Presse

»Sauerland Initiativ« – Neue Schwerpunkte in der Kommunikation

Mitgliederversammlung der Unternehmer-Vereinigung im Hotel »Seegarten« in Sundern

Im Jahr 20 nach der Gründung möchte »Sauerland Initiativ« mit einem »Restart 2020« neue Akzente setzen. Vorgestellt wurden Details des Projektes jetzt im Rahmen der Mitgliederversammlung in Sundern von Vorstand und Geschäftsführung der Unternehmer-Vereinigung (von links): Jörg Bartmann (journalistischer Berater), Oliver Schuster, Ulrich Dolle, Karin Schulze, Peter Sieger (Geschäftsführer), Tobias Metten (Vorsitzender) und Gustav Edelhoff.
Foto: Nougrigat
Im Jahr 20 nach der Gründung möchte »Sauerland Initiativ« mit einem »Restart 2020« neue Akzente setzen. Vorgestellt wurden Details des Projektes jetzt im Rahmen der Mitgliederversammlung in Sundern von Vorstand und Geschäftsführung der Unternehmer-Vereinigung (von links): Jörg Bartmann (journalistischer Berater), Oliver Schuster, Ulrich Dolle, Karin Schulze, Peter Sieger (Geschäftsführer), Tobias Metten (Vorsitzender) und Gustav Edelhoff. Foto: Nougrigat

Sauerland/Sundern. Im Jahr 20 nach der Gründung setzt die Unternehmer-Vereinigung »Sauerland Initiativ« mit einem »Restart 2020« neue Impulse. Tobias Metten, Vorsitzender der Initiative: »Wir stellen unsere bisherigen Projekte auf den Prüfstand und werden auch bei unserer Kommunikation neue Schwerpunkte setzen.« Vorgestellt wurden die Ideen für eine Neuausrichtung bei der Mitgliederversammlung im Hotel »Seegarten« in Sundern am Sorpesee. Corona-bedingt fand die Versammlung, die ursprünglich in Verbindung mit einem Podiumsgespräch zum Thema Gesundheitswirtschaft mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geplant war, in kleinem Rahmen statt. Die Diskussionsrunde mit Minister Spahn, bei der es auch um für die Region elementare Gesundheitsthemen wie Krankenhausversorgung und Ärztenotstand gehen wird, soll nun am 20. Juli nachgeholt werden. Eine entsprechende Terminzusage des Ministeriums liegt bereits vor.

In der Mitgliederversammlung ließ der Vorstand noch einmal die wichtigsten Aktivitäten und Projekte des abgelaufenen Jahres Revue passieren: vom aufwendigen Marktforschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Südwestfalen über die Verleihung des »Innovationspreises Sauerland 2018« und die Beteiligung an der »Warsteiner Montgolfiade« und der Oldtimer-Rallye »Sauerland Klassik« bis hin zum internationalen Brass-Festival »Sauerland-Herbst 2019«.

Gute Impulse für die Neuausrichtung erhofft sich der Vorstand von einer Mitglieder-befragung, die im August gestartet werden soll. Die Auswertung soll bis Ende Oktober erfolgen, die Vorstellung der Ergebnisse noch im Dezember dieses Jahres. Tobias Metten: »Wir fragen unsere Mitglieder: Was soll bleiben? Was ist verzichtbar? Und: Welche Ideen gibt es für neue Projekte?« Weitere Themen: In welchen Bereichen sollte »Sauerland Initiativ« neue Schwerpunkte setzen? Und: Mit welchen Themen und Projekten bringen wir die Region nach vorn?

Noch stärker als bisher will sich die Unternehmer-Initiative in Zukunft auf emotionale Inhalte im Internet und in den sozialen Netzwerken fokussieren. Geschäftsführer Peter Sieger: »Wir wollen auf diesen Kanälen journalistischer und magaziniger werden. Zum Beispiel mit Live-Reportagen aus den Mitgliedsunternehmen und Vor-Ort-Interviews mit Geschäftsführern, Mitarbeitern und Azubis…« Im Fokus dabei: Themen, die den Unternehmen wichtig sind. Ein weiteres Novum: Es wird einen separaten Internetbereich geben zur Vernetzung spezieller Kooperations-Angebote der Mitgliedsunternehmen.

Apropos Vernetzung: »Sauerland Initiativ« möchte das Networking der Mitglieder intensivieren, zum Beispiel bei attraktiven Veranstaltungen wie dem Brassfestival »Sauerland-Herbst«, der »Warsteiner Montgolfiade«, dem »Balve Optimum« und der Rallye »Sauerland Klassik«. Auch hierfür werden neue Formate entwickelt. Fortgesetzt werden soll auch die Reihe der medienwirksamen, von Jörg Bartmann moderierten Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen mit prominenten Gesprächspartnern.

Das erfolgreiche Buchprojekt »Sauerlandität – Was das Sauerland zur Marke macht«, inzwischen mit mehreren hochkarätigen Designpreisen ausgezeichnet, wird ebenfalls weitergeführt, und zwar als Online-Magazin. Prominent angedockt an die neue Internetseite von »Sauerland Initiativ« – mit interessanten Reportagen, Interviews, Features usw. im Stil des Buches.

