen. Olaf Baumeister, Inhaber des Hotels »Seegarten« in Sundern, flimmert seit 2014 als WDR-Fernsehkoch (»Südwestfalen-Lecker«) über die TV-Bildschirme und ist gleichzeitig auch Genussbotschafter des Landes Nordrhein-Westfalen für die Region Sauerland. Für die Ausstattung seines Hotels hat er eine ganz spezielle Philosophie entwickelt: Fast alle dort eingesetzten Produkte – vom Lehmputz an den Wänden über die Leuchten bis hin zu den Sanitär-Objekten – stammen von namhaften Herstellern aus dem Sauerland. Baumeister sprach über sein persönliches Heimatgefühl und was ihn in der Region inspiriert: »Der Wald ist besser als der Großmarkt«. Dem Koch ist es wichtig, Produkte aus der Heimat in seiner Küche zu verarbeiten.

[caption id="attachment_1686" align="alignnone" width="564"] Ina Scharrenbach im Gespräch mit dem Journalisten Jörg Bartmann.

Im Anschluss an die Gesprächsrunde stellte Peter Sieger, Geschäftsführer von »Sauerland Initiativ«, das Buch ausführlich vor. Der in der Endfassung rund 200 Seiten starke, aufwendig gestaltete Band skizziert das Sauerland in Reportagen, Porträts, Essays und Fachbeiträgen mit einem neuen Blick auf Menschen, Macher und Modernisierer, auf Kultur und Kulinarik, auf Unternehmen und Unterhalter, auf Prominenz und Profilierer – und macht stolz auf eine Region, die längst zu einer Marke geworden ist. Die finale Fassung des Buches »Sauerlandität – was das Sauerland zur Marke macht« wird voraussichtlich ab Juli im Buchhandel erhältlich sein.

Markenbotschafter für die Region Sauerland zusammen mit der NRW-Ministerin und
Moderator Jörg Bartmann. Von links: Tobias Metten, Jörg Bartmann, Ina Scharrenbach und
Olaf Baumeister. Fotos: Studio Steve

Mentoring: Unterstützung, neue Perspektiven, wertvolle Tipps

Teilnehmerinnen berichten bei der Abschlussveranstaltung der zweiten Runde von ihren Erfahrungen mit dem Projekt von »Sauerland Initiativ«

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»Da wir das Projekt inzwischen nun schon zum dritten Mal anbieten, können wir es schon Tradition nennen«, so Karin Schulze, Vorsitzende von »Sauerland Initiativ« am Dienstag (12. Dezember 2017) bei der Firma WESCO in Arnsberg. Rund 50 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung waren der Einladung der Unternehmerinitiative gefolgt und erlebten im adventlichen Ambiente der Alumentur der Villa WESCO in Arnsberg eine stimmungsvolle Feier zum Abschluss der zweiten Runde des Mentoring-Projektes von »Sauerland Initiativ«.

Gastgeberin und Mentorin Silvia Neuhaus begrüßte die Gäste und machte die Bedeutung des Projektes deutlich, das in der Region Sauerland bisher einzigartig ist. Genau das vermittelte auch die anschließende Podiumsdiskussion. Unter der Moderation von Beate Schmies (Studioleitung WDR Siegen) berichteten die Mentees Anna-Carina Ganz und Petra Hennemann stellvertretend für alle Teilnehmer von ihren Erfahrungen. Ihr Resümee: Das Mentoring ist eine sehr hilfreiche Maßnahme zur Persönlichkeitsentwicklung. Die Mentorinnen waren eine große Unterstützung. Sie zeigten in schwierigen Situationen gute Perspektiven auf und gaben kompetente Tipps.

Mentee Anna-Carina Ganz (Mitte) und ihre Mentorin Silvia Neuhaus (M. Westermann & Co.
GmbH,rechts) im Gespräch mit Moderatorin Beate Schmies (Studioleitung WDR Siegen).

Auch die Mentorinnen Silvia Neuhaus (M. Westermann & Co. GmbH) und Prof. Dr. Anne Jacobi (Fachhochschule Südwestfalen) sind von Wirkung und Nutzen des Mentorings überzeugt. Auch für sie selbst sei das Begleiten von talentierten und kompetenten Frauen auf ihrem Karriereweg durch individuelle Beratung ein großer Gewinn. Die Mentorinnen haben viel Berufserfahrung, stellen ehrenamtlich ihre Zeit, ihr Wissen und Know-how zur Verfügung, um Nachwuchskräfte zu fördern. »Mentoring ist ein modernes und zukunftsweisendes Instrument der Personalentwicklung und in dieser strategischen Form und unternehmensübergreifenden Ausprägung neu in unserer Region«, erklärte Karin Schulze. »Wir freuen uns auf die nächste Runde.«

»Es war von Anfang an ein sehr vertrauensvoller Austausch« , sagte Prof. Dr. Anne Jacobi (FH
Meschede, Mitte) über die Zeit mit ihrer Mentee Petra Hennemann (LokalPlus, links).

Auf dem Programm stand außerdem ein spannender Vortrag von Business-Coach Sabine Grosser aus Düsseldorf. »Ein resilientes System hat nicht weniger Krisen, aber es hat bessere Mittel damit umzugehen«, so Grosser. Resilienz steht für die dynamische Fähigkeit eines Menschen, mit widrigen Umständen und Situationen fertig zu werden Dabei sind es verschiedene Faktoren wie Optimismus, tragfähige Beziehungen oder auch Lösungsorientierung, die es dem Menschen ermöglichen, Krisen zu überwinden und gegebenenfalls sogar daran zu wachsen. Innerhalb der Kauai-Studie (Werner & Smith, 1982, 2001) wurden über 40 Jahre lang 698 Menschen auf der hawaiianischen Insel Kauai beobachtet, interviewt und Daten über ihre Lebens- und Gesundheitssituation erhoben. Die Ergebnisse geben Aufschluss über den Unterschied zwischen resilienten und nicht-resilienten Menschen. Sabine Grosser gab den Teilnehmern darüberhinaus wertvolle Tipps im Zusammenhang mit dem persönlichen Stresserleben im Alltag.

Karin Schulze (Vorstandsvorsitzende »Sauerland Initiativ«, rechts) mit Mentorinnen und
Mentees sowie Refentin Sabine Grosser und Moderatorin Beate Schmies.

Fotos: Steffen Schulte-Lippern.

Interessierte Bewerberinnen haben die Möglichkeit, einen Lebenslauf und ein kurzes Motivationsschreiben, warum sie am Mentoring-Programm teilnehmen möchten, per Mail (spaeinghaus@sauerlandinitiativ.de) an die Geschäftsstelle von Sauerland Initiativ zu schicken.

Projekte und Veranstaltungen für die gute Entwicklung der Region

Mitgliederversammlung von »Sauerland Initiativ« bei TRILUX in Arnsberg – Podiumsgespräch mit Christian Lindner (FDP) und aktuelle Schwerpunkte

Christian Lindner (FDP) im Gespräch mit Jörg Bartmann (Journalistischer Berater von »Sauerland Initiativ«).
Christian Lindner (FDP) im Gespräch mit Jörg Bartmann (Journalistischer Berater von »Sauerland Initiativ«).

Sauerland. Welche Chancen und Perspektiven eröffnet das Superwahljahr 2017 für die Entwicklung der Region? Das war das Leitthema eines Podiumsgespräches, zu dem die Unternehmer-Vereinigung »Sauerland Initiativ« im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung bei TRILUX in Arnsberg am 5. Mai 2017 den Bundesvorsitzenden der FDP, Christian Lindner, begrüßen konnte. Gesprächspartner des prominenten Spitzenpolitikers war Jörg Bartmann, journalistischer Berater von »Sauerland Initiativ«. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung berichtete der Vorstand über die Projekte des vergangenen Jahres und die Planungen für 2017.