Personelle Veränderungen gab es bei der Mitgliederversammlung nicht: Vorstandsmitglied Gustav Edelhoff (Lobbe Holding GmbH & Co. KG, Iserlohn) wurde turnusgemäß im Amt bestätigt.

Zum fünften Mal als »Familienfreundliches Unternehmen im Kreis Soest« ausgezeichnet

Warsteiner Brauerei erhält Zertifikat der Wirtschaftsförderung Kreis Soest

BU (v.l.n.r.): Andreas Wiemar von Warsteiner, Vanessa Funke von der Wirtschaftsförderung Kreis Soest, Ulrich Brendel und Andreas Krotki von Warsteiner sowie Markus Helms von der Wirtschaftsförderung Kreis Soest / Fotocredit: Warsteiner
BU (v.l.n.r.): Andreas Wiemar von Warsteiner, Vanessa Funke von der Wirtschaftsförderung Kreis Soest, Ulrich Brendel und Andreas Krotki von Warsteiner sowie Markus Helms von der Wirtschaftsförderung Kreis Soest / Fotocredit: Warsteiner

Warstein, 24. Juni 2020 – Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Die Warsteiner Brauerei wurde von der Wirtschaftsförderung Kreis Soest bereits zum fünften Mal als »Familienfreundliches Unternehmen« ausgezeichnet. Die Urkunde überreichten Vertreter der Wirtschaftsförderung bei einem Besuch am Firmensitz in Warstein.
Die Warsteiner Brauerei wurde von der Wirtschaftsförderung Kreis Soest offiziell als „Familienfreundliches Unternehmen“ gekürt. Bei der Vergabe des Zertifikats werden Leistungen des Arbeitgebers gegenüber Mitarbeitern bewertet. Das sind der Umgang mit Arbeitszeit und Arbeitsort – wie beispielsweise Arbeitszeitkonten, Teilzeitmodelle, Homeoffice –, sozialen Leistungen wie Kinderbetreuung, Hilfestellung zu Pflegethemen, Kantinenessen, Arbeitsorganisation, Unternehmens- und Personalpolitik – wie Mitarbeitergespräche, Gleichstellung von Frauen und Männern, Unternehmensleitbild – sowie Information, Kommunikation und für die Zukunft geplante Maßnahmen.

Die Erfüllung der Kriterien wird durch eine Jury des Kreis Soest bewertet. Die Jury erhält dazu Informationen vom Unternehmen und macht zudem Firmenbesuche, um sich ein Bild vor Ort zu machen. Anhand dieser Bewertung wird entschieden, ob das Unternehmen ausgezeichnet wird. »Mit dem Zertifikat können die Betriebe einerseits zeigen, dass sie flexibel sind und ihre Mitarbeiter bestmöglich unterstützen, andererseits geben wir im Prozess der Zertifizierung auch neue Impulse für ihren Umgang mit den Themen rund um Familienfreundlichkeit«, sagt der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Markus Helms. Auch Ulrich Brendel, Technischer Direktor der Warsteiner Brauerei, freut sich: »Als familiengeführtes Unternehmen sind wir stolz auf diese Auszeichnung, denn sie zeigt, dass wir individuelle Lösungen für unsere Kollegen schaffen und sie bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bestmöglich unterstützen.«

Das Zertifikat wird dem Familienunternehmen zum fünften Mal verliehen und ist vier Jahre gültig. Warsteiner trägt die Auszeichnung damit bereits seit zehn Jahren und war eines der ersten Unternehmen im Kreis Soest, das ausgezeichnet wurde. Die Laufzeit des neuen Zertifikats beginnt ab dem 1. Juli 2020. Die Federführung für die Zertifizierung hat das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Hellweg-Hochsauerland, das seit September 2015 unter der Trägerschaft der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Kreis Soest agiert, gefördert aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes NRW.

Publikation zum Forschungsprojekt »Tradition im Wandel« erhältlich

Partnerschaft mit der Universität Paderborn verlängert // 23 Vereine werden bis 2021 zukunftsfit gemacht

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Warstein, 17. Juni 2020 – Zukunft gestalten: Der Verein für Geschichte der Universität Paderborn veröffentlicht jetzt die Ergebnisse des Forschungsprojekts »Tradition im Wandel« in Kooperation mit der Warsteiner Brauerei. Die Publikation ist im Verlag für Regionalgeschichte erschienen und ab sofort im Buchhandel erhältlich. Die erfolgreiche Projekt-Partnerschaft zwischen Universität und Brauerei wird verlängert: Im Herbst finden kostenlose Workshops zur Vereinsentwicklung statt und am 7. November 2020 bietet die 3. Warsteiner Schützenkonferenz eine Plattform zum gemeinsamen Austausch unter den Schützen.

Die Auszubildenden der Warsteiner Brauerei haben alle Hände voll zu tun. In dieser Woche besuchen sie über 170 Schützenvereine und überreichen ihnen persönlich ein Exemplar der Veröffentlichung »Das Schützenwesen in Westfalen als Immaterielles Kulturerbe«, die vom Verein für Geschichte der Universität herausgegeben wird. Die Publikation ist jetzt im Buchhandel erhältlich. Das Forschungsprojekt »Tradition im Wandel« wurde 2016 unter der Leitung von Prof. Dr. Bettina Schiller und auf Initiative von Dr. Peter Karl Becker am Center for Riskmanagement eingerichtet. Ab Juli wird die Studie in der dritten Projektphase am Kompetenzzentrum für Kulturerbe weitergeführt. In engem Austausch zwischen der Universität und der Warsteiner Brauerei gibt es so auch zukünftig nachhaltige Angebote für die Schützen.

Metten Fleischwaren bietet Bike-Leasing für Belegschaft an

Mitarbeiter der Firma Metten steigen auf Leasing-Fahrrad um

Zwei Mitarbeiter der Metten-Gruppe mit ihren neuen Leasing- Fahrrädern.
Zwei Mitarbeiter der Metten-Gruppe mit ihren neuen Leasing- Fahrrädern.

Finnentrop/Sauerland, 16. Juni 2020 – Zufriedenheit der Mitarbeiter – das schreibt die Firma Metten seit mittlerweile vier Generationen groß. Deshalb hat sich die Geschäftsleitung gemeinsam mit dem Betriebsrat dazu entschieden, der gesamten Belegschaft ein attraktives Fahrrad-Leasingprogramm anzubieten. Das Angebot zur Mitarbeitermotivation wurde im Januar 2020 gestartet und wird sehr gut angenommen. Mehr als 30 Fahrräder wurden bereits von den Mitarbeitern in Empfang genommen.

Das Bike-Leasing fördert nicht nur die Gesundheit und die Motivation der Belegschaft, sondern trägt auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz bei. Außerdem werden im Gegensatz zum Barkauf hohe Anschaffungskosten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer vermieden. Anders als bei Dienstwagen- Konzepten hat beim Bike-Leasing jeder Mitarbeiter die Möglichkeit, an dem Programm teilzunehmen. Im Fall der Metten-Gruppe können die Mitarbeiter bis zu zwei Fahrräder für sich und ein weiteres Familienmitglied leasen.

Bereits 10% der Belegschaft nutzt jetzt schon dieses Angebot und weitere Kollegen informieren sich gerade. Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit zur freien Hersteller- und Typenauswahl sowie zur uneingeschränkten privaten Nutzung ihres Fahrrads. Bezahlt werden die Leasing-Raten bequem über das Bruttoeinkommen. Der Arbeitgeber Metten Fleischwaren übernimmt die Kosten für eine Vollkasko- Versicherung inkl. Mobilitätsgarantie.

»Radfahren hält fit, macht Spaß und den Kopf frei. Und für die Umwelt gibt es kein besseres Fortbewegungsmittel. Über unseren Dienstleister BusinessBike sparen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter je nach Verdienst und Steuerklasse bis zu 40 Prozent im Vergleich zum herkömmlichen Privatkauf eines Fahrrads. Viele nutzen die Chance und schaffen sich mit diesem Programm moderne E-Bikes an, um unbeschwert den Weg zur Arbeit oder in der Freizeit durch die schönen Landschaften des Sauerlandes zu meistern«, so Tobias Metten, geschäftsführender Gesellschafter.

Warsteiner rockt den Ring

Festival-Partnerschaft bis 2025 besiegelt 

(v.l.n.r.): André Lieberberg, Geschäftsführer von Live Nation, Catharina Cramer, Inhaberin der Warsteiner Brauerei, Dr. Frithjof Pils, Geschäftsführer von eventimpresents. / Fotocredit: Hubertus Struchholz Fotografie
(v.l.n.r.): André Lieberberg, Geschäftsführer von Live Nation, Catharina Cramer, Inhaberin der Warsteiner Brauerei, Dr. Frithjof Pils, Geschäftsführer von eventimpresents. / Fotocredit: Hubertus Struchholz Fotografie

Warstein, 10. Juni 2020 – Die Warsteiner Brauerei zählt im nächsten Jahr zu den Top-Acts des größten Rockfestivals in Deutschland. Wenn vom 11. bis 13. Juni 2021 wieder Musikfans aus aller Welt in Nürnberg und der Eifel zusammenkommen, steht Warsteiner in vorderster Reihe – am Zapfhahn: Die familiengeführte Brauerei ist Hauptsponsor von Rock am Ring und Rock im Park. 

Ein entsprechender Sponsoringvertrag wurde mit eventimpresents geschlossen. Darin besiegeln das Familienunternehmen und die beiden führenden Live-Entertainment-Unternehmen die mehrjährige Partnerschaft: Mindestens bis zum Jahr 2025 ist Warsteiner offizieller Hauptsponsor der beiden Festivals Rock am Ring und Rock im Park. Auf dem Festival-Gelände erfrischt Warsteiner mit Premium Pilsener vom Fass, einer breiten Vielfalt an Biermischgetränken und Bierspezialitäten.