Klare Positionierungen gab es von FDP-Chef Lindner zu den Zukunftsthemen Digitalisierung, Industrie 4.0 und Infrastruktur. Hier fordert Lindner schnell spürbare Veränderungen. Bei der Landesentwicklungsplanung fordert er ebenfalls einen neuen Kurs, um auch in den ländlichen Strukturen des Landes Investitionen und Wachstum zu befruchten. Digitalisierung ist nach Ansicht des liberalen Spitzenpolitikers aber nicht nur ein Thema für die Wirtschaft, sondern müsse bereits in den Schulen angemessene Berücksichtigung finden. Dazu gehört für ihn zum Beispiel eine ausreichende Versorgung mit schnellem WLAN.

Christian Lindner begutachtet die Broschüre »Hier lebt Qualität«. Links: Jörg Bartmann, rechts: Karin Schulze (Vorstandsvorsitzende von »Sauerland Initiativ«).

Karin Schulze (Vorstandsvorsitzende von »Sauerland Initiativ«) übergibt die beliebte Broschüre der Unternehmervereinigung an Christian Lindner (FDP).

Bestandteil der Mitgliederversammlung von »Sauerland Initiativ« waren auch die üblichen Regularien wie Tätigkeits- und Kassenbericht, Vorstandswahlen sowie der Ausblick auf die weiteren Projekte des laufenden Geschäftsjahres. Einstimmig für weitere vier Jahre im Amt bestätigt wurde Schatzmeister Ulrich Dolle (Sparkasse Hochsauerland, Brilon).

Jahresrückblick mit den wichtigsten Schwerpunkten

In ihrem Jahresrückblick erinnerte Vorsitzende Karin Schulze an Schwerpunkt-Projekte wie die Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten »Innovationspreises Sauerland 2016« und die gemeinsam mit der Fachhochschule Südwestfalen durchgeführte Studie »Fachkräftepotential Frauen – Situation, Bedürfnisse, Perspektiven«. Gestartet wurde das Projekt im Mai 2016, die interessanten Ergebnisse im Februar und März in unterschiedlichen Veranstaltungen präsentiert. Die Studie liefert den Unternehmen in der Region vielfältige Ansatzpunkte, um Frauen unterschiedlicher Altersgruppen insbesondere durch flexible Arbeitsplatzangebote den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu ermöglichen.

Erfolgreich abgeschlossen wurde Ende 2016 das Mentoring-Projekt »Frauen in Führungspositionen«, bei dem das Coaching von weiblichen Nachwuchskräften im Vordergrund steht. Mit neuen Tandems aus erfahreren Mentorinnen und aufstrebenden Mentees wird das Projekt 2017 fortgesetzt.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Aktivitäten der Unternehmer-Vereinigung »Sauerland Initiativ« wird auch weiterhin die Stärkung der Regionalmarke Sauerland sein. Welches Potential bietet die Marke Sauerland für eine ganzheitliche Weiterentwicklung? Im Rahmen des Projektes »Das neue Sauerland« werden hierzu in einem gemeinsamen Projekt mit dem »Sauerland-Tourismus« zahlreiche interessante thematische Ansätze entwickelt. Bestandteil dieses Projektes ist ein rund 120 Seiten starkes Buch, in dem prominente und profilierte Sauerland-Markenbotschafter ihre ganz persönliche Sicht auf das neue Sauerland und Einzigartigkeiten der Region beschreiben. Gleichzeitig soll dieses Markenbuch als Bestandsaufnahme funktionieren – für das, was in der Region und für die Region typisch und charakteristisch ist. Und damit fundierte Grundlagen liefern für eine ganzheitliche Weiterentwicklung des Markenbildes.

Karin Schulze (Vorstandsvorsitzende von »Sauerland Initiativ«) stellt die aktuellen Schwerpunkte vor.

Geschäftsführer Peter Sieger stellte den aktuellen Stand des Projektes vor, das in Zusammenarbeit mit dem renommierten Verlag Seltmann+Söhne in Berlin realisiert wird und zeigte erste Layout-Entwürfe.

»Sauerland-Markenrat« will gute Impulse geben

Guidelines für die Umsetzung der Vision vom »neuen Sauerland« entwickelt der »Sauerland-Markenrat«, ein Gremium aus Unternehmensvertretern, Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen, Gastronomieexperten und Kommunikationsprofis, in dem »Sauerland Initiativ«, »Sauerland-Tourismus« und »Südwestfalen Agentur« zusammenarbeiten. Ziel ist die Entwicklung eines interdisziplinären»Sauerland-Stilbuches«, das in Form eines Online-Magazins aufgebaut werden soll.

Zu den prägenden Elementen einer Region gehört die Baukultur. Die Sensibilisierung von Fachleuten und breiter Öffentlichkeit für dieses Thema ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit im »Sauerland-Markenrat«. Für das Teilprojekt »Sauerland-Baukultur« erhielten »Sauerland Initiativ« und »Sauerland Tourismus« Ende 2016 vom Land NRW eine auf mehrere Jahre verteilte Förderung in Höhe von 50.000,- Euro. Gefördert werden damit insbesondere die Sensibilisierung für das Thema Baukultur im Sinne einer Steigerung der Attraktivität der Städte und Gemeinden und die Vernetzung aller Akteure in diesem Bereich.

In seinem Ausblick auf die Aktivitäten in diesem Jahr lud der stellvertretende Vorsitzende Tobias Metten schon jetzt zu mehreren Großveranstaltungen ein, die Strahlkraft weit über die Region hinaus haben werden. Den Auftakt macht das internationale Reitturnier »Balve Optimum 2017«, das vom 8. bis 11. Juni auf der beeindruckenden Reitanlage am Schloss Wocklum in Balve stattfindet. Die Mitglieder von »Sauerland Initiativ« werden in Kürze noch gesondert zu einer speziellen Veranstaltung eingeladen, die in das umfangreiche Rahmenprogramm des Turniers eingebunden ist.

Vom 4. bis 7. Oktober startet mit Ausgangspunkt Attendorn die zweite Auflage der Oldtimer-Rallye »Sauerland Klassik«, zu der wieder Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet werden. Die erste Veranstaltung dieser Art 2015 war ein Riesenerfolg – nicht nur für den Veranstalter Peter Göbel, sondern auch für die Region: In 386 Veröffentlichungen mit einer Reichweite von mehr als zehn Millionen Lesern wurde bundesweit über diese Rallye – und damit über das Sauerland – berichtet.

Musikfreunde aus ganz Europa können sich schon jetzt auf den »Sauerland-Herbst 2017« freuen, der mit Unterstützung durch »Sauerland Initiativ« vom 7. Oktober bis 5. November stattfinden wird. Auch diese Veranstaltungsreihe mit großem Bekanntheitsgrad weit über die Region hinaus ist eine grandiose Erfolgsstory.

Gute Gespräche beim Ausklang in den Räumen der TRILUX GmbH & Co. KG in Arnsberg.
Fotos: Steffen Schulte-Lippern

Ein Jahr Mentoring-Projekt: Erfahrungen, Einblicke, Emotionen

Karin Schulze, Voristzende von »Sauerland Initiativ« ist die Initiatorin des Mentoring-Projektes.
Karin Schulze, Voristzende von »Sauerland Initiativ« ist die Initiatorin des Mentoring-Projektes.

Vor rund einem Jahr hat »Sauerland Initiativ« sein Mentoring-Projekt ins Leben gerufen. Initiatorin ist die Vorsitzende der Unternehmervereinigung, Karin Schulze aus Meinerzhagen. Aus eigener Erfahrung weiß sie um die Bedeutung eines derartigen Projektes und welchen Nutzen dieses Modell der Personalentwicklung den Beteiligten bringt.