»Wir freuen uns sehr, dass wir Warsteiner als starken Partner und Sponsor für uns gewinnen konnten«, sagt André Lieberberg, Geschäftsführer von Live Nation. »Das familiengeführte Unternehmen garantiert eine perfekte logistische Abwicklung, sodass zehntausende Fans jederzeit und über die gesamten Tage hinweg auf kühles Bier zugreifen können.« Im letzten Jahr besuchten rund 160.000 Musikfans die Zwillingsfestivals.

»Das Sponsoring von Rock am Ring und Rock im Park ist für uns die perfekte Ergänzung zu unserem bestehenden Festival-Engagement«, sagt Catharina Cramer, Inhaberin der Warsteiner Brauerei. »Zu meinem ganz persönlichen Favoriten zählt Green Day. Ich freue mich schon sehr auf ihre Live-Performance und darauf, mit anderen begeisterten Fans auf über 60 Jahre Festival-Geschichte anstoßen zu können.«

Innovative Lösung für die Weiterführung des Betriebs in Zeiten von Corona

Was in Berlin diskutiert wird ist bei Localino® schon digitale Realität

Von links: Elena Schneider (Projektmanagerin), David Löher (Geschäftsführer), Dr. Steffen Heuel (Geschäftsführer und Chef Entwickler)
Von links: Elena Schneider (Projektmanagerin), David Löher (Geschäftsführer), Dr. Steffen Heuel (Geschäftsführer und Chef Entwickler)

Eine App für jeden Bundesbürger, um Kontakte nachzuvollziehen und Infektionsketten zu durchbrechen, wird derzeit öffentlich breit diskutiert. Während dies noch in der Diskussion ist, hat das Unternehmen Localino® aus Lennestadt längst eine Lösung bereitgestellt. Damit ist es möglich, Kontakte im Gebäude exakt nachzuvollziehen und Personen zu warnen, die kritische Abstände unterschreiten. Zudem ist die Lösung weitaus präziser und gerade für Unternehmen eine Win-Win-Situation in den ansonsten eher beschwerlichen Zeiten. Sie schützt Mitarbeiter vor Infektionen, verhindert Betriebsstillegungen bei Infektionsfällen und bildet gleichzeitig Digitalisierungsmöglichkeiten für Abläufe und Prozesse. 

Laufender Betrieb trotz Corona?
Wie kann man den Betrieb von Unternehmen in Zeiten von Corona sicherstellen und gleichzeitig seine Mitarbeiter schützen? Eine Frage, die derzeit alle Unternehmen umtreibt. Solange keine Medikamente und Impfstoffe zur Verfügung stehen, sind Hygiene-Maßnahmen zu treffen und die Kontakte mit anderen Personen zu minimieren und ggf. aufwendig zu protokollieren. Kommt es in einem Unternehmen zu einem Infektionsfall, so sollte möglichst schnell nachvollzogen werden können, welche Personen Kontakt mit der infizierten Person hatten.

Dazu hat sich das Unternehmen Localino®, ein Team aus Spezialisten für Indoorlokalisierung, Digitalisierung und Prozessmanagement, Gedanken gemacht und ein passendes System entwickelt. Mit den Localino®-Systemen ist es möglich, Bewegungen im Raum nachzuvollziehen und Distanzen zwischen Objekten und Personen zu messen. Normalerweise werden die Systeme für die Digitalisierung, Optimierung und Vernetzung von Prozessen eingesetzt.

Mit den Localino®-Covid-19-Lösungen werden Personen bei der Unterschreitung von Mindestabständen auf ihrem Smartphone oder einem mobilen Device am Handgelenk durch Vibration und Signaltöne gewarnt. Zudem können die Kontaktverläufe in der Software nachvollzogen und im Falle einer Infektion gezielte Maßnahmen initiiert werden. Die Daten werden dabei personenneutral und damit anonym erfasst. 

Flexible System und anonyme Daten
»Wir bieten unserem Kunden eine flexible Lösung, die zum einen bei der Aufrechterhaltung des Betriebes schützt aber gleichzeitig auch Möglichkeiten für eine digitale Zukunft liefert. Die Systeme sind in verschiedenen Ausbaustufen erhältlich, können skalierbar erweitert werden und die Daten werden anonym erfasst«, beschreibt Geschäftsführer David Löher das System. 

Gibt es eigentlich einen technischen Unterschied zu der geplanten Corona App der Bundesregierung? Das beantwortet Localino®-Chef-Entwickler Dr. Steffen Heuel mit einem eindeutigen »Ja, einen sehr großen!«. Die App der Regierung wird es ermöglichen, mittels Bluetooth potentielle Kontakte zu erfassen. Allerdings können Entfernungen zwischen Menschen hierbei nur über Signalfeldstärke gemessen werden. Das könnte zu einer hohen Fehlerquote führen. Ein Kontakt könnte auch als solcher erfasst werden, wenn sich zwei Smartphones über viele Meter hinweg finden und die »Lautstärke« des Funksignals passt. D.h. auch unkritische Kontakte könnten als Risikokontakte ausgewertet werden. Diese Genauigkeit ist im öffentlichen Umfeld gegebenenfalls als Indikator ausreichend und der Ansatz vor allem durch die große Verbreitung von Bluetooth sinnvoll,aber besonders in einem Unternehmen viel zu ungenau und unzuverlässig.