Die Mentees und Mentorinnen von »Sauerland Initiativ« blicken auf eine bereichernde Zeit zurück. Sie nutzten die Gelegenheit, im Tandem Aspekte der Karriere- und Lebensplanung zu reflektieren und ein Netzwerk zu bilden. Dabei haben sie zahlreiche Sichtweisen hinzugewonnen und die eigene Weiterentwicklung nachhaltig vorangetrieben. Sie haben gelernt, dass neben persönlicher Performance und Disziplin auch ein aktives Selbstmarketing nötig ist, um als weibliche Potenzialträger sichtbar zu werden.

Jetzt ist es an der Zeit, ein Resümee der ersten Runde zu ziehen und die nächste einzuläuten. Dazu lädt »Sauerland Initiativ« für Donnerstag, 10. November 2016, um 17:00 Uhr, in das MSC Schulungscenter der Firma MENNEKES in Kirchhundem ein. Auf dem Programm steht eine Podiumsdiskussion mit Moderatorin Beate Schmies vom WDR. Unsere Mentees werden über ihre Erfahrungen, Einblicke und Emotionen berichten. Zudem machen unsere Mentorinnen Carla Grundhoff (MENNEKES Elektrotechnik), Prof. Dr. Anne Jacobi (Fachhochschule Südwest-falen), Prof. Sabine Keggenhoff (Keggenhoff + Partner) und Silvia Neuhaus (M. Westermann & Co.) deutlich, welche Bedeutung das Projekt hat.

Weiterer Höhepunkt des Abends wird der Vortrag der Wirtschaftsjournalistin Sabine Hockling aus Hamburg sein. Sie spricht über »Realitäten bei Highend-Jobs – Nutzen und Ausnutzen auf dem Weg nach oben«. Jahrzehntelang sammelte Sabine Hockling in renommierten deutschen Verlagshäusern vielfältige Erfahrungen. Sie arbeitet für Zeit Online, ist Betreiberin des Blogs »Die Chefin« und des Online-Portals »Die Ratgeber«.

Ein spannender Abend, der mit guten Gesprächen beim Imbiss ausklingt. Die Plätze sind begrenzt. Melden Sie sich bis zum 2. November 2016 per E-Mail info@sauerlandinitiativ.de oder unter der Rufnummer 02353.6659700 an.

»Innovationspreis Sauerland 2016«

Die Skulptur für den Gewinner des Innovationspreises 2016, Design von Günter Wermekes aus Kierspe.
Die Skulptur für den Gewinner des Innovationspreises 2016, Design von Günter Wermekes aus Kierspe.

Sauerland. Die Bewerbungsfrist für den mit 10.000 Euro dotierten »Innovationspreis Sauerland 2016« endete am 10. August. Eingegangen sind elf sehr interessante Bewerbungen aus den unterschiedlichsten Branchen. Die Unterlagen werden gerade für die Jurysitzung im September vorbereitet. Die Preisverleihung ist Ende November geplant.

Prämiert werden »Innovative Unternehmenskonzepte für die Verbesserung der Infrastruktur in der Region«.

Sie haben Fragen? Die Geschäftsstelle von »Sauerland Initiativ« steht Ihnen gern zur Verfügung. Hier finden Sie weitere Meldungen zum Thema.

Die Skulptur für den Gewinner des Innovationspreises 2016, Design von Günter Wermekes aus Kierspe.

Die Skulptur für den Gewinner des Innovationspreises 2016, Design von Günter Wermekes aus Kierspe.

»Sauerland Initiativ« stellt Gütesiegel für Weihnachtsbäume vor

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Sauerland. Mit einem einheitlichen Gütesiegel sollen künftig Weihnachtsbäume gekennzeichnet sein, die von Anbaubetrieben aus dem Sauerland stammen, die sich auf die Umsetzung bestimmter Qualitäts- und Ökologiekritierien verpflichtet haben. Voraussetzung für die Auszeichnung mit dem »Fair Forest«-Label sind die Einhaltung der in einer Zehn-Punkte-Liste festgelegten ökologischen Standards und eine Zertifizierung nach dem Qualitätssicherungssystem »Global Gap«. Vorgestellt und erläutert wurde das Projekt heute von »Sauerland Initiativ« auf dem Gelände des Forstwirtschaftbetriebes Feldmann-Schütte in Oberkirchen.