Kontaktbeschränkungen verhindern persönliche Berufsorientierung

Kontaktbeschränkungen verhindern persönliche Begegnungen in der Phase der Berufsorientierung – doch es gibt eine digitale Alternative

hashtag-ausbildung.de ist Azubiblog, digitale Messe und Social-Media-Kanal in einem.
hashtag-ausbildung.de ist Azubiblog, digitale Messe und Social-Media-Kanal in einem.

hashtag-ausbildung.de macht Ausbildung in der Region digital erlebbar Sauerland. Für 2020 gibt es noch freie Ausbildungsplätze, in diesen Wochen stellen Ausbildungsbetriebe und Schülerinnen und Schüler auch die Weichen für 2021. Doch auf die so wichtigen persönlichen Begegnungen müssen beide Seiten im Moment verzichten: Berufsmessen und firmeneigene Infoveranstaltungen sind aufgrund der Kontaktbeschränkungen abgesagt, zudem entfallen wegen der Schulschließungen Unterrichtseinheiten zur Berufsorientierung. Der südwestfälische Azubiblog hashtag-ausbildung.de ist in dieser Situation ein adäquates digitales Angebot, das die soziale Distanzierung überbrückt und auch im Homeschooling Anwendung finden kann: Als digitale Messe ist hashtag-ausbildung.de dank lebendiger Onlinekommunikation die Plattform, auf der Ausbildungsbetriebe und Berufseinsteiger zueinander finden, ohne persönlich aufeinanderzutreffen.

Azubis berichten aus den Unternehmen
hashtag-ausbildung.de funktioniert wie ein Social-Media-Kanal: Hier berichten Azubis von ihrem Ausbildungsberuf, ihrem Unternehmen und wie es ist, Azubi zu sein. »Das sind Einblicke, die ganz nah dran sind an den vielen tollen Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten in unserer Region«, so Jan Stegmayer, Projektmanager bei der Lennestädter ontavio GmbH, die hashtag-ausbildung.de gemeinsam mit der IHK Siegen ins Leben gerufen hat. Das Portal ist wie eine Social-Media-Timeline aufgebaut, Kern und Hauptelement ist das Hashtag (#) mit dem sich Themen und Ausbildungsberufe mit einem Klick sortieren lassen.

Schülerinnen und Schüler erhalten durch die Posts authentische Einblicke in die heimische Wirtschaft und erleben Ausbildungsmöglichkeiten aus der Perspektive Gleichaltriger. Sie können Informationen zu Berufsbildern sammeln oder Stories über den Ausbildungsalltag in den Firmen anschauen: »Mit Fotos und Videos geben die Unternehmen lebhafte Einblicke in ihre Arbeitswelt. Außerdem werden wertvolle Informationen für den Berufseinstieg, die Bewerbung und über Ausbildungsmöglichkeiten, -abläufe und Jobperspektiven kommuniziert«, so Stegmayer weiter. Die einzelnen Beiträge werden durch passende Ausbildungsplatzangebote des Unternehmens ergänzt.

Ausbildung hautnah digital erleben und in Kontakt kommen
Eltern und ihre Kinder können so die Ausbildung hautnah miterleben. Welcher Beruf würde passen? Welches Unternehmen bildet aus und wie läuft dort die Ausbildung ab? »Ausbildungsinteressierte können den Azubis auch direkt Fragen stellen und so – wie im persönlichen Gespräch auf einer Messe – erste Kontakte knüpfen. Das hilft Schülerinnen und Schülern in der wichtigen Phase des Übergangs von der Schule in den Beruf gerade jetzt sehr. Die Ausbildungsbetriebe haben die Möglichkeit, die fehlenden persönlichen Kontaktpunkte digital wettzumachen,« fasst Stegmayer zusammen.

Eine Win-win-Situation, viele Top-Ausbildungsbetriebe aus der Region präsentieren sich daher auf hashtag-ausbildung.de. Sie blicken bereits in die Zukunft nach Corona und bauen so auch ohne Messen kontinuierlich Kontakt zum zukünftigen Nachwuchs auf.

Jubiläums-WIM auf nächstes Jahr verschoben

Ballonsport pur: Reine Wettbewerbsveranstaltung ohne Kirmes und Rahmenprogramm in diesem Jahr

Ballonsport pur: Reine Wettbewerbsveranstaltung ohne Kirmes und Rahmenprogramm in diesem Jahr

Warstein. Großveranstaltung in Südwestfalen: Aus aller Welt kommen Ballöner und Heißluftballonbegeisterte jeden Spätsommer zur Warsteiner Internationalen Montgolfiade (WIM). Schweren Herzens haben die Organisatoren beschlossen, dass in diesem Jahr eine reine Ballonsportveranstaltung ohne Besucher stattfinden wird. Die Jubiläums-WIM wird vom 3. bis 11. September 2021 nachgeholt.

Die WIM ist für tausende Gäste, die das Spektakel der Himmelsgiganten live aus nächster Nähe verfolgen, jedes Jahr ein fester Termin im Kalender – doch in diesem Jahr ist leider alles anders. »Als Veranstalter haben wir eine große Verantwortung gegenüber unseren Teilnehmern, Besuchern und Mitarbeitern. Wir haben die Entscheidung wohl überlegt, aber schweren Herzens getroffen«, sagt WIM-Geschäftsführer Uwe Wendt. Die gute Nachricht für alle Heißluftballonfans: Ballone werden auch in diesem September über Warstein steigen. »Wir konzentrieren uns auf die Wurzeln unserer Veranstaltung, auf den Ballonsport: Wir werden eine reine Sportveranstaltung für Piloten aus Deutschland, ohne Gäste im Ballonkorb und VIP-Club oder Kirmes durchführen«, sagt Uwe Wendt. Auch ein Rahmenprogramm mit Partys, Night-Glow und Feuerwerk wird es nicht geben. Die Wettbewerbsveranstaltung für Ballonfahrer wird voraussichtlich vom 9. bis 13. September stattfinden.

Die Jubiläums-WIM wird dann im nächsten Jahr vom 3. bis 11. September nachgeholt. »Die WIM ist ein Festival, bei dem Familien, Freunde und Bekannte zusammenkommen, um gemeinsam auf der Kirmes, im VIP- und Festzelt oder im Ballonkorb eine gute Zeit zu haben. Eine Durchführung unter strengen Auflagen würde unserem Festival den Zauber nehmen, denn die WIM lebt vom Beisammensein. Wir bedauern die Verschiebung sehr, aber gleichzeitig freuen wir uns umso mehr auf das Jubiläum im nächsten Jahr: Dann stoßen wir gemeinsam in Warstein an«, sagt Catharina Cramer, Inhaberin der Warsteiner Brauerei.

Alle bereits getätigten Buchungen für Ballonfahrten und den VIP-Club werden automatisch storniert. Das Organisations-Team der WIM wird dazu jeden Kunden persönlich kontaktieren. Für Fragen steht das WIM-Team gern unter 02902.881383 / 02902.881400 oder montgolfiade@warsteiner.com zur Verfügung. Bei bereits gekauften Gutscheinen verlängert sich die Gültigkeit um ein Jahr.

Die Warsteiner Internationale Montgolfiade
Die Warsteiner Internationale Montgolfiade (WIM) ist das größte jährlich stattfindende Ballonfestival Europas. Seit 1986 treffen sich Ballonfahrer aus aller Welt zu dem Großereignis im sauerländischen Warstein. Seit 1996 findet das Festival jährlich statt. Zur 30. WIM werden vom 3. bis 11. September 2021 mehr als 200 Ballonpiloten und bis zu 100.000 Zuschauer erwartet. Organisator der WIM ist die Warsteiner International Montgolfiade GmbH mit den Geschäftsführern Uwe Wendt und Marcus Wendel. Titelsponsor der Veranstaltung ist die Warsteiner Brauerei.

Renommierte Auszeichnung für das Buch »Sauerlandität«

Diplom des Typographie-Wettbewerbs »Berliner Type 2019« – Außerdem »exklusive Nominierung« für den German Brand Award 2020

Für das Design des für die Unternehmervereinigung »Sauerland Initiativ« realisierten Buchprojektes »Sauerlandität – Was das Sauerland zur Marke macht« wurde siegerbrauckmann* von der Jury des renommierten Typographie- und Gestaltungswettbewerbs »Berliner Type« mit einem Diplom ausgezeichnet. Für Vorstand und Geschäftsführung von »Sauerland Initiativ« ein schöner Anlass, um auf das Erfolgsprojekt anzustoßen (von links): Jörg Bartmann, journalistischer Berater, Julia Späinghaus, Assistenz der Geschäftsführung, Tobias Metten, Vorsitzender, Ulrich Dolle, Karin Schulze und Walter Mennekes, Vorstandsmitglieder, und Till Brauckmann, Geschäftsführer siegerbrauckmann*.Foto: Nougrigat
Für das Design des für die Unternehmervereinigung »Sauerland Initiativ« realisierten Buchprojektes »Sauerlandität – Was das Sauerland zur Marke macht« wurde siegerbrauckmann* von der Jury des renommierten Typographie- und Gestaltungswettbewerbs »Berliner Type« mit einem Diplom ausgezeichnet. Für Vorstand und Geschäftsführung von »Sauerland Initiativ« ein schöner Anlass, um auf das Erfolgsprojekt anzustoßen (von links): Jörg Bartmann, journalistischer Berater, Julia Späinghaus, Assistenz der Geschäftsführung, Tobias Metten, Vorsitzender, Ulrich Dolle, Karin Schulze und Walter Mennekes, Vorstandsmitglieder, und Till Brauckmann, Geschäftsführer siegerbrauckmann*.
Foto: Nougrigat

Sauerland/Lüdenscheid. Das von siegerbrauckmann* – Büro für Wirtschaftskommunikation im Auftrag der Unternehmer-Vereinigung »Sauerland Initiativ« realisierte Buchprojekt »Sauerlandität – Was das Sauerland zur Marke macht« ist von der Jury des renommiertesten deutschen Typographie- und Druckschriftenwettbewerbs »Berliner Type« mit einem Diplom für das Buchdesign ausgezeichnet worden. Im Jahrbuch des Wettbewerbs 2019 wird »Sauerlandität« mit einem vierseitigen Beitrag gewürdigt. Außerdem erhielt das Buch ganz aktuell vom Frankfurter »Rat für Formgebung« eine »exklusive Nominierung« in der Kategorie »Corporate Publishing – Brand Communication Print« für den German Brand Award 2020.