Musik wie ein Orkan, aber auch sanft und voller Liebe

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Bereits zum 13. Mal präsentiert »Sauerland Initiativ« in diesem Jahr den »Sauerland-Herbst«. Das Blechbläserfestival hat sich mittlerweile zum weltgrößten seiner Art entwickelt. »Sauerland Initiativ«, ein Zusammenschluss namhafter Unternehmen und profilierter Privatpersonen aus der Region, hat als einer der Hauptsponsoren maßgeblich dazu beigetragen. Das Konzept, Konzerte an besonderen Orten stattfinden zu lassen, ist mehr als aufgegangen. Heute Abend ist die Abtei Königsmünster ein besonderer Ort mit einem besonderen Konzert-Highlight: Fünf leidenschaftliche Künstler, vier Männer und eine Frau, wollen an Trompete, Tuba, Waldhorn und Posaune mit Musik von Bach und Puccini, aber auch Jazz, Musical-Hits und Klezmer-Klänge begeistern. Freuen Sie sich auf das Israel Brass Quintet.

Weihnachtsbaum-Erzeuger sorgen für Aufklärung

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»Sauerland Initiativ« bringt mit Pressekonferenz in Eslohe Ruhe in das vermeintliche Aufregerthema Weihnachtsbaumanbau – Starkes Medieninteresse von Regionalpresse über BILD-Zeitung bis WDR-Fernsehen

Die heimischen Weihnachtsbaumerzeuger sind zuletzt stark unter öffentlichen und politischen Druck geraten. Bei der Diskussion geht es insbesondere um ökologische Aspekte bei der Aufzucht der Bäume. »Sauerland Initiativ« unterstützt die Branche, die weltweit führend ist, bei der Neuausrichtung.

Studie zur Lebensqualität in Nordrhein-Westfalen

Befragung

Meschede. Stadt oder Land – wo lebt es sich besser? Die Fachhochschule Südwestfalen führte vom 23. Mai bis 10. Juni eine Studie zum Thema Lebensqualität in Nordrhein-Westfalen durch. Rund 60 Studierende befragen hierzu Bürger in Großstädten und ländlichen Regionen.

Die Studierenden sind in bevölkerungsreichen Städten wie Dortmund, Düsseldorf, Köln und Münster unterwegs. Befragt wird zudem im Münsterland, in Ostwestfalen-Lippe, im Rheinland, im Ruhrgebiet, im Siegerland und im Sauerland. Aus dem Sauerland kommt auch die Idee zur Umfrage: Diese ist ein gemeinsames Projekt des Hochschulstandorts Meschede und der Unternehmensvereinigung „Sauerland Initiativ“.

Weihnachtsland Sauerland

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  • Das Sauerland ist das größte geschlossene Anbaugebiet für Weihnachtsbäume in Deutschland und in Sachen Christbaum inzwischen Weltspitze. Über 24 Millionen Bäume wurden 2009 in deutschen Haushalten nachgefragt. Circa zehn Millionen Bäume davon lieferten die rund 400 Betriebe im Sauerland – Tendenz steigend. Rund 20 Prozent der hier erzeugten Bäume werden, mit Schwerpunkt auf das europäische Ausland, exportiert. Damit haben die heimischen Weihnachtsbaumerzeuger mit dem bisherigen Marktführer Dänemark gleichgezogen.
  • Rita Breuer und Dr. Judith Breuer aus Olpe haben in über 30 Jahren eine einzigartige Sammlung zur kulturhistorischen, politischen, wirtschaftlichen und religiösen Bedeutung des Weihnachtsfestes zusammengetragen. Diese Sammlung wurde seit 1997 bundesweit auszugsweise in Ausstellungen gezeigt, von mehr als 48.000 Besuchern gesehen und in zahlreichen Presseveröffentlichungen, Sonderpublikationen, Rundfunk- und Fernsehsendungen vorgestellt. Bisher konnte diese sehr umfangreiche Sammlung noch nie komplett und dauerhaft gezeigt werden.