Ein Großteil der bisher gedruckten Erstauflage von 1.500 Exemplaren der zum Jahreswechsel 2018/2019 bundesweit in den Buchhandel gebrachten Neuerscheinung wurde bereits verkauft. Entstanden ist ein Buch, das schon beim Durchblättern viele Überraschungen bereithält und am Ende stolz macht auf eine Region mit ganz speziellen Charakterzügen – mal kantig, mal weich, hier traditionsbewusst, dort zukunftsweisend. In dem 192 Seiten starken Band bündelten die Macher die Erfolgsrezepte einer starken Wirtschaftsregion im Grünen. Das aufwendig gestaltete Buch beinhaltet Reportagen und Porträts über erfolgreiche Unternehmen und Unternehmer, Erholungs- und Sportangebote, erstklassige Bildungsqualität sowie Kultur und Kulinarik. Ein breit gefächertes Themenspektrum, denn das Sauerland bietet eine hohe Lebensqualität, niedrige Lebenshaltungskosten, erschwingliche Grundstückspreise sowie viel Sicherheit und Freiraum für Familien mit Kindern. Viele attraktive Argumente, um im Kampf um die Fachkräfte von morgen bestehen zu können.

»Berliner-Type«-Laudator Norbert Möller, Executive Creative Director der Peter Schmidt Group (Hamburg), lobte insbesondere, dass »anhand ihrer Menschen … die Vielschichtigkeit der Region sehr direkt und nachvollziehbar porträtiert« werde. Weiter heißt es: »Das Layout gibt diesen Berichten Freiraum, es ist aufgeräumt und großzügig.« Auch die Art der Buchpublikation sei »in jeglicher Richtung angemessen: Graupappe als Cover, Stanzung, offener Buchrücken mit Fadenheftung. So entspricht das Buch perfekt der Identität der Sauerländer: modern, bodenständig und solide.«

Der German Brand Award gilt als einer der reichweitenstärksten Marketingpreise im deutschsprachigen Raum. Ausgelobt wird er vom Rat für Formgebung mit Sitz in Frankfurt. Von dort kam in diesen Tagen eine E-Mail mit der Aufforderung an siegerbrauckmann*, sich mit dem Buchprojekt »Sauerlandität« für den German Brand Award 2020 zu bewerben. Wörtlich heißt es in dem Anschreiben aus der Mainmetropole: »Aufgrund Ihrer vorbildlichen Markenführung sprechen wir Ihnen heute eine exklusive Nominierung für den German Brand Award 2020 aus.« Diese Nominierung betrifft die Kategorie »Brand Communication Print«.

Die Nominierung aus Frankfurt erreichte siegerbrauckmann* nur wenige Tage vor einer Vorstandssitzung von »Sauerland Initiativ« und sorgte dort verständlicherweise für beste Stimmung – und für den Auftrag, die Bewerbungsunterlagen für den German Brand Award rechtzeitig auf den Weg zu bringen.

Das ausgezeichnete Buch »Sauerlandität – was das Sauerland zur Marke macht« ist in der Geschäftsstelle von »Sauerland Initiativ«, Schillerstraße 20, 58511 Lüdenscheid, Tel. 0 23 51 / 6 73 00 70, info@sauerlandinitiativ.de, oder direkt hier auf der Website, erhältlich.

Konsumkritik und Polizeiarbeit

Kunstpreis auf Art Düsseldorf verliehen

Foto aller Finalisten des 10-jährigen Blooom Award by Warsteiner mit Jury. 
Jurymitglieder auf dem Bild von links nach rechts in der zweiten Reihe: Catharina Cramer, Inhaberin Warsteiner Brauerei, Prof. Dr. Stephan Berg, Intendant des Kunstmuseum Bonn, Walter Gehlen, Direktor und künstlerischer Leiter der Art Düsseldorf, Joko Winterscheidt, Moderator und Entrepreneur, Uwe Flade, Musikvideo-Regisseur.Foto: Warsteiner.
Foto aller Finalisten des 10-jährigen Blooom Award by Warsteiner mit Jury. Jurymitglieder auf dem Bild von links nach rechts in der zweiten Reihe: Catharina Cramer, Inhaberin Warsteiner Brauerei, Prof. Dr. Stephan Berg, Intendant des Kunstmuseum Bonn, Walter Gehlen, Direktor und künstlerischer Leiter der Art Düsseldorf, Joko Winterscheidt, Moderator und Entrepreneur, Uwe Flade, Musikvideo-Regisseur.
Foto: Warsteiner.

Düsseldorf/Warstein, 15.11.19 – Die Gewinner des zehnten Blooom Award by Warsteiner stehen fest: Der größte offene Kunstpreis für junge, kreative Talente geht in diesem Jahr an Isaac Chong Wai aus Hong Kong und Tal Engelstein aus Israel. Auf der Preisverleihung im Rahmen der renommierten Art Düsseldorf verkündete die Jury die Gewinner des ersten und zweiten Platzes und übergab Daniel Brandt aus Deutschland den Sonderpreis in der Kategorie Musikvideo.

Neben der einmaligen Gelegenheit, ihre Werke im Rahmen der Sonderausstellung auf der Art Düsseldorf (15. bis 17. November 2019) zu präsentieren, erhalten die Gewinner weitere Preise, die ihre Künstlerkarriere unterstützen.

1. Platz | Isaac Chong Wai | Rehearsal of the Futures: Police Training Exercises
Mit seiner Videoarbeit »Rehearsal of the Futures: Police Training Exercises« hat Isaac Chong Wai (29) aus Hong Kong Proteste weltweit, und auch in seiner Heimatstadt thematisiert. Er setzt sich damit auseinander, wie künftige Generationen vergangene Ideologien interpretieren und hinterfragt die Entwicklungen und die Absichten polizeilicher Trainingseinheiten. Die Darsteller im Video führen stark verlangsamte Bewegungen aus, die auf früheren Auseinandersetzungen an Protestschauplätzen sowie auf Übungen in Polizeiakademien basieren. Die Gesten verändern die Wahrnehmung von Performer und Betrachter und werden nicht mehr als bedrohlich, sondern eher als beruhigend empfunden. Damit hat er die Jury überzeugt und sich den ersten Platz gesichert. Der Erstplatzierte Isaac Chong Wai gewinnt ein einjähriges Mentoring mit dem Direktor der Art Düsseldorf, Walter Gehlen, und zudem ein Preisgeld von 1.500 Euro.

2. Platz | Tal Engelstein | Breeders
Tal Engelstein (29) aus Tel Aviv, Israel, gewann mit einer für die Sonderausstellung hergestellten Adaption seines Werkes Breeders den zweiten Preis. In die Stühle aus karamellisiertem Zucker hat der Künstler Fliegenlarven eingesetzt, die im Laufe der Sonderausstellung schlüpfen. Damit setzt er die Lebensmittelindustrie, den biologischen Vorgang der Verdauung und den Kreislauf des Lebens in Beziehung zueinander. Die Stühle sind ein Abbild alten, handgefertigten Mobiliars, stehen für Halt und Beständigkeit und doch zerfallen sie langsam, während die Fliegen eine Metamorphose durchlaufen, fressen und sich vermehren. Auf den Zweitplatzierten Tal Engelstein wartet ein eintägiges Mentoring mit Walter Gehlen.

Gewinner Sonderkategorie Musikvideo | Daniel Brandt (Brandt Brauer Frick) | Masse

Die Sonderkategorie Musikvideo gewann Daniel Brandt aus Deutschland. Das interaktive Musikvideo zum Song »Masse« zeigt die Aufnahmen von zehn Musikern eines Ensembles, die auf verschiedene, für Zuschauer begehbare Räume verteilt sind. So ist es möglich, dreidimensional in die verschiedenen Ebenen der Musik einzutauchen, aber auch in einem separaten Raum das Zusammenspiel aller Instrumente zu erleben. Das Video wurde in einem Atomkraftwerk in der Nähe von Wien aufgenommen, das in den siebziger Jahren gebaut, jedoch nie in Betrieb genommen wurde. Gefilmt wurde an Orten, die für Menschen aufgrund der Radioaktivität gar nicht mehr zugänglich wären, würde dort tatsächlich Strom produziert. Daniel Brandt erhält als Gewinner der Sonderkategorie Musikvideo ein Preisgeld von 500 Euro.

Diese drei Gewinner-Arbeiten sowie die Kunstwerke der Finalisten Henry Baumann mit »12 circles one cut«, Lena Marie Emrich mit »Infinity Drift« und Lukas Schmidt mit »Creativity is not a Talent« werden noch bis zum 17. November 2019 in der Blooom Award Sonderausstellung im Rahmen der Art Düsseldorf zu sehen sein.

Unter den 83 nominierten Arbeiten für den Blooom Award by Warsteiner 2019 ist der Jury ein Projekt besonders aufgefallen: Das »PeaceBuilders artist’s studio« ist ein Kunst- und Handwerkszentrum auf der griechischen Insel Lesbos, in dem Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingslagern künstlerisch aktiv werden und handwerkliche und technische Fähigkeiten erlernen. Aus den Werken der jungen Künstler soll anschließend auf Lesbos eine Ausstellung entstehen. Warsteiner engagiert sich für die Integration junger Geflüchteter in Europa und unterstützt das Projekt »PeaceBuilders« durch den Warsteiner Partnerfonds e.V. mit 2.500 Euro.